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	Kommentare zu: Sinnlose Schädigung des Einzelhandels	</title>
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		<title>
		Von: Dr. Jörg Ehmer		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2020/sinnlose-schaedigung-des-einzelhandels/#comment-11355</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2020 15:05:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.ehmers-blog.de/2020/sinnlose-schaedigung-des-einzelhandels/#comment-11354&quot;&gt;Rolf Körling&lt;/a&gt;.

Lieber Rolf, zur Ehrrettung muß man sagen, dass den Maßnahmen gewiss das ernsthafte Bestreben zugrundeliegt, den dringend gebotenen Gesundheitsschutz zu gewähren. Für mich ist es durchaus eine andere „Qualität“, ob man durch fragwürdige oder vielleicht sogar falsche Ausnahmen eine sinnvolle Maßnahmen nicht durchgehend in allen Fällen anwendet - oder sinnlose Maßnahmen für einzelne Bereiche trifft. Die qm-Begrenzungen, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung meines Beitrages diskutiert und leider nachfolgend teilweise eingeführt wurde , gehören zur zweiten Gruppe. Das Nichtanordnen der Quarantäne für einen Teil der Reisenden gehört zur ersten Gruppe. 
Und, ja, in Schwabach ist die Situation in einem Heim leider sehr kritisch - obwohl die Verantwortlichen extrem engagiert und sorgfältig waren. Es ist eben die schwere Abwägung zwischen Schutz und Besuchsrecht, eine 100%ige Sicherheit gibt es leider ohnehin nicht. 
In der Sache sind wir uns einig: der Schutz sollte möglichst weitgehend sein, daher sollten Ausnahmen kritisch (noch kritischer) überdacht werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.ehmers-blog.de/2020/sinnlose-schaedigung-des-einzelhandels/#comment-11354">Rolf Körling</a>.</p>
<p>Lieber Rolf, zur Ehrrettung muß man sagen, dass den Maßnahmen gewiss das ernsthafte Bestreben zugrundeliegt, den dringend gebotenen Gesundheitsschutz zu gewähren. Für mich ist es durchaus eine andere „Qualität“, ob man durch fragwürdige oder vielleicht sogar falsche Ausnahmen eine sinnvolle Maßnahmen nicht durchgehend in allen Fällen anwendet &#8211; oder sinnlose Maßnahmen für einzelne Bereiche trifft. Die qm-Begrenzungen, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung meines Beitrages diskutiert und leider nachfolgend teilweise eingeführt wurde , gehören zur zweiten Gruppe. Das Nichtanordnen der Quarantäne für einen Teil der Reisenden gehört zur ersten Gruppe.<br />
Und, ja, in Schwabach ist die Situation in einem Heim leider sehr kritisch &#8211; obwohl die Verantwortlichen extrem engagiert und sorgfältig waren. Es ist eben die schwere Abwägung zwischen Schutz und Besuchsrecht, eine 100%ige Sicherheit gibt es leider ohnehin nicht.<br />
In der Sache sind wir uns einig: der Schutz sollte möglichst weitgehend sein, daher sollten Ausnahmen kritisch (noch kritischer) überdacht werden.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Rolf Körling		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2020/sinnlose-schaedigung-des-einzelhandels/#comment-11354</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rolf Körling]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2020 14:12:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Jörg 
