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	Kommentare zu: Von Seniorenhandys und Frauenzonen	</title>
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		<title>
		Von: Dr. Harald Mollberg		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2012/seniorenhandys-und-frauenzonen/#comment-239</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Harald Mollberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 08:29:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja, da liegt viel im Argen. 
Aus diesem Grund haben wir einen Rollator entwickelt, der erstmals nicht in mausgrau, sondern in rot, grün, silber, schwarz zu haben war. Dazu haben wir ein Patent bekommen für eine Hindernisüberwindungsmechanik der Rollatoren. Weltneuheit!! Man kann damit über Teppichkanten, Absätze in Altbauten, abgesenkte Bordsteine fahren, nicht heben (!!). Wir haben den ersten Rollator gebaut, den man mit einer Hand auf beiden Rädern bremsen kann. Weltneuheit!! Alles schön und gut, aber die Produktionskosten sind selbst im fernen Osten hoch, oder die Qualität stimmt nicht. Sanitätshäuser haben zusätzlichen Beratungsaufwand mit dem ungewohnten Rollator und sind daher weniger begeistert, denn sie benötigen mehr Zeit pro verkaufter Einheit. Nun haben wir das Patent, aber keine Produktionsmöglichkeit und keinen Vertrieb. Schade, denn Senioren könnten wir enorm helfen. Die website der mobiane läuft sogar noch. Da kann man dass Prinzip sehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, da liegt viel im Argen.<br />
Aus diesem Grund haben wir einen Rollator entwickelt, der erstmals nicht in mausgrau, sondern in rot, grün, silber, schwarz zu haben war. Dazu haben wir ein Patent bekommen für eine Hindernisüberwindungsmechanik der Rollatoren. Weltneuheit!! Man kann damit über Teppichkanten, Absätze in Altbauten, abgesenkte Bordsteine fahren, nicht heben (!!). Wir haben den ersten Rollator gebaut, den man mit einer Hand auf beiden Rädern bremsen kann. Weltneuheit!! Alles schön und gut, aber die Produktionskosten sind selbst im fernen Osten hoch, oder die Qualität stimmt nicht. Sanitätshäuser haben zusätzlichen Beratungsaufwand mit dem ungewohnten Rollator und sind daher weniger begeistert, denn sie benötigen mehr Zeit pro verkaufter Einheit. Nun haben wir das Patent, aber keine Produktionsmöglichkeit und keinen Vertrieb. Schade, denn Senioren könnten wir enorm helfen. Die website der mobiane läuft sogar noch. Da kann man dass Prinzip sehen.</p>
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		<title>
		Von: Stefan Sauer		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2012/seniorenhandys-und-frauenzonen/#comment-238</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefan Sauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:55:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bravo! Ein sehr vielschichtiges Thema... 

Wer sich tiefer in die Herausforderung &quot;Senioren als Kunden&quot; einlesen möchte, dem lege ich das &quot;Jahrbuch Senioren Marketing&quot; von Meyer-Hentschel an´s Herz - meiner Meinung nach ein Standardwerk für alle die an Senioren vermarkten möchten.

Und jetzt mal Hand auf´s Herz: Wer hat sich schon mal in so einem &quot;Alters-Simulator&quot; namens age-explorer gesteckt und versucht sich mit Gegenständen des Alltags zu befassen?

Wer konnte den modernen Induktionsherd bedienen? 
Die Temperatur im Designer-Kühlschrank verstellen? 
Aus dem untersten Fach im Tiefkühlschrank etwa heraus holen? 
Am LED-TV seinen Lieblingssender finden? 
Den Elektrorasierer reinigen?
Den Dyson Staubsauger entleeren - und danach auch wieder zusammenbauen?
Eine Bedienungsanleitung lesen - und verstehen?
Die Preisauszeichnung im Geschäft entziffern?

Das Hineinversetzen des Produzenten, des Managers, des Vertrieblers oder Verkäufers vor Ort in diese Zielgruppe ist sicherlich eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre. 
Wir waren alle schon mal jung, Teen, Twen, Ü30 und einige auch Ü40 oder Ü50. 
Aber bei Ü60, oder gar Ü70 wird die Luft ganz schnell sehr dünn.

Niemand von uns befasst sich gern mit älter, kränker, unbeweglicher und unselbstständiger werden. Die meisten von uns verdrängen das oder bleiben am liebsten dicht an der Oberfläche - da tut es noch nicht weh. Und so laufen die meisten von uns täglich im Tal der Ahnungslosen umher wenn sie vor einem älteren Menschen im Geschäft stehen und ihn bedienen möchten.

Und dieses ungenutzte Potential wächst noch viele Jahre lang täglich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bravo! Ein sehr vielschichtiges Thema&#8230; </p>
<p>Wer sich tiefer in die Herausforderung &#8220;Senioren als Kunden&#8221; einlesen möchte, dem lege ich das &#8220;Jahrbuch Senioren Marketing&#8221; von Meyer-Hentschel an´s Herz &#8211; meiner Meinung nach ein Standardwerk für alle die an Senioren vermarkten möchten.</p>
<p>Und jetzt mal Hand auf´s Herz: Wer hat sich schon mal in so einem &#8220;Alters-Simulator&#8221; namens age-explorer gesteckt und versucht sich mit Gegenständen des Alltags zu befassen?</p>
<p>Wer konnte den modernen Induktionsherd bedienen?<br />
Die Temperatur im Designer-Kühlschrank verstellen?<br />
Aus dem untersten Fach im Tiefkühlschrank etwa heraus holen?<br />
Am LED-TV seinen Lieblingssender finden?<br />
Den Elektrorasierer reinigen?<br />
Den Dyson Staubsauger entleeren &#8211; und danach auch wieder zusammenbauen?<br />
Eine Bedienungsanleitung lesen &#8211; und verstehen?<br />
Die Preisauszeichnung im Geschäft entziffern?</p>
<p>Das Hineinversetzen des Produzenten, des Managers, des Vertrieblers oder Verkäufers vor Ort in diese Zielgruppe ist sicherlich eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre.<br />
Wir waren alle schon mal jung, Teen, Twen, Ü30 und einige auch Ü40 oder Ü50.<br />
Aber bei Ü60, oder gar Ü70 wird die Luft ganz schnell sehr dünn.</p>
<p>Niemand von uns befasst sich gern mit älter, kränker, unbeweglicher und unselbstständiger werden. Die meisten von uns verdrängen das oder bleiben am liebsten dicht an der Oberfläche &#8211; da tut es noch nicht weh. Und so laufen die meisten von uns täglich im Tal der Ahnungslosen umher wenn sie vor einem älteren Menschen im Geschäft stehen und ihn bedienen möchten.</p>
<p>Und dieses ungenutzte Potential wächst noch viele Jahre lang täglich.</p>
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