<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Generation Y Archives - Ehmers-Blog</title>
	<atom:link href="https://www.ehmers-blog.de/tag/generation-y/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.ehmers-blog.de/tag/generation-y/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 09 Nov 2016 17:22:50 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.3</generator>

<image>
	<url>https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2023/01/Ehmer-Fav-50x50.png</url>
	<title>Generation Y Archives - Ehmers-Blog</title>
	<link>https://www.ehmers-blog.de/tag/generation-y/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Diese Jugend von heute&#8230;</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2016/diese-jugend-von-heute/</link>
					<comments>https://www.ehmers-blog.de/2016/diese-jugend-von-heute/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2016 19:16:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auch lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Z]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Shell Jugendstudie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ehmers-blog.de/?p=2056</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei jedem Generationswechsel ist es das Gleiche: &#8220;Diese Jugend von heute: keine Werte, keine Manieren&#8221;. So oder ähnlich tönten Großeltern über die Generation unserer Eltern, manche unserer Eltern über unsere Generation und nun wir über die kommende Generation? Hoffentlich nicht, denn das wäre der bornierte Geist des &#8220;früher war alles...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2016/diese-jugend-von-heute/">Diese Jugend von heute&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei jedem Generationswechsel ist es das Gleiche: &#8220;Diese Jugend von heute: keine Werte, keine Manieren&#8221;. So oder ähnlich tönten Großeltern über die Generation unserer Eltern, manche unserer Eltern über unsere Generation und nun wir über die kommende Generation? Hoffentlich nicht, denn das wäre der bornierte Geist des &#8220;früher war alles besser&#8221;, der jenseits romantischer Schwärmereien kaum über eine Tatsachengrundlage verfügt.</p>
<p>Ob es uns gefällt oder nicht, die &#8220;Generation Y&#8221;, also die zwischen 1980 und der Jahrtausendwende Geborenen, und die nachfolgende &#8220;Generation Z&#8221; werden die Zukunft unserer Welt gestalten &#8211; und damit auch unsere! Es lohnt sich also, einen Blick darauf zu werfen, was diese jungen Menschen antreibt.</p>
<p><a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2016/03/image.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-2040 size-medium" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2016/03/image-196x300.jpeg" alt="17. Shell Jugendstudie" width="196" height="300" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2016/03/image-196x300.jpeg 196w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2016/03/image-668x1024.jpeg 668w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2016/03/image-600x920.jpeg 600w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2016/03/image.jpeg 770w" sizes="(max-width: 196px) 100vw, 196px" /></a>Natürlich gibt es hierzu jede Menge Meinungen und Kommentare. Auch wenn sich einiges davon mit meiner persönlichen Vater-Erfahrung (n=3) deckt, besser geeignet ist die &#8220;Shell Jugendstudie 2015&#8221;. Hier erfährt man auf gut 400 Seiten aus erster Hand, wie junge Menschen zwischen 12 und 25 ticken, was sie denken, wie sie fühlen, was sie möchten und was ihnen egal ist. Bereits seit 1953 werden im Auftrag von Shell Jugendstudien durchgeführt. Die Reihe ist damit längst zur vielleicht bedeutendsten Chronik der deutschen Jugendkultur im Wandel der Zeit geworden.</p>
<p>Auch aus der aktuellen Shellstudie erfährt man wieder Interessantes aus vielen Lebensbereichen: zum Beispiel zum Verhältnis zu den Eltern (besser als zuvor), zur Einstellung zu Kindern (Wunsch nach eigenen Kindern steigend) oder zu den Ängsten (Angst vor einer Wirtschaftskrise deutlich gesunken). Hätten Sie das gewusst oder zumindest geahnt?</p>
<p>Zum besseren Verständnis der Studie hilft es, wenn man sich vor Augen führt, in welchem Umfeld die heute bis 25jährigen aufgewachsen sind. Es ist eine Generation, die in Deutschland keine Mauer und Teilung erlebt hat, die keine Wählscheibentelefone mehr kennt und für die existentielle Not und Kriege in Europa unendlich weit weg sind. Die RAF, die Notstandsgesetze und den NATO-Doppelbeschluss kennen sie (im besseren Fall) nur aus den Geschichtsbüchern &#8211; oder sollte ich eher sagen von Wikipedia? Und damit sind wir auch schon in der digitalen Welt, dem natürlichen Lebensumfeld dieser Generation der vielbesprochenen &#8220;digital natives&#8221;.</p>
