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	Kommentare zu: „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ &#8211; Gedanken zu Meinungsfreiheit und Narrativen	</title>
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		<title>
		Von: Pressefreiheit - 92 Jahre nach dem Schriftleitergesetz &#124; Ehmers-Blog		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2024/das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-gedanken-zu-meinungsfreiheit-und-narrativen/#comment-11831</link>

		<dc:creator><![CDATA[Pressefreiheit - 92 Jahre nach dem Schriftleitergesetz &#124; Ehmers-Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 12:07:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Raum ben&#246;tigen. Heute steht Deutschland so weitgehend wie kaum ein anderes Land f&#252;r Meinungsfreiheit und [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Raum ben&ouml;tigen. Heute steht Deutschland so weitgehend wie kaum ein anderes Land f&uuml;r Meinungsfreiheit und [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Wer die Wahl hat, hat… &#124; Ehmers-Blog		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2024/das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-gedanken-zu-meinungsfreiheit-und-narrativen/#comment-11776</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wer die Wahl hat, hat… &#124; Ehmers-Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 15:35:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] einer Demokratie haben nicht die die Macht, die am lautesten schreien und manipulativ agitieren, sondern die, die von der Mehrheit gew&#228;hlt sind. Lassen Sie uns am [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] einer Demokratie haben nicht die die Macht, die am lautesten schreien und manipulativ agitieren, sondern die, die von der Mehrheit gew&auml;hlt sind. Lassen Sie uns am [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Christian		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2024/das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-gedanken-zu-meinungsfreiheit-und-narrativen/#comment-11728</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2024 19:33:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Dr. Ehmers!

Als politisch interessierter und auch früher in der Kommunalpolitik aktiver Österreicher sehe ich viele Dinge von Außen ähnlich wie Sie. Ich interessiere mich für die Politik meinem Nachbarland Deutschalnd, da ich bei einem kleinen in der Feinmechanik tätigen Unternehmen in Baden-Württemberg Gesellschafter bin.
Gerade jetzt am Beginn massiver wirtschaftlicher Umrüche ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren, wissend dass von verstärkter Arbeitslosigkeit, rückläufigem Wohlstand und damit vermehrter Armut einige Kapital schlagen wollen und auch werden. Die von mir geschilderten Szenarien befinden sich erst am Anfang - die deutsche Stahl- und Chemieindustrie, einst Weltmarktfüher in vielen Marktsegmenten, hört an immer mehr Standorten &quot;auf zu produzieren.&quot; Und zwar für immer, denn welchen Grund hat man noch, nach Deutschland zu kommen? Selbst einer der größten Investoren, Tesla, wird gemeinsam mit den umliegenden Ortschaften und Unternehmen, terroristisch angegriffen. Ob Tesla künftig verstärkt an einem anderen europäischen Ort eine zweite Fabrik eröffnen und diese aufgrund geringerer Energiekosten, schnellereren Prozessen der öffentlichen Hand, weniger Widerstände, mehr hungrige Leute mit Einsatz,... priorisieren wird? Je weniger Wert zwischen &quot;Made in Germany&quot; und dem Rest der Branche erkennbar ist, desto weniger rentiert sich auch der Standort - es gibt attrativere Gesamtpakete. 

Deshalb wird die Gefahr etwaiger Ver-Führung immer weiter zunehmen und Menschen glauben Politikern, die oftmals gar keine Fachexpertise nachweisen können und einfach nur gut vernetzte Rhetoriker sind. Das hatten wir in der Geschichte bereits öfter. Die von Ihnen indirekt angesprochenen Nationalsozialisten nutzten die Unruhen, welche spätestens ab 1929 die gesamte Welt betraf. Währungsreformen wurden von hochverschuldeten Staaten notwendig, weil die FIAT-Gelder nahezu täglich ihre Kaufkraft halbierten und letztendlich kollabierten.
Gleichzeitig versuchte der Sozialismus bzw. Kommunismus in Osteuropa eine &quot;heile Welt&quot; darzustellen, in der alle gleich (arm) sind. Ein System, das letztendlich die STASI, eine Mauer und einen Eisernen Vorhang mit Schießbefehl zwingend benötigte, denn freiwillig wollte dort kaum jemand leben, es sei denn, er war aalglatter Parteisodat.

