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		<title>Hier kommen Profis auf ihre Kosten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 00:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[CeBIT]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer wie ich die CeBIT aus den Jahren des Mobilfunkbooms kennt, der erkennt sie seit einigen Jahren nicht wieder. Doch verklärte Blicke auf Zeiten mit mehr als doppelten Besucherzahlen &#8211; entsprechend kritisch von der Presse kommentiert &#8211; helfen nicht weiter. Die Erinnerung an die Zeit scheinbar unbegrenzter Marketing-Budgets und rauschender...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer wie ich die CeBIT aus den Jahren des Mobilfunkbooms kennt, der erkennt sie seit einigen Jahren nicht wieder. Doch verklärte Blicke auf Zeiten mit mehr als doppelten Besucherzahlen &#8211; entsprechend kritisch von der Presse kommentiert &#8211; helfen nicht weiter. Die Erinnerung an die Zeit scheinbar unbegrenzter Marketing-Budgets und rauschender Standpartys trübt offensichtlich bei Manchen den Blick auf das Wesentliche. Denn nüchtern betrachtet ist die CeBIT zu ihren Wurzeln zurückgekehrt. Sie entwickelte sich aus der Hannover Messe und wurde in den 80er Jahren als eigenständige Messe mit dem Namen &#8220;Centrum für Büro- und Informationstechnologie&#8221;, kurz CeBIT, etabliert &#8211; eben als Messe für IT Profis. Und genau das ist sie heute wieder.</p>
<p>IT-Profis finden in Hannover ein weltweit in seiner Vielfalt einzigartiges Angebot. Natürlich sind die großen Aussteller interessant, wie IBM, die Deutsche Telekom und SAP. Oder Microsoft &#8211; nur wenige Wochen nach der Nachricht, dass man sich im eigenen Land von der CES zurückzieht, ein klares Statement mit einem beeindruckenden CeBIT-Messeauftritt. Gerade auch die Art und Weise der Präsenz dieser Unternehmen zeigt die Bedeutung der Messe.</p>
<p>Die wahre Stärke der CeBIT liegt aber in der Vielzahl mittlerer und kleiner Spezialisten, die hier ausstellen. Sie sind die Perlen der Messe, die man suchen und finden muss. Das erfordert Fleiß, aber es lohnt sich. Auch die zahlreichen Expertenforen zu Spezialthemen wie Logistik oder Security sind für diejenigen, die sich für diese Themen interessieren, ein echter Gewinn. Und: ja, nicht alle Vorträge sind gleich gut besucht, aber wen stört das wirklich, wenn über den Messezeitraum rund 1.500 Vorträge gehalten werden und nebenbei noch ein veritabler Kongress stattfindet?</p>
<p>Die CeBIT vermittelt Kompetenz, und zwar nicht nur in der Breite und an der Oberfläche, sondern oft auch spitz und in der Tiefe. Die Herausforderung für das CeBIT-Team ist es, mit den immer schneller werdenden Veränderungen mitzuhalten. In den letzten Jahren war healthcare, insbesondere mobile, noch ein großes Thema. Dieses Jahr scheint sich die Messepräsenz wohl den aktuell erzielbaren wirtschaftlichen Ergebnissen in diesem Bereich angepasst zu haben&#8230; Es gilt, gegenläufige Entwicklungen frühzeitig zu suchen und zu fördern, was in diesem Jahr beispielsweise mit Managed Print Services gut gelungen ist &#8211; gegenüber dem letzten Jahr ein deutlicher Sprung nach oben. Auch das CeBIT lab, mit seinem Blick auf Morgen und Übermorgen ist für jeden, der mit offenen Augen über die Messe geht, inspirierend: es liefert den vielbeschworenen Blick über den Tellerrand.</p>
<p>Ein Erfolgsmodell für sich ist der Planet Reseller, im nunmehr zehnten Jahr auf abermals erweiterter Fläche &#8211; volle Stände, zufriedene Aussteller und Besucher, was will man mehr? Mit unserer Systemhausgruppe comTeam sind wir seit dem ersten Jahr als Aussteller aktiv &#8211; und wir haben es auch dieses Jahr sicher nicht bereut, sondern uns über einen erneut erfolgreichen Messeauftritt gefreut.</p>
<p>CeBIT-Chef Frank Pörschmann und seinem Team kann man nur raten, die Fokussierung auf Profis weiter voranzutreiben und Ballast aus alten Zeiten abzuwerfen. Manchmal ist es eben schwieriger zu sagen, was man nicht mehr macht, als zu sagen, was man noch alles machen könnte. In diesem Sinne kann man aus meiner Sicht auf die Halle 22 einschließlich der Besucher, die sie anzieht, getrost verzichten. Eine überdimensionale Daddelstube passt einfach nicht zu einer ernsthaften B2B-Messe &#8211; und nicht nur als Vater von drei Kindern würde ich mich freuen, wenn gewaltverharmlosenden Ballerspielen keine derartige Plattform geboten würde. Es mag sein, dass man hierdurch den einen oder anderen zukünftigen IT-Profi (noch/so) nicht an die Messe heranführen würde. Richtig ist auch, dass die Halle 22 einen Teil der aktuellen Jugendkultur bedient. Dennoch, meinem Wertesystem entspricht das nicht. Werteverfall ist eben nicht nur ein Thema für Sonntagsreden, sondern auch eines für´s Handeln. Die IT hat gerade für junge Menschen mehr und besseres zu bieten, als Ballerspiele &#8211; und genau das zeigt die CeBIT.</p>
<p>Also, keiner sollte den alten CeBIT-Zeiten nachtrauern: das Minus an verstopften Zufahrtswegen, überfüllten Gängen, Party und Lärm wird für professionelle Besucher überkompensiert durch ein Plus in der Breite und Tiefe des Angebots &#8211; Glückwunsch nach Hannover!</p>
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		<title>Kennen Sie STR?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 00:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brancheninsides]]></category>