Leider ist der Einzelhandel nur ein Beispiel für die völlig verfehlte Corona-Politik unserer Regierung. In Kirchen wird weiter fröhlich ohne Kontrolle gesungen, während man in Bayern nicht mal ein Tenniseinzel oder eine Runde Golf spielen darf. In BW ist Sport übrigens erlaubt.
Wer in den letzten Monaten die Hotspots verfolgte, las auch beim RKI Pflegestationen, Kirchen, Hochzeiten, Asylantenheime, Reiserückkehrer aus dem Osten und Bars. Wie man in Schwabach sieht, mehr als die Hälfte der aktuell Infizierten in einem einzigen  Altersheim. Haben Söder und Co. nichts gelernt?
Keine FFP2 Masken, keine Schnelltests, keine  Hygiene, kein Konzept.
Auch die Reiserichtlinien sind einfach nur verrückt. Wer Verwandte besucht, ist auch aus der Türkei, Österreich  oder dem Kosovo von Quarantäne befreit. Folgerichtig  wirbt Eurowings, besuchen Sie doch Ihre Lieben in Pristina, Erbil oder Libanon. Feiern Sie mal wieder richtig Geburtstage, Hochzeiten, Silvester.
Der Urlauber in seiner Ferienwohnung in Austria geht mangels Verwandter 10 Tage in den Hausknast. 
Verstehen muss man diese Kardinalfehler der Regierenden nicht, aber Handel, Gastronomie, Bürger etc. werden schuldlos dafür weiter in Haftung genommen. Gezahlt werden die Hilfen entgegen anderslautenden Aussagen nicht vom großzügigen Staat, sondern von den Steuerzahlern. Das wird oft vergessen. Wird aber für uns schmerzhaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jörg<br />
Leider ist der Einzelhandel nur ein Beispiel für die völlig verfehlte Corona-Politik unserer Regierung. In Kirchen wird weiter fröhlich ohne Kontrolle gesungen, während man in Bayern nicht mal ein Tenniseinzel oder eine Runde Golf spielen darf. In BW ist Sport übrigens erlaubt.<br />
Wer in den letzten Monaten die Hotspots verfolgte, las auch beim RKI Pflegestationen, Kirchen, Hochzeiten, Asylantenheime, Reiserückkehrer aus dem Osten und Bars. Wie man in Schwabach sieht, mehr als die Hälfte der aktuell Infizierten in einem einzigen  Altersheim. Haben Söder und Co. nichts gelernt?<br />
Keine FFP2 Masken, keine Schnelltests, keine  Hygiene, kein Konzept.<br />
Auch die Reiserichtlinien sind einfach nur verrückt. Wer Verwandte besucht, ist auch aus der Türkei, Österreich  oder dem Kosovo von Quarantäne befreit. Folgerichtig  wirbt Eurowings, besuchen Sie doch Ihre Lieben in Pristina, Erbil oder Libanon. Feiern Sie mal wieder richtig Geburtstage, Hochzeiten, Silvester.<br />
Der Urlauber in seiner Ferienwohnung in Austria geht mangels Verwandter 10 Tage in den Hausknast.<br />
Verstehen muss man diese Kardinalfehler der Regierenden nicht, aber Handel, Gastronomie, Bürger etc. werden schuldlos dafür weiter in Haftung genommen. Gezahlt werden die Hilfen entgegen anderslautenden Aussagen nicht vom großzügigen Staat, sondern von den Steuerzahlern. Das wird oft vergessen. Wird aber für uns schmerzhaft.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Dr. Jörg Ehmer		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2020/sinnlose-schaedigung-des-einzelhandels/#comment-11349</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 21:30:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ehmers-blog.de/?p=2781#comment-11349</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.ehmers-blog.de/2020/sinnlose-schaedigung-des-einzelhandels/#comment-11348&quot;&gt;Janina Reifling&lt;/a&gt;.