Deshalb ist es wichtig, auf alle totalitären Tendenzen bereits im Keim hinzuweisen, in welchem Kleid und in welcher Farbe diese auch immer angekrochen kommen. Ist die Heile-Welt-Maske ab, regiert Intoleranz, Ausgrenzung, Feindbilder wie &quot;die Reichen&quot; (wer immer das auch ist - führer waren es jene Familien der jüdischen Bevölkerung, die über Generationen hinweg besonders gut mit Geld umgehen konnten), &quot;die Rechten&quot; oder die &quot;Linken&quot;, man findet immer jemanden, der schlechter ist als man selbst, wenn man charakterlich derartig veranlagt ist. Derartiges hat nicht nur zu &quot;normalen&quot; Kriegen, sondern auch zu religiösen Konflikten geführt. Und jeder Tropfen Blut, der durch Verblendung geflossen ist, ist einer zuviel. (Ich bin überhaupt ein entschiedener Gegner von Konflikten, man kann sich alles ausreden und win-win-Situationen verhandeln.) Gelebte Intoleranz führt immer zu Konflikten, die nicht nötig wären.

Daher finde ich Ihren Blog sehr gut. Wir dürfen niemanden ausgrenzen - auch nicht jene, die anderer Meinung sind. Die Meinungen sind nicht Ihre oder meine. Als erwachsene und charakterlich reife Menschen stehen wir jedenfalls darüber und können auch mit ideologischer Vielfalt umgehen. Aber es gilt, andere zu gewinnen, sodass diese ihre Meinung revidieren. Das geht nur, indem man das auch entsprechend vorlebt und indem man den Dialog sucht. Man darf niemanden einen Grund geben, andere zu hassen.

Ihr Beitrag ist jedenfalls ein gelungener Baustein dazu. Sie sehen - ich distanziere mich im Sinne der Hufeisentheorie klar von extremen rechten als auch extremen linken Positionen und plädiere für eine zukunftorientierte und friedvolle Mitte. Gleichzeitig weiß ich auch, dass ich keinesfalls die wahren Zustände in Deutschland erfassen kann, da ich in Österreich lebe, hier beruflich sehr aktiv bin und auch eine Familie habe, auf die ich stolz bin. Darüber hinaus sind wir aktiv in der Betreuung von Ukraine-Flüchtlingen tätig und konnten bereits drei Personen einer Familie am Arbeitsmarkt eingliedern, sodass sie selbst ihr Geld verdienen und sich im Laufe der Zeit ohne staatliche Hilfe einen kleinen Wohlstand aufbauen können. 


Säe einen Gedanken und du erntest eine Tat,
säe eine Tat und du erntest eine Gewohnheit,
säe eine Gewohnheit und du erntest einen Charakter,
säe einen Charakter und du erntest ein Schicksal.

