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	<title>CeBIT Archives - Ehmers-Blog</title>
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	<title>CeBIT Archives - Ehmers-Blog</title>
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		<title>CeBIT 2017 &#8211; and beyond&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2017 07:35:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[CeBIT]]></category>
		<category><![CDATA[CeBIT 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die CeBIT 2017 startete standesgemäß mit verregnetem Wetter &#8211; und mit einem klar definierten Anspruch: „CeBIT: Global Event for Digital Business“. Als Computer noch neu und sexy waren, Laptops kleiner wurden und Mobiltelefone den Markt eroberten, da war die CeBIT noch eine Mischung aus B2B und wilden Händler- und Konsumentenpartys. Mit...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die CeBIT 2017 startete standesgemäß mit verregnetem Wetter &#8211; und mit einem klar definierten Anspruch: „CeBIT: Global Event for Digital Business“.</p>
<p>Als Computer noch neu und sexy waren, Laptops kleiner wurden und Mobiltelefone den Markt eroberten, da war die CeBIT noch eine Mischung aus B2B und wilden Händler- und Konsumentenpartys. Mit dem Abklingen des Goldrausches in der Telekommunikation und dem Abwandern zentraler Austeller nach Barcelona haben sich die Zeiten in Hannover geändert: Die CeBIT fokussiert sich seit einigen Jahren auf B2B-Themen.</p>
<p>2014 hatte ich noch den Eindruck, dass dies gelingen könnte und die Messegesellschaft auf einem guten Weg ist, ein spannendes und zukunftssicheres Messekonzept zu etablieren. Gemessen daran war mein Messebesuch 2017 sehr ernüchternd.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-2262 size-medium" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2017/03/IMG_3172-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2017/03/IMG_3172-300x225.jpg 300w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2017/03/IMG_3172-768x576.jpg 768w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2017/03/IMG_3172-1024x768.jpg 1024w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2017/03/IMG_3172-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ausdrucksstarkes Symbol für die Verfassung der CeBIT war die Fußballfeld-große Halle 13, durch die täglich die Mehrzahl aller Messebesucher die CeBIT betrat. In diesem Jahr war die Halle leer. Leer? Leer! Tatsächlich mussten alle mit dem Zug anreisenden Besucher eine riesige leere Halle durchqueren. Deutlicher kann man den Zustand einer Messe nicht dokumentieren.</p>
<p>Immer wieder stieß man auch beim Messerundgang auf Freiflächen, Ruhezonen und andere Flächennutzungen, die jedem Lean-Geschulten die Schweißperlen auf die Stirn treiben dürften. Eine Halle wurde gar durch einen riesigen &#8220;Käfig für Flugvorführungen mit Drohnen&#8221; okkupiert. Drohnen haben ja durchaus ein professionelles Anwendungsfeld, aber eine ganze Halle mit einem sporadisch genutzten &#8220;Flugkäfig&#8221; und einer Hand voll Virtual-Reality-Ständen?</p>
<p>Die leere Halle 13 und die sonstige Flächennutzung haben mich zu einem Gedankenspiel verleitet. Ich habe mir vorgestellt, was von der CeBIT noch übrig bliebe, wenn man nicht nur die zahlreichen Leer- und Freiflächen streichen würde, sondern auch einige Aussteller nicht ausstellen würden. Damit meine ich beispielsweise die hohe Zahl der Aussteller des Partnerlandes (in diesem Jahr Japan). Wie freiwillig ist dieser Messeauftritt wirklich? Wenn er komplett ernsthaft eigenmotiviert und nicht politisch getrieben wäre, dann müssten doch deutlich mehr Unternehmen aus ehemaligen Partnerländern präsent sein, oder? Die sucht man aber eher wie die Stecknadel im Heuhaufen.</p>
