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	<title>Diskriminierung Archives - Ehmers-Blog</title>
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		<title>17. 5. – ein besonderer Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 13:28:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[§ 175 StGB]]></category>
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<p>Der 17.5. ist ein besonderes Datum &#8211; erinnert Sie es an etwas Besonderes? Mich erinnert es an den Geburtstag meines verstorbenen Großvaters. Und daran, wie er mir als Kind erzählt hat, dass er in meinem Alter bloß wegen dieses Datums oft als vermeintlicher „175er“ gehänselt wurde. Paragraph 175 des Strafgesetzbuches regelte seit 1871 für mehr als 100 Jahre die Strafbarkeit homosexueller Handlungen. Die Nazis haben die Strafbarkeit massiv ausgeweitet und verschärft. Auch nach 1945 wurde die Strafbarkeit nur scheibchenweise gemildert, aber erst im Zuge der Wiedervereinigung komplett abgeschafft. Während dieser Zeit wurde der 17.5. zynisch als „Feiertag der Schwulen“ bezeichnet &#8211; eine unglaubliche Perfidität. Erst 2017 wurden alle Verurteilten rehabilitiert.</p>



<p>Seit einigen Jahren ist der 17.5. der internationale Aktionstag gegen die Diskriminierung wegen sexueller Orientierung. Die Initiative dafür kam aus Frankreich, anknüpfend an den 17.5.1990, der Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel für Krankheiten gestrichen hat.</p>



<p>Wie wichtig dieser Aktionstag ist, zeigt sich auch daran, dass in rund einem Drittel aller Länder Homosexualität unverändert strafbar ist, teils sogar mit der Todesstrafe bedroht. Weltweit zeigt sich in vielen Ländern, in denen über lange Zeit die Intoleranz gegenüber Minderheiten und speziell gegenüber Homosexuellen zurückgegangen ist, eine erschreckende Umkehrbewegung:</p>



<p>Amnesty International beklagt eine dramatische Verschlechterung der Situation in Afrika. In mehreren Ländern Europas werden diskriminierende Gesetze erlassen und Verfassungen geändert. Der Kampf gegen Diversität wird vereinzelt zur Staatsdoktrin.</p>



<p>Auch in Deutschland wird das Klima rauer: Die Zahl der Straftaten im Bereich &#8220;Sexuelle Orientierung&#8221; und &#8220;Geschlechtsbezogene Diversität&#8221; hat sich nach dem aktuellen Lagebericht des Bundeskriminalamtes seit 2010 nahezu verzehnfacht. Während sich rund drei Viertel der Menschen in Deutschland nach einer aktuellen Studie für den Schutz vor Diskriminierung aussprechen, halten erschreckende fast 15% Diskriminierung wegen sexueller Orientierung für richtig. Es gibt sogar Länder in Europa, in denen die Mehrheit so denkt und rechtspopulistische Parteien damit in den Wahlkampf ziehen.</p>



<p>Durch das allgemein aufgeheizte Klima trauen sich Homophobe und andere Engstirnige auch in Deutschland wieder aus der Deckung. Das ist für die Betroffenen spürbar. Nicht nur durch körperliche Gewalt, sondern durch breite Hasskriminalität und Hetze. Das gleiche Schema zeigt sich auch an anderer Stelle bei Anfeindung gegen Minderheiten, bis hin zur tief beschämenden Zunahme offenen Antisemitismus. Als Gesellschaft dürfen wir nicht hinnehmen, dass Krawallmacher das gesellschaftliche Klima vergiften und Verfassungsfeinde unser Wertesystem angreifen:</p>



<p>Minderheitenschutzes gelingt nur, wenn die Mehrheit sich dafür einsetzt und <a href="https://www.ehmers-blog.de/2022/etwas-mehr-unaufgeregtheit-waere-gut/">Toleranz </a>und Freiheit durchsetzt. Und genau aus diesem Grund ist der 17.5. auch ein besonderes Datum, das uns alle in die Pflicht nimmt. In die Pflicht nimmt, unsere zentralen Verfassungsgrundsätze durchzusetzen: Schutz der Menschenwürde, individuelle Freiheit sowie Gleichbehandlung statt Diskriminierung.</p>



<p>_______________________</p>



<p>Dieser Beitrag beruht auf einem am 17.5. in den&nbsp;<a href="https://www.nn.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nürnberger Nachrichten&nbsp;</a>und ihren regionalen Teilausgaben veröffentlichten Gastbeitrag. Ich danke dem Verlag für die Zustimmung zur Veröffentlichung hier auf meinem Blog.</p>