Sie haben Recht, Frau Reifling, das Thema ist alles andere als einfach und wer kritisiert, der sollte auch sagen, wie es besser geht. Offensichtlich habe ich dies in meinem kurzen Beitrag nicht deutlich genug gemacht, führe es aber gerne aus.

Wichtig ist mir vorab zunächst noch einmal die Bestärkung, dass ich auch aktuell mit den meisten Maßnahmen einverstanden bin. Ich habe an anderer Stelle ausgeführt, dass wir in Deutschland in der ersten Phase sehr viel richtig gemacht haben. Das gilt in weiten Bereichen unverändert. Gleichzeitig wäre es gut im Sinne des von Ihnen angemahnten Vorschlags, wenn wir das machen, von dem wir wissen oder sehr gute Gründe zur Annahme haben, dass es hilft. Das bedeutet aber gleichzeitig auch einen gewissen Rechtfertigungszwang: Beschränkende Maßnahmen sind nur statthaft, wenn sie geeignet sind, ein konkretes Problem als mildest möglicher Eingriff zu lösen. Darin steckt auch, dass sie überhaupt geeignet sein müssen, eine relevante Veränderung herbeizuführen. Alles andere ist unverhältnismäßig.

Genau hier setzt meine Kritik an. 

Wenn niemand ernsthaft behauptet, dass Einzelhändler ein Begegnungspunkt sind, der nennenswert oder stärker als andere zur Infektionsverbreitung beiträgt, dann sind besondere zusätzliche Maßnahmen auch nicht wirklich zielführend; in jedem Fall weniger zielführend, als andere Maßnahmen an anderer Stelle. Genau darum sollte es aber gehen: Mit möglichst wenig einschneidenden Maßnahmen das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Man kann den Einzelhandel nicht mit Spuckschutz und Flächenvorgaben ausstatten (was richtig ist), zahlreiche weitere Vorgaben machen, aber gleichzeitig an anderen Stellen so viele Menschen zulassen, dass der Mindestabstand nicht gewahrt werden kann.

Für die Entscheidungsfindung sollten wir auf gemachte Erfahrungen zurückgreifen. Im ersten Lockdown haben wir gelernt, dass sowohl landesunterschiedliche Zugangsbeschränkungen für Großflächenmärkte keinen Unterschied in der Pandemieausbreitung machen, noch die unterschiedlichen Flächenvorgaben für kleinflächigeren Einzelhandel. Wenn man das gelernt hat, dann erstaunt es schon, wenn es unvermittelt wider besseren Wissens erneut vorgeschlagen wird.

Nach allem was wir wissen finden Infektionen vor allem im privaten Umfeld statt. Das hat sich in den letzten Wochen, soweit man es nachvollziehen kann, auch nicht verändert. Auch meine Beobachtung in unserem Unternehmen deckt sich damit. Täglich melden sich mehrere Mitarbeiter mit Corona-Verdacht. Ebenso wie die, die sich tatsächlich infiziert haben, liegt die Ursache, soweit sie nachvollziehbar ist, fast ausschließlich im privaten Umfeld. Hier eine kleine Feier, dort ein Abend mit Freunden, da ein Kaffeetrinken im Familienkreis... 

Dementsprechend muss man dort mit schärferen Maßnahmen ansetzen, wo das Problem liegt. Das sind im privaten Bereich die persönlichen Begegnungen (und es würde mich nicht wundern, wenn es beispielsweise auch öffentliche Verkehrsmittel wären - aber damit bin ich dünnem Eis und spekuliere). Ob die in diesen Bereichen heute beschlossenen Maßnahmen, wie die Kontaktreduzierung, reichen werden, um das dort erhöhte Risiko angemessen zu reduzieren, wird man sehen müssen. 

Wie sieht es im Einzelhandel aus? Nur an wenigen öffentlich zugänglichen Stellen sind die Hygienekonzepte ausgeprägter und werden disziplinierter eingehalten - und ganz an der Spitze sind übrigens Optiker. Das oberste Gebot ist Abstand halten. Und Abstand halten kann man auch mit einer Person auf 10qm, wie die Ergebnisse zeigen. Mund-Nase-Bedeckung tragen ist nach der Meinung der meisten Spezialisten wichtig, ebenso Hygienekonzepte mit Hände waschen, Begegnung auf engem Raum vermeiden, Oberflächen desinfizieren und all das, was seriöse Einzelhändler machen. Wenn all dies so wirkt, dass Einzelhändler kaum Verbreitungsstellen für das Virus sind, dann bedarf es auch keiner weitergehenden Maßnahmen. Sinnvoller ist es vermutlich, ähnlich stringente Maßnahmen auch an anderen Stellen durchzusetzen, an denen sich Menschen begegnen - auch das ist (aus meiner Sicht richtiger Weise) heute beschlossen worden.