<p>Die größte Ausstellergruppe waren vermutlich die Bundesländer, die über mehrere Hallen verteilt waren und deutlich mehr Platz einnahmen, als noch vor wenigen Jahren. Geht man eine Ebene tiefer ins Detail, so fällt auf, dass es eine Vielzahl kleinster Aussteller gab, die über viele Hallen verteilt waren. Oft präsentierten sich diese Anbieter an Gemeinschaftsständen, wie den genannten Ständen der Bundesländer. Und so kann es auch nicht verwundern, wenn Struktur und inhaltliche Klammer fehlten &#8211; die Gemeinsamkeit von Anbietern aus Hessen ist eben ihre Herkunft, aber nicht der Themenschwerpunkt Ihrer Angebote.</p>
<p>Bahnbrechende Innovationen und neue Trends waren schwer auszumachen. Vieles war mehr die Verbesserung im Detail &#8211; oder auch einfach nur der x-te Anbieter einer etablierten Leistung oder Lösung. Das ist ja nicht schlecht, aber von einer globalen Leitmesse für digitales Business darf man mehr erwarten.</p>
<p>Wenn man die Hochzeiten der CeBIT mit gestalten durfte, dann muss man aufpassen, dass man nicht in ein &#8220;früher-war-alles-besser-Genörgel&#8221; verfällt. Gleichwohl, in diesem Jahr wurde sehr deutlicht, dass die CeBIT kein klares und zukunftssicheres Profil hat. In wichtigen B2B Bereichen haben ihr längst andere Veranstaltungen das Wasser abgegraben. Und damit meine ich nicht nur die Messe in Barcelona oder die Berliner Funkausstellung. Ein weiteres Beispiel: Jedes Handelsunternehmen beschäftigt sich intensiv mit den Veränderungen durch die Digitalisierung und mit den sich bietenden Chancen. Die CeBIT hat es verpasst, diese Anwendungsbereiche zu integrieren. Längst sind andere Veranstaltungen für Retailer interessanter.</p>
<p>Auf Dauer sind Telekom, Vodafone, IBM, Salesforce und einige wenige andere Kernaussteller einfach zu wenig, um dem Anspruch einer Leitmesse gerecht zu werden. Für mich hat es sich wie &#8220;fünf vor zwölf&#8221; angefühlt. Und so habe ich Hannover am Montag mit dem traurigen Fazit verlassen: Entweder die CeBIT erhält schnell ein scharfes und attraktives Profil, oder sie hat Ihre Daseinsberechtigung verloren.</p>
<p>Manchmal geschiehen Dinge schneller, als man denkt. Am Dienstag teilte die Messegesellschaft mit, man werde &#8220;die CeBIT zu Europas führender Eventplattform und zum Festival für digitale Technologie, digitale Innovation und Geschäftsanbahnung der digitalen Wirtschaft umbauen“. Nun denn, dachte ich mir: Wer nach Veränderungen verlangt, der darf sich nicht beschweren, wenn sie erfolgen. Und dies gilt auch dann, wenn es heißt, die CeBIT werde ein &#8220;Ort der Begegnung, für Showcases und Open-Air-Inszenierung, Austausch und Party&#8221;.</p>
<p>Es ist immer einfacher, einen großen Schritt zu kritisieren, als den Mut zu haben, derart radikale Veränderungen vorzunehmen. Und diesen Mut, kann man den Verantwortlichen sicher nicht absprechen. Die Zukunft wird zeigen, ob diese Neukonzeption erfolgreich sein wird.</p>
<p>Auf der einen Seite ist es ermutigend, wenn sich zahlreiche Aussteller als Mitglieder des Messeausschusses positiv zur Konzeptänderung äußern. Auf der anderen Seite mutet es etwas wie das sprichwörtliche „laute Pfeifen im Wald“ an, wenn die sieben Seiten der entsprechenden <a href="http://www.messe.de/de/applikation/presse/cebit-macht-sich-fit-fuer-generation-y.xhtml" target="_blank">Pressemitteilung</a> zum überwiegenden Teil aus Ausstellerstatements bestehen. Wer die Zitate genau liest, der erkennt neben viel Höflichkeit und Zweckoptimismus zwischen den Zeilen auch andere Signale. 2018 wird man sehen können, was wirklich passiert. Sicher ist eines: Es wird spannend.</p>
<p>Die Welt verändert sich durch die Digitalisierung radikal &#8211; warum nicht auch die CeBIT? Also, liebe Messemacher in Hannover: Glückwunsch zum Mut und viel Erfolg!</p>