Dieses Sprichwort gilt im persönlichen, zwischenmenschlichen aber auch in der gesamten Gesellschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr. Ehmers!</p>
<p>Als politisch interessierter und auch früher in der Kommunalpolitik aktiver Österreicher sehe ich viele Dinge von Außen ähnlich wie Sie. Ich interessiere mich für die Politik meinem Nachbarland Deutschalnd, da ich bei einem kleinen in der Feinmechanik tätigen Unternehmen in Baden-Württemberg Gesellschafter bin.<br />
Gerade jetzt am Beginn massiver wirtschaftlicher Umrüche ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren, wissend dass von verstärkter Arbeitslosigkeit, rückläufigem Wohlstand und damit vermehrter Armut einige Kapital schlagen wollen und auch werden. Die von mir geschilderten Szenarien befinden sich erst am Anfang &#8211; die deutsche Stahl- und Chemieindustrie, einst Weltmarktfüher in vielen Marktsegmenten, hört an immer mehr Standorten &#8220;auf zu produzieren.&#8221; Und zwar für immer, denn welchen Grund hat man noch, nach Deutschland zu kommen? Selbst einer der größten Investoren, Tesla, wird gemeinsam mit den umliegenden Ortschaften und Unternehmen, terroristisch angegriffen. Ob Tesla künftig verstärkt an einem anderen europäischen Ort eine zweite Fabrik eröffnen und diese aufgrund geringerer Energiekosten, schnellereren Prozessen der öffentlichen Hand, weniger Widerstände, mehr hungrige Leute mit Einsatz,&#8230; priorisieren wird? Je weniger Wert zwischen &#8220;Made in Germany&#8221; und dem Rest der Branche erkennbar ist, desto weniger rentiert sich auch der Standort &#8211; es gibt attrativere Gesamtpakete. </p>
<p>Deshalb wird die Gefahr etwaiger Ver-Führung immer weiter zunehmen und Menschen glauben Politikern, die oftmals gar keine Fachexpertise nachweisen können und einfach nur gut vernetzte Rhetoriker sind. Das hatten wir in der Geschichte bereits öfter. Die von Ihnen indirekt angesprochenen Nationalsozialisten nutzten die Unruhen, welche spätestens ab 1929 die gesamte Welt betraf. Währungsreformen wurden von hochverschuldeten Staaten notwendig, weil die FIAT-Gelder nahezu täglich ihre Kaufkraft halbierten und letztendlich kollabierten.<br />
Gleichzeitig versuchte der Sozialismus bzw. Kommunismus in Osteuropa eine &#8220;heile Welt&#8221; darzustellen, in der alle gleich (arm) sind. Ein System, das letztendlich die STASI, eine Mauer und einen Eisernen Vorhang mit Schießbefehl zwingend benötigte, denn freiwillig wollte dort kaum jemand leben, es sei denn, er war aalglatter Parteisodat.</p>
<p>Deshalb ist es wichtig, auf alle totalitären Tendenzen bereits im Keim hinzuweisen, in welchem Kleid und in welcher Farbe diese auch immer angekrochen kommen. Ist die Heile-Welt-Maske ab, regiert Intoleranz, Ausgrenzung, Feindbilder wie &#8220;die Reichen&#8221; (wer immer das auch ist &#8211; führer waren es jene Familien der jüdischen Bevölkerung, die über Generationen hinweg besonders gut mit Geld umgehen konnten), &#8220;die Rechten&#8221; oder die &#8220;Linken&#8221;, man findet immer jemanden, der schlechter ist als man selbst, wenn man charakterlich derartig veranlagt ist. Derartiges hat nicht nur zu &#8220;normalen&#8221; Kriegen, sondern auch zu religiösen Konflikten geführt. Und jeder Tropfen Blut, der durch Verblendung geflossen ist, ist einer zuviel. (Ich bin überhaupt ein entschiedener Gegner von Konflikten, man kann sich alles ausreden und win-win-Situationen verhandeln.) Gelebte Intoleranz führt immer zu Konflikten, die nicht nötig wären.</p>
<p>Daher finde ich Ihren Blog sehr gut. Wir dürfen niemanden ausgrenzen &#8211; auch nicht jene, die anderer Meinung sind. Die Meinungen sind nicht Ihre oder meine. Als erwachsene und charakterlich reife Menschen stehen wir jedenfalls darüber und können auch mit ideologischer Vielfalt umgehen. Aber es gilt, andere zu gewinnen, sodass diese ihre Meinung revidieren. Das geht nur, indem man das auch entsprechend vorlebt und indem man den Dialog sucht. Man darf niemanden einen Grund geben, andere zu hassen.</p>
<p>Ihr Beitrag ist jedenfalls ein gelungener Baustein dazu. Sie sehen &#8211; ich distanziere mich im Sinne der Hufeisentheorie klar von extremen rechten als auch extremen linken Positionen und plädiere für eine zukunftorientierte und friedvolle Mitte. Gleichzeitig weiß ich auch, dass ich keinesfalls die wahren Zustände in Deutschland erfassen kann, da ich in Österreich lebe, hier beruflich sehr aktiv bin und auch eine Familie habe, auf die ich stolz bin. Darüber hinaus sind wir aktiv in der Betreuung von Ukraine-Flüchtlingen tätig und konnten bereits drei Personen einer Familie am Arbeitsmarkt eingliedern, sodass sie selbst ihr Geld verdienen und sich im Laufe der Zeit ohne staatliche Hilfe einen kleinen Wohlstand aufbauen können. </p>
<p>Säe einen Gedanken und du erntest eine Tat,<br />
säe eine Tat und du erntest eine Gewohnheit,<br />
säe eine Gewohnheit und du erntest einen Charakter,<br />
säe einen Charakter und du erntest ein Schicksal.</p>
<p>Dieses Sprichwort gilt im persönlichen, zwischenmenschlichen aber auch in der gesamten Gesellschaft.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karl Urhahn		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2024/das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-gedanken-zu-meinungsfreiheit-und-narrativen/#comment-11707</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Urhahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2024 10:31:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich kann dieser großartigen Analyse nur zustimmen. 
Neulich war ich auf einer Demo gegen rechts - meine erste seit 1968 damals in Hamburg gegen den Vietnamkrieg vor der amerikanischen Botschaft. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal für die Demokratie in Deutschland demonstrieren muss! Ich war so gutgläubig, das Bestehende für sicher zu halten. Es ist spät - aber zum Glück nicht zu spät. Und ich bin sehr stolz über die zigtausend Menschen die hier auf die Straße gehen!!!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann dieser großartigen Analyse nur zustimmen.<br />
Neulich war ich auf einer Demo gegen rechts &#8211; meine erste seit 1968 damals in Hamburg gegen den Vietnamkrieg vor der amerikanischen Botschaft. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal für die Demokratie in Deutschland demonstrieren muss! Ich war so gutgläubig, das Bestehende für sicher zu halten. Es ist spät &#8211; aber zum Glück nicht zu spät. Und ich bin sehr stolz über die zigtausend Menschen die hier auf die Straße gehen!!!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lothar Graf von Faber-Castell		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2024/das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-gedanken-zu-meinungsfreiheit-und-narrativen/#comment-11699</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lothar Graf von Faber-Castell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Feb 2024 13:36:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Respekt, lieber Herr Dr  Ehmer. Respekt.  