Es ist die Aufgabe der Politiker und der sie beratenden Spezialisten, die risikoreichsten Bereiche zu identifizieren und die passenden Maßnahmen zu definieren. Diese sind dann im Sinne der Allgemeinheit auch zu akzeptieren und umzusetzen. Und genau das ist auch mein Vorschlag: Maßnahmen, die nach begründeter Ansicht der Spezialisten etwas bringen, schnell entscheiden und entschlossen umsetzen. Und gleichzeitig ersatzlos das lassen, von dem sich noch nicht einmal jemand die Mühe macht, zu erklären, aufgrund welcher Faktenerkenntnis es eine Verbesserung bringen soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.ehmers-blog.de/2020/sinnlose-schaedigung-des-einzelhandels/#comment-11348">Janina Reifling</a>.</p>
<p>Sie haben Recht, Frau Reifling, das Thema ist alles andere als einfach und wer kritisiert, der sollte auch sagen, wie es besser geht. Offensichtlich habe ich dies in meinem kurzen Beitrag nicht deutlich genug gemacht, führe es aber gerne aus.</p>
<p>Wichtig ist mir vorab zunächst noch einmal die Bestärkung, dass ich auch aktuell mit den meisten Maßnahmen einverstanden bin. Ich habe an anderer Stelle ausgeführt, dass wir in Deutschland in der ersten Phase sehr viel richtig gemacht haben. Das gilt in weiten Bereichen unverändert. Gleichzeitig wäre es gut im Sinne des von Ihnen angemahnten Vorschlags, wenn wir das machen, von dem wir wissen oder sehr gute Gründe zur Annahme haben, dass es hilft. Das bedeutet aber gleichzeitig auch einen gewissen Rechtfertigungszwang: Beschränkende Maßnahmen sind nur statthaft, wenn sie geeignet sind, ein konkretes Problem als mildest möglicher Eingriff zu lösen. Darin steckt auch, dass sie überhaupt geeignet sein müssen, eine relevante Veränderung herbeizuführen. Alles andere ist unverhältnismäßig.</p>
<p>Genau hier setzt meine Kritik an. </p>
<p>Wenn niemand ernsthaft behauptet, dass Einzelhändler ein Begegnungspunkt sind, der nennenswert oder stärker als andere zur Infektionsverbreitung beiträgt, dann sind besondere zusätzliche Maßnahmen auch nicht wirklich zielführend; in jedem Fall weniger zielführend, als andere Maßnahmen an anderer Stelle. Genau darum sollte es aber gehen: Mit möglichst wenig einschneidenden Maßnahmen das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Man kann den Einzelhandel nicht mit Spuckschutz und Flächenvorgaben ausstatten (was richtig ist), zahlreiche weitere Vorgaben machen, aber gleichzeitig an anderen Stellen so viele Menschen zulassen, dass der Mindestabstand nicht gewahrt werden kann.</p>
<p>Für die Entscheidungsfindung sollten wir auf gemachte Erfahrungen zurückgreifen. Im ersten Lockdown haben wir gelernt, dass sowohl landesunterschiedliche Zugangsbeschränkungen für Großflächenmärkte keinen Unterschied in der Pandemieausbreitung machen, noch die unterschiedlichen Flächenvorgaben für kleinflächigeren Einzelhandel. Wenn man das gelernt hat, dann erstaunt es schon, wenn es unvermittelt wider besseren Wissens erneut vorgeschlagen wird.</p>
<p>Nach allem was wir wissen finden Infektionen vor allem im privaten Umfeld statt. Das hat sich in den letzten Wochen, soweit man es nachvollziehen kann, auch nicht verändert. Auch meine Beobachtung in unserem Unternehmen deckt sich damit. Täglich melden sich mehrere Mitarbeiter mit Corona-Verdacht. Ebenso wie die, die sich tatsächlich infiziert haben, liegt die Ursache, soweit sie nachvollziehbar ist, fast ausschließlich im privaten Umfeld. Hier eine kleine Feier, dort ein Abend mit Freunden, da ein Kaffeetrinken im Familienkreis&#8230; </p>
<p>Dementsprechend muss man dort mit schärferen Maßnahmen ansetzen, wo das Problem liegt. Das sind im privaten Bereich die persönlichen Begegnungen (und es würde mich nicht wundern, wenn es beispielsweise auch öffentliche Verkehrsmittel wären &#8211; aber damit bin ich dünnem Eis und spekuliere). Ob die in diesen Bereichen heute beschlossenen Maßnahmen, wie die Kontaktreduzierung, reichen werden, um das dort erhöhte Risiko angemessen zu reduzieren, wird man sehen müssen. </p>
<p>Wie sieht es im Einzelhandel aus? Nur an wenigen öffentlich zugänglichen Stellen sind die Hygienekonzepte ausgeprägter und werden disziplinierter eingehalten &#8211; und ganz an der Spitze sind übrigens Optiker. Das oberste Gebot ist Abstand halten. Und Abstand halten kann man auch mit einer Person auf 10qm, wie die Ergebnisse zeigen. Mund-Nase-Bedeckung tragen ist nach der Meinung der meisten Spezialisten wichtig, ebenso Hygienekonzepte mit Hände waschen, Begegnung auf engem Raum vermeiden, Oberflächen desinfizieren und all das, was seriöse Einzelhändler machen. Wenn all dies so wirkt, dass Einzelhändler kaum Verbreitungsstellen für das Virus sind, dann bedarf es auch keiner weitergehenden Maßnahmen. Sinnvoller ist es vermutlich, ähnlich stringente Maßnahmen auch an anderen Stellen durchzusetzen, an denen sich Menschen begegnen &#8211; auch das ist (aus meiner Sicht richtiger Weise) heute beschlossen worden.</p>
<p>Es ist die Aufgabe der Politiker und der sie beratenden Spezialisten, die risikoreichsten Bereiche zu identifizieren und die passenden Maßnahmen zu definieren. Diese sind dann im Sinne der Allgemeinheit auch zu akzeptieren und umzusetzen. Und genau das ist auch mein Vorschlag: Maßnahmen, die nach begründeter Ansicht der Spezialisten etwas bringen, schnell entscheiden und entschlossen umsetzen. Und gleichzeitig ersatzlos das lassen, von dem sich noch nicht einmal jemand die Mühe macht, zu erklären, aufgrund welcher Faktenerkenntnis es eine Verbesserung bringen soll.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Janina Reifling		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2020/sinnlose-schaedigung-des-einzelhandels/#comment-11348</link>