		<category><![CDATA[HTC]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[LTE]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Netzbetreiber]]></category>
		<category><![CDATA[Notebook]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nein? Aber Sie kennen sicher den neuen Mobilfunkstandard LTE. Diese Abkürzung steht für Long Term Evolution, was sich nach meinem ersten Test als großer terminologischer Fehlgriff herausstellt. STR wäre passender gewesen: Short Term Revolution! Ich kann mich noch an mein erstes &#8220;Datenhandy&#8221; erinnern. Großen Versprechungen zum Trotz brachte es keinen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nein? Aber Sie kennen sicher den neuen Mobilfunkstandard LTE. Diese Abkürzung steht für Long Term Evolution, was sich nach meinem ersten Test als großer terminologischer Fehlgriff herausstellt. STR wäre passender gewesen: Short Term Revolution!</p>
<p>Ich kann mich noch an mein erstes &#8220;Datenhandy&#8221; erinnern. Großen Versprechungen zum Trotz brachte es keinen echten Mehrwert, nicht umsonst stand WAP für „wait and pay“. Diesmal ist es anders. Getestet habe ich das HTC Velocity. Als erstes LTE (sorry, STR) Smartphone wird es von Vodafone seit Anfang März vermarktet. Die Techniker aus Düsseldorf haben ganze Arbeit geleistet. Bereits mit dem Smartphone ist das Erlebnis der hohen Übertragungsgeschwindigkeit überzeugend. Die Technologie offenbart ihr komplettes Potential, wenn man das Smartphone als mobilen Hotspot nutzt und via Tethering jedem Tablet-PC und jedem Notebook zum absoluten Turbo-Internetzugang verhilft. Bedenkt man jetzt noch, dass der LTE-Standard die Bandbreite effizienter auf eine Vielzahl von Nutzern aufteilen kann, dann lässt sich das wahre Potential der Technologie ermessen.</p>
<p>Nachdem die Technik also einen rasend schnellen Übertagungsstandard zur Verfügung stellt, der Kunden sicherlich mit zunehmender Reife der Endgeräte begeistern wird, liegt der Ball nun im Spielfeld von Marketing und Vertrieb. Der hervorragende Kundennutzen muss langfristig wertstabil vermarktet werden, damit für alle Beteiligten etwas bleibt: Für die Netzbetreiber ausreichend für Folgeinvestitionen und für die fordernden Aktionäre, für die Handelspartner in Form von vernünftigen Provisionen und dauerhaft gut auskömmlichen Margen. Durch die enorm wachsende Zahl von Smartphones und Apps werden die Netzbetreiber ohnehin zunehmend in die Ecke der Bit-Pipe gedrängt. Der steigende Druck auf die Cash Cow SMS durch Messaging-Dienste sowie Facebook &amp; Co. veranschaulicht dies. Damit wird die wertstabile Vermarktung hochwertiger Datenübertragung zur Kernfrage des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolgs &#8211; für Netzbetreiber und Handel.</p>
<p>Also, der Handel ist bereit, dieses beratungsbedürftige Qualitätsprodukt qualifiziert zu vermarkten. Diejenigen Netzbetreiber, die ernsthaft bei diesem Spiel mitspielen wollen, sind aufgerufen, für eine hervorragende Leistung gutes Geld zu verlangen. Alles andere wäre eine unverzeihliche Eselei.</p>
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		<title>&#8230;das braucht kein Mensch!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 12:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[CES]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[IFA]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selten ist etwas so eindeutig, wie das: die CES in Las Vegas braucht außer den örtlichen Taxifahrern, Hotelbetreibern und Casinobesitzern kein Mensch. Es ist schon erstaunlich: jährlich pilgern aus aller Welt zig tausend Menschen wie die Lemminge brav in die Wüste von Nevada, um die vielleicht am schlechtesten organisierte Messe...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Selten ist etwas so eindeutig, wie das: die CES in Las Vegas braucht außer den örtlichen Taxifahrern, Hotelbetreibern und Casinobesitzern kein Mensch. Es ist schon erstaunlich: jährlich pilgern aus aller Welt zig tausend Menschen wie die Lemminge brav in die Wüste von Nevada, um die vielleicht am schlechtesten organisierte Messe der Welt – aber ganz sicher der Branche &#8211; zu besuchen. Nur ein Bruchteil der Messe findet auf dem Messegelände statt, die meisten Aussteller führen ihre Gespräche in irgendeinem Hotel, das man nur durch endlose Staus erreichen kann &#8211; und auch erst dann, wenn man sich durch endlose Taxischlangen gequält hat.</p>
<p>Die CES hat längst ihre Bedeutung als globale Leit- und Neuheitenmesse für Consumer Electronic verloren. In diesem Jahr gab es kaum etwas bemerkenswert Neues, außer der Ankündigung des Gründungsmitglieds Microsoft, dass man im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein werde &#8211; Intel als zweiter IT-Keyplayer ließ Gleiches verlauten.</p>
<p>Die klare Erkenntnis für die Branche kann aus europäischer Sicht nur lauten: lasst uns aufhören mit dem Quatsch und im nächsten Jahr zuhause bleiben. Lasst uns die Kraft und das Geld sparen und lasst uns sinnvollere Investitionen tätigen. Konzentrieren wir uns auf die IFA, die klar in einer anderen Liga als die CES spielt, auf Industrie-Roadshows und Verbundgruppenmessen.</p>
<p>Schade für die Taxifahrer, Hotelbetreiber und Casinobesitzer in Las Vegas, aber sicher gut für uns, unseren Markt und den Handel in Deutschland.</p>
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