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		<title>Messe einmal anders betrachtet – die deutsche Sprache bietet ungeahnte Möglichkeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 08:14:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[CeBIT]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieder einmal zeigte sich in den vergangenen Wochen, dass es kaum eine bessere Möglichkeit gibt, die Vielschichtigkeit der deutschen Sprache zu studieren, als ein Messebesuch. Reichtum und sprachliche Armut konkurrieren in unmittelbarer räumlicher Nähe, und Sprachschaffende sind sich vermutlich sicher: Ich habe es perfekt auf den Punkt gebracht, besser kann...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal zeigte sich in den vergangenen Wochen, dass es kaum eine bessere Möglichkeit gibt, die Vielschichtigkeit der deutschen Sprache zu studieren, als ein Messebesuch. Reichtum und sprachliche Armut konkurrieren in unmittelbarer räumlicher Nähe, und Sprachschaffende sind sich vermutlich sicher: Ich habe es perfekt auf den Punkt gebracht, besser kann man die Kernbotschaft nicht transportieren.</p>
<p>Während es mir die professionelle Höflichkeit gebietet, großzügig über die eine oder andere Werbebotschaft auf den Messeständen der ElectronicPartner Jahresveranstaltung hinwegzusehen, gilt dies nicht für verbale Ergüsse, die in großen Lettern auf den Messeständen der CeBIT zu bestaunen waren. Was halten Sie zum Beispiel hiervon:</p>
<p>„Ideen mit Perspektive“</p>
<p>Das hat es doch in sich. Spüren Sie die Kraft? Da hat jemand eine Idee, und die hat auch noch eine Perspektive (oder bringt sie eine?). „Perspektive“ kann man ja etymologisch mit „Hindurchsehen“ übersetzen, gemeint ist hier aber wahrscheinlich weniger Durchsicht als eher etwas im Sinne von „Zukunftsaussicht“. Und das ist ja nicht schlecht, wenn eine Idee Zukunftsaussicht hat. Aber was hat denn genau Zukunftsaussicht, worum geht es auf diesem einen von mehreren hundert Messeständen, die um meine Aufmerksamkeit buhlen? Wirklich weiter bringt diese Phrase einen Messebesucher nicht – worum geht es wohl, fragt man sich flüchtig und eilt sodann am Stand vorbei. Schade, Chance vertan.</p>
<p>Deutlich weniger geschmeidig elegant, dafür aber ungleich präziser und konkreter ist das Institut für Technische und Betriebliche Informationssysteme  der Universität Magdeburg: „Technologien zur intelligenten, kontextsensitiven Organisation heterogener Informationsbestände“. Hier weiß jeder aus der relevanten Zielgruppe, worum es geht. Und diejenigen, die nicht zur Zielgruppe gehören, klauen dem Standpersonal auch nicht die wertvolle Zeit, sondern grübeln im Weitergehen darüber „Was wollte mir der Dichter damit sagen? Aber klug sind die schon, vielleicht sollte ich die Uni meinem Kind/Neffen/Enkel empfehlen…“ (Sekundärziel erreicht)</p>
<p>Doch diese prägnante Beschreibung ist nicht alles, was die Universität Magdeburg zu bieten hat. Den visuell veranlagten Flowchart-Fans wird der Inhalt zusätzlich veranschaulicht (siehe Bild) – die Nicht-Zielgruppe wird hierdurch noch intensiver abgeschreckt. Und um noch ein Aufmerksamkeits-Ausrufungszeichen hinzuzufügen, wird ein dreifacher sprachlicher Regelbruch begangen, der aber irgendwie modern aussieht. Beworben wird nämlich<a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2013/03/20130305_1603191.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1275" title="Flowchart" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2013/03/20130305_1603191-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/20130305_1603191-225x300.jpg 225w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/20130305_1603191-768x1024.jpg 768w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/20130305_1603191-600x800.jpg 600w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a> der „re:Search Lösungsansatz“ (man achte auf das kleine „r“ am Anfang und die Abtrennung der Binnenmajuskel durch einen „:“!). Spätestens hier klinkt sich der mittelmäßig begabte sprachliche Bodenturner aus und überlässt das Feld den Profis, die aus diesem heterogenen Sprachbestand mit der notwendigen Intelligenz die richtigen Schlüsse ziehen.</p>