<p>Es wundert natürlich kaum, dass lediglich die kleine Gruppe der Gelegenheitsnutzer &#8220;nur&#8221; gut zehn Stunden in der Woche das Internet nutzt, fast die Hälfte aber zwanzig Stunden und mehr „online“ ist. Wer hierbei nur an Facebook, Spiele und YouTube denkt, der irrt. Zwar ist richtig, dass sozialer Kontakt sich verlagert &#8211; Engagement in Vereinen ist deutlich zurückgegangen und Interaktion über soziale Plattformen hat stark zugenommen. Aber richtig ist auch: Je nach sozialer Schicht, nutzt ein Drittel bis die Hälfte das Internet täglich, um benötigte Informationen zu suchen. Etwa die Hälfte davon für Schule, Ausbildung oder Beruf. Das spiegelt die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegene Bedeutung der Ausbildung wider: 55% der Jugendlichen streben das Abitur an, 2002 waren es noch 49%.</p>
<p>Noch bemerkenswerter wird es, wenn man die Erwartung der Befragten an die Berufstätigkeit betrachtet. Auf die Frage &#8220;Was müsste Dir eine berufliche Tätigkeit bieten, damit Du zufrieden sein kannst?&#8221; lauten die Top-Nennungen:</p>
<p>&#8211; Einen sicheren Arbeitsplatz<br />
&#8211; Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen<br />
&#8211; Möglichkeiten, etwas zu tun, das ich sinnvoll finde<br />
&#8211; Genügend Freizeit neben der Berufstätigkeit<br />
&#8211; Möglichkeiten, etwas Nützliches für die Gesellschaft zu tun</p>
<p>Falls Sie es vermisst haben: &#8220;hohes Einkommen&#8221; rangiert auf Platz 8&#8243;, knapp hinter &#8220;guten Aufstiegsmöglichkeiten&#8221;. Und damit keine Zweifel bleiben, hier noch die bei weiblichen und männlichen Befragten mit Abstand meistgenannte Antwort auf die Frage, wie die Berufstätigkeit gestaltet und organisiert sein soll: &#8220;Ich finde es wichtig, dass neben dem Beruf Familie und Kinder nicht zu kurz kommen&#8221;. Mit anderen Worten: Die Jugendlichen erwarten, dass sich die Arbeit ihrem bevorzugten Lebensrhythmus anpasst. Dazu passend stimmt auch nur rund die Hälfte der Befragten der Aussage zu &#8220;ich finde, wenn man in seinem Beruf etwas werden will, gehören Überstunden einfach dazu&#8221;.</p>
<p>Dies ist eine bemerkenswerte Abweichung zum Wertesystem, das heute in weiten Bereichen der Wirtschaft vorherrscht. Die Vierziger und Fünfziger, die heute vielfach die obere Führungsebene von Unternehmen dominieren, pflegen allenfalls zwischen Weihnachten und Neujahr über Work-Life-Balance zu sinnieren (um spätestens Ende Januar das Pendel wieder überaus eindeutig ausschwingen zu lassen).</p>
<p>Wer mit offenen Augen und Ohren junge Menschen im Beruf beobachtet, dem wird jedoch nicht verborgen bleiben, dass diese Generation es ernst meint. Karriere und Arbeit haben für sie oftmals einen anderen, deutlich weniger herausgehobenen Stellenwert. Die Bereitschaft, dem Beruf viel unterzuordnen, ist merklich zurückgegangen und wird der Studie zufolge weiter sinken.</p>
<p>Nun mag man sich darüber ärgern oder die Jugend ob ihrer Weisheit preisen. Am Ende wird sich jeder Einzelne und jedes Unternehmen darauf einstellen müssen. Denn mit dem demographischen Wandel wird der Arbeitsmarkt immer mehr ein Arbeitnehmermarkt werden. Wer die Bedürfnisse und Erwartungen der immer begehrter werdenden Mitarbeiter nicht kennt und beachtet, der wird es immer schwerer haben, Mitarbeiter zu binden oder gar neue zu finden. Ganz abgesehen davon, dass er mit seinen Produkten oder Dienstleistungen auch die nachwachsende Kunden-Zielgruppe nicht erreichen wird.</p>
<p>Sie sehen, es macht Sinn, eingehender über die Generationen Y und Z nachzudenken. Also, wenn auch Sie über die kleine Fokusgruppe aus dem persönlichen Umfeld hinausgehen möchten, mein Buchtipp: die Shell Jugendstudie 2015.<br />
<em>Albert, Hurrelmann, Quenzel, TNS Infratest Sozialforschung, Jugend 2015 &#8211; 17. Shell Jugendstudie, Fischer Taschenbuch Verlag 2015, ISBN 978-3-596-03401-7.</em> <a href="http://www.fischerverlage.de/buch/jugend_2015/9783104035918" target="_blank">Link zum E-Book (hier klicken)</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2016/diese-jugend-von-heute/">Diese Jugend von heute&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ehmers-blog.de/2016/diese-jugend-von-heute/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