		<dc:creator><![CDATA[Janina Reifling]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 19:16:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ehmers-blog.de/?p=2781#comment-11348</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Dr. Ehmer,

in Teilen muss ich Ihnen zustimmen, denn als Bahnpendlerin erlebe ich das Gedränge in öffentlichen Verkehrsmitteln jeden Tag. 
Zu Beginn der Pandemie haben wir aus “allen Rohren gefeuert“, sprich die Gesellschaft extrem heruntergefahren, Geschäfte, Restaurants, Kinos etc geschlossen und damit die Welle gebrochen. Jetzt agiert unsere Regierung stufenweise, man könnte fast sogar sagen vorsichtig, schliesst also zuerst wieder Kunst- und Kultureinrichtungen, die Gastronomie, Sportstätten etc. 
Da dies nur genügt hat um die Welle stagnieren, jedoch nicht deutlich abflachen, oder gar brechen zu lassen, wäre der nächste logische Schritt der Handel und das Handwerk. 

Genauso wie am Anfang der Pandemie hierzulande.

Sie schreiben des weiteren, dass sich bis jetzt kein Kunde bei einem Mitarbeiter und kein Mitarbeiter bei einem Kunden in Ihren Geschäften infiziert hat, aber wie sieht es denn mit den Mitarbeitern untereinander aus? Und wer kann in dieser seit einigen Wochen so dynamischen Pandemiephase noch sagen, wer sich genau bei wem angesteckt hat? 

