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	<title>„Deutsche Bücher“ Archives - Ehmers-Blog</title>
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		<title>Eine Frage der Ehre – an alle deutschen Verlage und Grossisten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2012 06:33:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Quergedacht]]></category>
		<category><![CDATA[„Deutsche Bücher“]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haben Sie sich schon einmal während des Urlaubs im ausländischen Buchladen das Regal „Deutsche Bücher“ genauer angesehen? Nachdem ich dieses Jahr mit meiner Familie kurzentschlossen dem schlechten Wetter in den Bergen Richtung Adria ausgewichen bin, hatte ich Gelegenheit dazu. Sie wissen schon, nach drei Tagen Strandurlaub wird es langweilig, am...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie sich schon einmal während des Urlaubs im ausländischen Buchladen das Regal „Deutsche Bücher“ genauer angesehen? Nachdem ich dieses Jahr mit meiner Familie kurzentschlossen dem schlechten Wetter in den Bergen Richtung Adria ausgewichen bin, hatte ich Gelegenheit dazu. Sie wissen schon, nach drei Tagen Strandurlaub wird es langweilig, am vierten wird die – nüchtern betrachtet &#8211; wenig eindrucksvolle Kirche im schönen Hinterland und das lokale Museum besucht. Spätestens danach habe ich mich geärgert, nicht genug Lesefutter mitgenommen zu haben. Aber selbst wenn die mitgenommenen Bücher ausgereicht hätten, als positiv neugieriger Mensch sieht man sich ja gerne mal das Angebot an.</p>
<figure id="attachment_773" aria-describedby="caption-attachment-773" style="width: 241px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/08/IMAG0038.jpg" target="_blank"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-773    " style="border: 0px none;" title="Eine Frage der Ehre – an alle deutschen Verlage und Grossisten" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/08/IMAG0038-169x300.jpg" alt="" width="241" height="424" /></a><figcaption id="caption-attachment-773" class="wp-caption-text">„Deutsche Bücher“ im ausländischen Buchladen</figcaption></figure>
<p>Dies ist übrigens dann auch einer der Momente, in denen ich mich freue, dass über 100 Millionen Menschen Deutsch als Muttersprache haben. So erbarmen sich lokale Buchhändler, für diese ausreichend große Zielgruppe Bücher zu verkaufen. Arme Niederländer und Dänen, ihr seid zu wenige (aber dafür könnt ihr besser Fremdsprachen, auch nicht das Schlechteste).</p>
<p>Doch wehe, man nähert sich derart erfreut dem Bücherangebot. Beim näheren Betrachten ist es einfach nur gruselig. Weit überwiegend handelt es sich um Gassenfeger der Trivialliteratur. Ich habe den Eindruck gewonnen, als gäbe es nur zwei Themen, die uns Deutsche, Österreicher und (einen Teil der) Schweizer bewegen. Zum einen Mord in allen Varianten, heimtückisch bis grausam ausgeführt, meist aus niederen Beweggründen. Zum anderen Herzschmerz. Sie wissen schon, sie liebt ihn, er aber eine oder – moderner – einen anderen. Fertig. Klassiker der deutschen Literatur, aktuelle Werke mit wenigstens etwas Niveau? Fehlanzeige! Vielleicht wenigstens etwas Lustiges, Loriot oder Kishon, Hummeldumm oder ähnliches? Ebenfalls Fehlanzeige: Zum Lachen geht es in den Keller, aber nicht öffentlichkeitswirksam an das Regal mit deutschsprachiger Literatur.</p>
<p>Nun kann man mir natürlich entgegen halten, das System funktioniert marktwirtschaftlich und das Fehlen von Büchern, die nicht der Kategorie „Schund“ zuzuordnen sind, ist eben kein Zeichen von „Ausverkauft“, sondern es spiegelt mangelndes Interesse wider. Doch selbst wenn dies die harte Realität sein sollte (was wahrscheinlich der Fall ist), welches Bild geben wir in der Welt ab? Da lobe ich mir doch die Engländer. Inmitten der englischsprachigen Mord- und Herzschmerz Buchansammlung finden sich immer einige Werke von Shakespeare und Co. Natürlich kauft auch das vermutlich kein Mensch, aber beim flüchtigen Passanten vermittelt es doch ein kulturell niveauvolleres Bild als die Auswahl im Regal „Deutsche Bücher“.</p>
<p>Damit sind wir auch schon wieder bei der Überschrift dieses Blog-Beitrages. Eine Frage der Ehre für alle deutschen Verlage und Grossisten! Für Sie, liebe Buchhandeltreibenden, ist es eine Frage der Ehre, dafür zu sorgen, dass sich das Niveau der angebotenen Literatur bessert. Ich gelobe dafür, regelmäßig dort etwas zu kaufen.</p>
<p>Also, packen wir es an. Es ist gut für das Bild des Deutschen im Ausland – und wer weiß, vielleicht bin ich ja nicht der Einzige, der etwas kaufen und lesen wird.</p>
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