Eine so treffende Analyse habe ich lange nicht gelesen. Sie erinnert mich daran, mich jeden Tag selbst zu hinterfragen. Kritisch.  

Vielen herzlichen Dank.  Ich hoffe, möglichst viele Menschen werden Ihren Artikel lesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Respekt, lieber Herr Dr  Ehmer. Respekt.  </p>
<p>Eine so treffende Analyse habe ich lange nicht gelesen. Sie erinnert mich daran, mich jeden Tag selbst zu hinterfragen. Kritisch.  </p>
<p>Vielen herzlichen Dank.  Ich hoffe, möglichst viele Menschen werden Ihren Artikel lesen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Joachim Neher		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2024/das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-gedanken-zu-meinungsfreiheit-und-narrativen/#comment-11697</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joachim Neher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 13:28:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ehmers-blog.de/?p=3047#comment-11697</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Jörg,
Deiner Analyse dieser leider vom ehemaligen FDP-Politiker Jürgen Möllemann 2002 in das öffentliche Bewusstsein eingebrachte Floskel von dem, was man doch wohl sagen dürfte  (https://rp-online.de/politik/moellemann-entschuldigt-sich-bei-friedman_aid-8491399), möchte ich in jedem Punkt zustimmen, zeigt sie doch deutlich die Gefahr auf, die von einer scheinbar harmlosen Sprachführung auszugehen vermag. Der semantische Gehalt der Floskel ist geradezu perfide, appelliert sie  doch unterschwellig aggressiv auf das Einverständnis des Adressaten, um damit ein Einfallstor für Falschbehauptungen, diffusen Verschwörungstheorien und Verleumdungen zu öffnen. Hat man der Floskel nicht vorab widersprochen - und wie sollte man auch, da man nicht weiß, was da kommen mag? - ist man zunächst nahezu hilflos eingebunden in eine Akzeptanz des darauf Folgenden, aus der man sich nur mit rhetorischem Geschick wieder befreien kann. 