<p>Manchmal erkennt man auch klar den Widerstreit und spürt geradezu die Auseinandersetzung, die es intern bei der Definition der Messe-Botschaft gegeben hat. Das beste Beispiel hierfür liefert die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur der Universität Leipzig. Der Eye-Catcher war gut gewählt: zwei Roboter auf einem kleinen Stück Kunstrasen, einer im Tor, der andere im Feld und dazwischen ein roter Ball. Die Überschrift war recht gefällig gewählt: „Doppelpass und Tor“. Wahrscheinlich lag hier die Federführung im  Fachbereich Marketing des Wirtschaftsteils der Hochschule. Aber die Subline zeigte erst wirklich, worum es ging. Und da hat sich offenkundig der Technik-Zweig der Hochschule durchgesetzt: „Autonome <a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2013/03/20130305_160415.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1274" title="Roboter" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2013/03/20130305_160415-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/20130305_160415-225x300.jpg 225w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/20130305_160415-768x1024.jpg 768w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/20130305_160415-600x800.jpg 600w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>Interaktion humanoider Roboter“. Damit ist alles gesagt. Die Robos kicken nicht planlos, sie interagieren. Und unter einem actiongeladenen Bild werden auch alle potentiellen Zweifel bei Seite gewischt: „Humanoider Roboterfußball als Benchmark“ – herzliche Grüße an alle unterhalb der Relegationsplätze in den diversen Ligen.</p>
<p>Wie viel ausdrucksschwächer ist es sprachlich doch, wenn jemand auf seinen Stand groß schreibt „Vorsprung schaffen, Zukunft sichern“! Das ist beliebig und austauschbar. Wahrscheinlich könnte das jeder zweite über seinen CeBIT-Messestand schreiben, ohne dass jemand auf dem Stand Widerspruch erheben würde: „klar schafft unsere Lösung dem Anwender einen Vorsprung und sichert seine Zukunft…“.</p>
<p>Also, wenn Sie Vergnügen an den feinen Unterschieden der deutschen Sprache haben, achten Sie einmal darauf, wenn Sie die nächste Messe besuchen – es lohnt sich.</p>
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		<title>Hannover, eine Reise wert?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 08:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[CeBIT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin ist ja bekanntlich immer &#8211; und gerade auch zur IFA &#160;&#8211; eine Reise wert. Aber wie sieht es mit Hannover aus? Der Höflichkeit halber halte ich mich mit jedem Vergleich der touristischen Qualität zurück und beschränke mich auf einen Blick auf die CeBIT 2013. Zu Hochzeiten der&#160; .com-Blase und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin ist ja bekanntlich immer &#8211; und gerade auch zur IFA &nbsp;&#8211; eine Reise wert. Aber wie sieht es mit Hannover aus? Der Höflichkeit halber halte ich mich mit jedem Vergleich der touristischen Qualität zurück und beschränke mich auf einen Blick auf die CeBIT 2013.</p>
<p>Zu Hochzeiten der&nbsp; .com-Blase und Mobilfunk-Boomphase schien die CeBIT unantastbar und die&nbsp;IFA schwächelte. Während die Berliner Nehmerqualitäten bewiesen und mit einem klugen Konzept, der Integration der weißen Ware und harter professioneller Arbeit eindrucksvoll auf die Gewinnerstraße zurückkehrten, blieb das Bild der CeBIT viele Jahre diffus und die Richtung wies eher nach unten. Was darf man 2013 erwarten? Lohnt sich die Reise an die Leine?</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2013/02/CeBIT-2013-300x200-Kopie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft  wp-image-1237" title="CeBIT-2013-300x200 Kopie" src="/wp-content/uploads/2013/02/CeBIT-2013-300x200-Kopie.jpg" alt="" width="132" height="225"></a>Klappern gehört ja bekanntlich zum Handwerk. So wundert es auch wenig, wenn die Verantwortlichen die CeBIT anpreisen als die &#8220;weltweit wichtigste Veranstaltung der digitalen Wirtschaft&#8221;. Bereits <span style="text-decoration: underline;"><a title="CeBIT" href="/2012/cebit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">im