<p></p>
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		<title>Klare Kante gegen Rassismus und Diskriminierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2020 21:55:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Klare Kante]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rassismus und Diskriminierung waren über Jahrhunderte immer wieder Auslöser und Brandbeschleuniger für Kriege und unermessliches Leid. Dass es der Weltgemeinschaft noch nicht gelungen ist, aus der Geschichte zu lernen und derartig fehlgeleitetes Gedankengut endgültig zu überwinden, ist ein beschämendes Versagen. Um so wichtiger ist es, nicht zu resignieren, nicht zu...</p>
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<p>Rassismus und Diskriminierung waren über Jahrhunderte immer wieder Auslöser und Brandbeschleuniger für Kriege und unermessliches Leid. Dass es der Weltgemeinschaft noch nicht gelungen ist, aus der Geschichte zu lernen und derartig fehlgeleitetes Gedankengut endgültig zu überwinden, ist ein beschämendes Versagen. Um so wichtiger ist es, nicht zu resignieren, nicht zu schweigen, sondern <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ehmers-blog.de/2018/verantwortung-uebernehmen/" target="_blank">klare Kante zu zeigen</a>  &#8211; gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung. In diesem Sinne habe ich mich heute mit einer Mail an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens gewendet. Gerne veröffentliche ich nachfolgend den Text dieser Mail und rufe auch die Leser meines Blogs dazu auf, klare Kante zu zeigen und ihren Beitrag zu leisten:   </p>



<p><em>Liebes Apollo Team,</em></p>



<p><em>nach zahlreichen Informationen im Zusammenhang mit der Corona-Situation, melde ich mich heute mit einem anderen Thema bei Ihnen. Bevor ich das jedoch mache, zunächst mein nochmaliger Dank an Sie alle: Es ist wirklich beeindruckend, wie gut wir alle gemeinsam nicht nur die ärgste Krise gemeistert haben und immer für unsere Kunden da waren, sondern auch wie schnell und gut wir jetzt den Weg aus der Krise in die vielbeschworene „neue Normalität“ finden. Von Herzen Danke für Ihre Unterstützung, für Ihren Einsatz und für die erreichten Erfolge!</em></p>



<p><em>Nun zu dem angedeuteten anderen Thema, das mir sehr am Herzen liegt: Durch einen dramatischen Vorfall in den USA sind einmal mehr die Themen Rassismus und Diskriminierung in unser aller Fokus gerückt. Diejenigen von Ihnen, die schon länger bei Apollo sind, kennen die Position unseres Unternehmens und auch meine ganz persönliche Sicht der Dinge. Für alle spreche ich es gerne noch einmal ganz klar aus: </em></p>



<p><em>Bei Apollo ist kein Platz für Rassismus und Diskriminierung, es gibt hier keinerlei Augenzwinkern und keinerlei Toleranz! </em></p>



<p><em>Das gilt für das Verhalten unserer Kunden in unseren Geschäften, vor allem aber für unser eigenes Verhalten – gerade auch untereinander.</em></p>



<p><em>Durch die aktuelle Medienberichterstattung wurde mir einmal mehr schmerzlich vor Augen geführt, wie tief Alltagsrassismus und Alltagsdiskriminierung in unserer Gesellschaft verankert sind und welchen Zumutungen manche Menschen in unserem Umfeld ausgesetzt sind.</em></p>



<p><em>Oft sind es scheinbare Kleinigkeiten, die andere schwer verletzen. Nicht immer mag dem ein böser Wille zugrunde liegen. Manchmal mag es bloße Gedankenlosigkeit oder mangelnde Sensibilität sein. Aber das ist am Ende egal. Entscheidend ist, dass es die Betroffenen als Rassismus und Diskriminierung erleben und so eine permanente Herabwürdigung und Verletzung erfahren. </em></p>



<p><em>Wir alle tragen gemeinsam die Verantwortung dafür, dass sich das jetzt endlich und nachhaltig ändert. Das erfordert ein aktives Handeln jedes Einzelnen. Und genau dazu rufe ich Sie auf:</em></p>



<p><em>Wenn Sie persönlich betroffen sind, nehmen Sie es nicht schweigend hin. Resignieren Sie nicht. Setzen Sie sich zur Wehr, erklären Sie die Wirkung und wenn es im Dialog nicht zu lösen ist, dann schalten Sie bitte Ihren Vorgesetzten ein. Wenn Sie meinen, so nicht weiterzukommen oder denken, ich sollte es wissen oder kann Ihnen helfen: Kontaktieren sie mich gerne persönlich via Mail.</em></p>



<p><em>Und mein Aufruf geht noch weiter: Wenn Sie mitbekommen, dass eine Kollegin oder ein Kollege derart angefeindet wird: Schweigen Sie nicht! Verschaffen Sie sich Gehör. Setzen Sie sich ein und leisten Sie Ihren Beitrag dazu, dass unser Markenwert „fair“ auch in dieser Dimension gelebt wird. </em></p>



<p><em>Nochmals: Es gibt bei Apollo keinen Platz für Rassismus und Diskriminierung.</em></p>



<p><em>Helfen Sie dabei, diesem essentiellen Anspruch in jeder Hinsicht und ausnahmslos gerecht zu werden.</em> </p>



<p><em>Vielen Dank für Ihren Unterstützung!</em></p>
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