Natürlich kann es niemandes Wunsch sein unserer Wirtschaft mehr Schaden zuzufügen, aber wie genau lautet denn Ihr Gegenvorschlag? Denn, ohne Ihnen persönlich zu nahe treten zu wollen, etwas kritisieren kann beinahe jeder, aber konstruktive Gegenvorschläge zu unterbreiten, ist gerade in dieser Situation ein Zeichen wahrer Besorgnis um den Einzelhandel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr. Ehmer,</p>
<p>in Teilen muss ich Ihnen zustimmen, denn als Bahnpendlerin erlebe ich das Gedränge in öffentlichen Verkehrsmitteln jeden Tag.<br />
Zu Beginn der Pandemie haben wir aus “allen Rohren gefeuert“, sprich die Gesellschaft extrem heruntergefahren, Geschäfte, Restaurants, Kinos etc geschlossen und damit die Welle gebrochen. Jetzt agiert unsere Regierung stufenweise, man könnte fast sogar sagen vorsichtig, schliesst also zuerst wieder Kunst- und Kultureinrichtungen, die Gastronomie, Sportstätten etc.<br />
Da dies nur genügt hat um die Welle stagnieren, jedoch nicht deutlich abflachen, oder gar brechen zu lassen, wäre der nächste logische Schritt der Handel und das Handwerk. </p>
<p>Genauso wie am Anfang der Pandemie hierzulande.</p>
<p>Sie schreiben des weiteren, dass sich bis jetzt kein Kunde bei einem Mitarbeiter und kein Mitarbeiter bei einem Kunden in Ihren Geschäften infiziert hat, aber wie sieht es denn mit den Mitarbeitern untereinander aus? Und wer kann in dieser seit einigen Wochen so dynamischen Pandemiephase noch sagen, wer sich genau bei wem angesteckt hat? </p>
<p>Natürlich kann es niemandes Wunsch sein unserer Wirtschaft mehr Schaden zuzufügen, aber wie genau lautet denn Ihr Gegenvorschlag? Denn, ohne Ihnen persönlich zu nahe treten zu wollen, etwas kritisieren kann beinahe jeder, aber konstruktive Gegenvorschläge zu unterbreiten, ist gerade in dieser Situation ein Zeichen wahrer Besorgnis um den Einzelhandel.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Geissler		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2020/sinnlose-schaedigung-des-einzelhandels/#comment-11346</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Geissler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 08:29:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ehmers-blog.de/?p=2781#comment-11346</guid>

					<description><![CDATA[Ein brillanter Kommentar, der es auf den Punkt bringt. Politischer Aktionismus geleitet von nicht faktenbasierter Willkür. Hauptsache „irgendwie“ Kontakte reduzieren. So geht es nicht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein brillanter Kommentar, der es auf den Punkt bringt. Politischer Aktionismus geleitet von nicht faktenbasierter Willkür. Hauptsache „irgendwie“ Kontakte reduzieren. So geht es nicht!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Steffanie Herfert- Bertog		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2020/sinnlose-schaedigung-des-einzelhandels/#comment-11345</link>

		<dc:creator><![CDATA[Steffanie Herfert- Bertog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 06:36:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ehmers-blog.de/?p=2781#comment-11345</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Dr.Ehmer.
Sie sprechen mir aus der Seele. Wir unterstützen auch die Verhinderung der Ausbreitung, aber sie muss im Verhältnis zum Schaden stehen und belegbar durch Tatsachen sein.
Ich bedanke mich für Ihren Beitrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr.Ehmer.<br />
Sie sprechen mir aus der Seele. Wir unterstützen auch die Verhinderung der Ausbreitung, aber sie muss im Verhältnis zum Schaden stehen und belegbar durch Tatsachen sein.<br />
Ich bedanke mich für Ihren Beitrag.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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