letzten Jahr</a></span> hatte ich von der CeBIT einen überwiegend positiven Eindruck&nbsp; und bin mit der Erkenntnis heimgefahren, dass endlich wieder ein sinnvolles Profil heranreift. Frank Pörschmann, in diesem Jahr erstmals auch formal der CeBIT-Chef, hat in den vergangenen beiden Jahren mit seinem Team erkennbar daran gearbeitet, die Messe (wiech-Plattform sein, die Innovationen und Trends zeigt, aber auch konkretes Geschäft in der digitalen Wirtschaft beflügelt, qualitativ hochwertiges Networking ermöglicht sowie hochkarätige Konferenzen bietet. Und, im allgegenwärtigen „war for talents“ wichtig, die CeBIT 2013 soll ein „Treffpunkt Karriere“ sein, der für Talente und Fachkräfte gleichermaßen interessant ist.eder) zu einer Veranstaltung für ITK-Profis zu entwickeln.</p>
<p>Diese Handschrift und Zielrichtung erkennt man auch klar, wenn man sich die Gründe ansieht, welche die CeBIT-Macher für einen Messebesuch ins Feld führen. Die Messe soll eine HightHierzu passen dann auch die Messeschwerpunkte, nämlich Branchenlösungen als klares inhaltliches Fokusthema (CeBIT pro), daneben Public Sector (CeBIT gov), Innovationen (CeBIT lab) und, etwas weniger stringent, CeBIT life (letzteres hat hoffentlich in diesem Jahr deutlich mehr als den im letzten Jahre von mir bereits als unpassend empfundenen Games-Bereich zu bieten). Last not least dürfte auch in diesem Jahr der Planet Reseller wieder für Händler ein bevorzugter Anlaufpunkt werden. Bei der Gelegenheit: wenn Sie den Planet Reseller besuchen, schauen Sie mal bei comTeam vorbei &#8211; es lohnt sich.</p>
<p>Mit dem Leitthema &#8220;Shareconomy&#8221; wird ein heißes Eisen gewählt, das unzureichend verstanden wäre, wenn man nur an Facebook, Pinterest und Instagram dächte. Im professionellen Bereich denkt man eher an moderne Unternehmenskommunikation und -prozesse, Zusammenarbeit in Teams und mit Partnern, Sharing, virtualisierte Services und nicht zuletzt auch an neue Geschäftsmodelle und Chancen. Es wird spannend sein, zu beobachten, wie der Brückenschlag und die übergreifende Bearbeitung gelingen. Das Thema ist breit. Es konkret und anfassbar, nutzbar und nützlich zu präsentieren, ist die Herausforderung.</p>
<p>Wer wehmütig an die Messepartyexzesse der 90er zurückdenkt, wer laut und schrill sowie Konsumententhemen sucht, der sollte wohl eher zuhause bleiben und das sicher auch in diesem&nbsp; Jahr wieder wenig einladende CeBIT Wetter nebst Messeschnellweg-Einbahnstraßenregelung meiden. Für ITK-Profis sieht es aus heutiger Sicht anders aus, für sie ist das Programm durchaus vielversprechend. Ich jedenfalls bin gespannt und freue mich auf die CeBIT 2013.</p>
<p>Also, um die eingangs gestellte Frage zu beantworten: Für mich sieht es so aus, als sei die CeBIT eine Reise wert!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hier kommen Profis auf ihre Kosten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 00:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer wie ich die CeBIT aus den Jahren des Mobilfunkbooms kennt, der erkennt sie seit einigen Jahren nicht wieder. Doch verklärte Blicke auf Zeiten mit mehr als doppelten Besucherzahlen &#8211; entsprechend kritisch von der Presse kommentiert &#8211; helfen nicht weiter. Die Erinnerung an die Zeit scheinbar unbegrenzter Marketing-Budgets und rauschender...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer wie ich die CeBIT aus den Jahren des Mobilfunkbooms kennt, der erkennt sie seit einigen Jahren nicht wieder. Doch verklärte Blicke auf Zeiten mit mehr als doppelten Besucherzahlen &#8211; entsprechend kritisch von der Presse kommentiert &#8211; helfen nicht weiter. Die Erinnerung an die Zeit scheinbar unbegrenzter Marketing-Budgets und rauschender Standpartys trübt offensichtlich bei Manchen den Blick auf das Wesentliche. Denn nüchtern betrachtet ist die CeBIT zu ihren Wurzeln zurückgekehrt. Sie entwickelte sich aus der Hannover Messe und wurde in den 80er Jahren als eigenständige Messe mit dem Namen &#8220;Centrum für Büro- und Informationstechnologie&#8221;, kurz CeBIT, etabliert &#8211; eben als Messe für IT Profis. Und genau das ist sie heute wieder.</p>