Herzliche Grüße
Joachim]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jörg,<br />
Deiner Analyse dieser leider vom ehemaligen FDP-Politiker Jürgen Möllemann 2002 in das öffentliche Bewusstsein eingebrachte Floskel von dem, was man doch wohl sagen dürfte  (<a href="https://rp-online.de/politik/moellemann-entschuldigt-sich-bei-friedman_aid-8491399" rel="nofollow ugc">https://rp-online.de/politik/moellemann-entschuldigt-sich-bei-friedman_aid-8491399</a>), möchte ich in jedem Punkt zustimmen, zeigt sie doch deutlich die Gefahr auf, die von einer scheinbar harmlosen Sprachführung auszugehen vermag. Der semantische Gehalt der Floskel ist geradezu perfide, appelliert sie  doch unterschwellig aggressiv auf das Einverständnis des Adressaten, um damit ein Einfallstor für Falschbehauptungen, diffusen Verschwörungstheorien und Verleumdungen zu öffnen. Hat man der Floskel nicht vorab widersprochen &#8211; und wie sollte man auch, da man nicht weiß, was da kommen mag? &#8211; ist man zunächst nahezu hilflos eingebunden in eine Akzeptanz des darauf Folgenden, aus der man sich nur mit rhetorischem Geschick wieder befreien kann. </p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Joachim</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dr. Jörg Ehmer		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2024/das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-gedanken-zu-meinungsfreiheit-und-narrativen/#comment-11694</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2024 16:42:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ehmers-blog.de/?p=3047#comment-11694</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.ehmers-blog.de/2024/das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-gedanken-zu-meinungsfreiheit-und-narrativen/#comment-11693&quot;&gt;Claus&lt;/a&gt;.

Lieber Claus, danke für den Kommentar. Aus meiner Sicht ist es ja gerade so, dass niemand bestimmt, was gesagt werden darf - zumindest nicht, solange die gesetzlich vorgesehenen Grenzen nicht überschritten werden (Stichworte Ehrverletzung, Volksverhetzung, Straftaten etc.). Jede und jeder kann das sagen, was er oder sie für richtig halten. Das bedeutet allerdings auch, dass diejenigen, die ihre Meinung sagen, auch in den Grenzen des Anstands Gegenwind verkraften müssen. Diese Gegenwehr heißt ja nicht, dass es nicht hätte gesagt werden dürfen. Und genau hier liegt das Mißverständnis, das ich aufzuzeigen versuche. 
Beste Grüße, Jörg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.ehmers-blog.de/2024/das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-gedanken-zu-meinungsfreiheit-und-narrativen/#comment-11693">Claus</a>.</p>
<p>Lieber Claus, danke für den Kommentar. Aus meiner Sicht ist es ja gerade so, dass niemand bestimmt, was gesagt werden darf &#8211; zumindest nicht, solange die gesetzlich vorgesehenen Grenzen nicht überschritten werden (Stichworte Ehrverletzung, Volksverhetzung, Straftaten etc.). Jede und jeder kann das sagen, was er oder sie für richtig halten. Das bedeutet allerdings auch, dass diejenigen, die ihre Meinung sagen, auch in den Grenzen des Anstands Gegenwind verkraften müssen. Diese Gegenwehr heißt ja nicht, dass es nicht hätte gesagt werden dürfen. Und genau hier liegt das Mißverständnis, das ich aufzuzeigen versuche.<br />
Beste Grüße, Jörg</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Claus		</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2024/das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-gedanken-zu-meinungsfreiheit-und-narrativen/#comment-11693</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2024 16:06:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.ehmers-blog.de/?p=3047#comment-11693</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Jörg, grundsätzlich stimme ich Dir zu, Gedanken werden zu Worten und Worte werden zu Taten. Aber wer hat die Deutungshoheit über das &quot;was gesagt werden darf&quot;? Viele Lifestyle-Linken positionieren die in der Mitte stehenden CDU-Mitglieder in die rechte Ecke und wollen darüber befinden &quot;was gesagt werden darf&quot;. Hier sollten vor allem die öffentlich, rechtlichen Medien eine neutralere, verfassungsgemäße Haltung einnehmen und aufklären. Viele Grüße Claus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jörg, grundsätzlich stimme ich Dir zu, Gedanken werden zu Worten und Worte werden zu Taten. Aber wer hat die Deutungshoheit über das &#8220;was gesagt werden darf&#8221;? Viele Lifestyle-Linken positionieren die in der Mitte stehenden CDU-Mitglieder in die rechte Ecke und wollen darüber befinden &#8220;was gesagt werden darf&#8221;. Hier sollten vor allem die öffentlich, rechtlichen Medien eine neutralere, verfassungsgemäße Haltung einnehmen und aufklären. Viele Grüße Claus</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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