<p>IT-Profis finden in Hannover ein weltweit in seiner Vielfalt einzigartiges Angebot. Natürlich sind die großen Aussteller interessant, wie IBM, die Deutsche Telekom und SAP. Oder Microsoft &#8211; nur wenige Wochen nach der Nachricht, dass man sich im eigenen Land von der CES zurückzieht, ein klares Statement mit einem beeindruckenden CeBIT-Messeauftritt. Gerade auch die Art und Weise der Präsenz dieser Unternehmen zeigt die Bedeutung der Messe.</p>
<p>Die wahre Stärke der CeBIT liegt aber in der Vielzahl mittlerer und kleiner Spezialisten, die hier ausstellen. Sie sind die Perlen der Messe, die man suchen und finden muss. Das erfordert Fleiß, aber es lohnt sich. Auch die zahlreichen Expertenforen zu Spezialthemen wie Logistik oder Security sind für diejenigen, die sich für diese Themen interessieren, ein echter Gewinn. Und: ja, nicht alle Vorträge sind gleich gut besucht, aber wen stört das wirklich, wenn über den Messezeitraum rund 1.500 Vorträge gehalten werden und nebenbei noch ein veritabler Kongress stattfindet?</p>
<p>Die CeBIT vermittelt Kompetenz, und zwar nicht nur in der Breite und an der Oberfläche, sondern oft auch spitz und in der Tiefe. Die Herausforderung für das CeBIT-Team ist es, mit den immer schneller werdenden Veränderungen mitzuhalten. In den letzten Jahren war healthcare, insbesondere mobile, noch ein großes Thema. Dieses Jahr scheint sich die Messepräsenz wohl den aktuell erzielbaren wirtschaftlichen Ergebnissen in diesem Bereich angepasst zu haben&#8230; Es gilt, gegenläufige Entwicklungen frühzeitig zu suchen und zu fördern, was in diesem Jahr beispielsweise mit Managed Print Services gut gelungen ist &#8211; gegenüber dem letzten Jahr ein deutlicher Sprung nach oben. Auch das CeBIT lab, mit seinem Blick auf Morgen und Übermorgen ist für jeden, der mit offenen Augen über die Messe geht, inspirierend: es liefert den vielbeschworenen Blick über den Tellerrand.</p>
<p>Ein Erfolgsmodell für sich ist der Planet Reseller, im nunmehr zehnten Jahr auf abermals erweiterter Fläche &#8211; volle Stände, zufriedene Aussteller und Besucher, was will man mehr? Mit unserer Systemhausgruppe comTeam sind wir seit dem ersten Jahr als Aussteller aktiv &#8211; und wir haben es auch dieses Jahr sicher nicht bereut, sondern uns über einen erneut erfolgreichen Messeauftritt gefreut.</p>
<p>CeBIT-Chef Frank Pörschmann und seinem Team kann man nur raten, die Fokussierung auf Profis weiter voranzutreiben und Ballast aus alten Zeiten abzuwerfen. Manchmal ist es eben schwieriger zu sagen, was man nicht mehr macht, als zu sagen, was man noch alles machen könnte. In diesem Sinne kann man aus meiner Sicht auf die Halle 22 einschließlich der Besucher, die sie anzieht, getrost verzichten. Eine überdimensionale Daddelstube passt einfach nicht zu einer ernsthaften B2B-Messe &#8211; und nicht nur als Vater von drei Kindern würde ich mich freuen, wenn gewaltverharmlosenden Ballerspielen keine derartige Plattform geboten würde. Es mag sein, dass man hierdurch den einen oder anderen zukünftigen IT-Profi (noch/so) nicht an die Messe heranführen würde. Richtig ist auch, dass die Halle 22 einen Teil der aktuellen Jugendkultur bedient. Dennoch, meinem Wertesystem entspricht das nicht. Werteverfall ist eben nicht nur ein Thema für Sonntagsreden, sondern auch eines für´s Handeln. Die IT hat gerade für junge Menschen mehr und besseres zu bieten, als Ballerspiele &#8211; und genau das zeigt die CeBIT.</p>
<p>Also, keiner sollte den alten CeBIT-Zeiten nachtrauern: das Minus an verstopften Zufahrtswegen, überfüllten Gängen, Party und Lärm wird für professionelle Besucher überkompensiert durch ein Plus in der Breite und Tiefe des Angebots &#8211; Glückwunsch nach Hannover!</p>
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