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	<title>Verantwortung Archives - Ehmers-Blog</title>
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	<title>Verantwortung Archives - Ehmers-Blog</title>
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		<title>Eigenverantwortung ersetzt Gesetzeszwang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 19:25:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die aktuelle Debatte in Deutschland, Arbeitgeber gesetzlich zu zwingen, Homeoffice zu ermöglichen, ist für mich wie für viele andere Unternehmer und Unternehmen eine Scheindebatte. Bereits seit November kommen die Mitarbeiter von Apollo soweit es irgend geht nicht mehr in das Büro. Außerhalb der Produktion und der systemrelevanten Filialen wird bei...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2021/eigenverantwortung-homeoffice/">Eigenverantwortung ersetzt Gesetzeszwang</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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<p>Die aktuelle Debatte in Deutschland, Arbeitgeber gesetzlich zu zwingen, Homeoffice zu ermöglichen, ist für mich wie für viele andere Unternehmer und Unternehmen eine Scheindebatte. Bereits seit November kommen die Mitarbeiter von <a href="http://Apollo.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Apollo</a> soweit es irgend geht nicht mehr in das Büro. Außerhalb der Produktion und der <a href="https://www.ehmers-blog.de/2020/augenoptische-versorgung-sicherstellen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">systemrelevanten Filialen </a>wird bei Apollo zu über 90% im Homeoffice gearbeitet. Jeden Tag, seit Monaten. Wir haben einige hundert Büromitarbeiter bei der Ausstattung ihres Homeoffices unterstützt und machen alles, um sie bei der Kontaktvermeidung zu unterstützen.</p>



<p>All dies tun wir nicht, weil uns ein Gesetzgeber zwingt, sondern weil es unserem Verständnis von Verantwortung und unseren Werten entspricht. Und dazu zählt auch, dass wir für die vereinzelt anwesenden Mitarbeiter strengere Regeln haben und bessere Schutzvorkehrungen treffen, als es zwingend in Gesetzen festgeschrieben ist: Mehr Abstand, professionelle Luftreiniger mit Desinfektionsfunktion, gestellte FFP2-Masken inklusive Tragepflicht auf den Gängen und vieles mehr.</p>



<p>Da ich weiß, dass viele Unternehmen in Deutschland genauso denken und handeln, irritiert mich der Ton der öffentlichen Debatte. Vereinzelte starrköpfige Arbeitgeber auf der einen Seite führen zu raumgreifenden Pauschalverurteilungen auf der anderen Seite. Aus dem Nichts kommen Parolen, die an dunkle Klassenkampfzeiten erinnern, während gleichzeitig manch fehlgeleiteter Lobbyverband den Eindruck erweckt, die Welt ginge unter, wenn Menschen nicht mehr täglich ins Büro kommen. Wahr ist gleichzeitig auch, dass zwar mehr aus dem Homeoffice geht, als viele glauben, aber eben auch nicht alles. Etwas mehr Maß, Differenzierung und nüchterne Sachlichkeit täten der Debatte gut.</p>



<p>Meine Erfahrungen mit der mobilen Arbeit sind sehr positiv. Das ist für mich eine der wesentlichen Erkenntnisse aus 2020. Die weit überwiegende Zahl der Mitarbeiter arbeitet im Homeoffice höchst engagiert – und das unter zum Teil extrem schweren Bedingungen. Hierfür müssen wir ihnen und ihren Familien dankbar sein. Ich bin dankbar. Auch daher ärgere ich mich über die unangebrachten impliziten Unterstellungen derjenigen, die auch da, wo es mit etwas gutem Willen möglich wäre, kein Homeoffice zulassen wollen.</p>



<p>Wer so handelt, der verhält sich in Pandemie-Zeiten nicht nur der Gemeinschaft gegenüber unsolidarisch, er gefährdet auch die Gesundheit seiner Mitarbeiter. Sehr vielen Unternehmern ist das klar, und für sie ist es daher auch selbstverständlich, dass sie die Corona Situation zum Anlass nehmen, die ohnehin erfolgende Veränderung der Arbeitswelt aktiv zu beschleunigen. Wer sich selbst in dieser Situation noch der Öffnung für Homeoffice komplett verweigert, der wird morgen im Wettbewerb um gute Mitarbeiter auf dem Abstellgleis landen – und das zu Recht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2021/eigenverantwortung-homeoffice/">Eigenverantwortung ersetzt Gesetzeszwang</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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		<title>Augenoptische Versorgung sicherstellen</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2020/augenoptische-versorgung-sicherstellen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2020 09:17:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brancheninsides]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Augenoptische Versorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[DOZ]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Unternehmen der Augenoptik gehen mit der aktuellen Corona-Krise höchst unterschiedlich um. Nicht alle übernehmen Verantwortung für die augenoptische Versorgung der Bevölkerung. In einem Interview, welches ich der DOZ als führendem Branchenmagazin gegeben habe, erläutere ich die Position von Apollo und meine persönliche Haltung. DOZ: Wie erleben Sie die aktuelle...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2020/augenoptische-versorgung-sicherstellen/">Augenoptische Versorgung sicherstellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-medium"><a href="https://www.doz-verlag.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" width="300" height="138" src="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2020/03/doz_logo_2019-300x138.png" alt="" class="wp-image-2747" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2020/03/doz_logo_2019-300x138.png 300w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2020/03/doz_logo_2019.png 345w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure></div>



<p>Die Unternehmen der Augenoptik gehen mit der aktuellen Corona-Krise höchst unterschiedlich um. Nicht alle übernehmen Verantwortung für die augenoptische Versorgung der Bevölkerung. In einem <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Interview (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.doz-verlag.de/Newsbeitrag/corona-profitiert-apollo-von-der-schliessung-der-fielmann-filialen" target="_blank">Interview</a>, welches ich der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="DOZ (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.doz-verlag.de/" target="_blank">DOZ</a> als führendem Branchenmagazin gegeben habe, erläutere ich die Position von <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Apollo  (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.apollo.de/" target="_blank">Apollo </a>und meine persönliche Haltung.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><em><strong>DOZ: Wie erleben Sie die aktuelle Corona-Krise?</strong></em></h4>



<p>Es handelt sich um eine ernste Krise mit weitreichenden Konsequenzen, wie sie die meisten von uns so noch nicht erlebt haben. Ich bin froh, in Deutschland leben zu dürfen und bis jetzt sehr zufrieden damit, wie gut die Krise im Großen und Ganzen von unseren Politikern und Behörden gemanaged wird. <strong>Ich erlebe in Deutschland viele Besserwisser, aber weltweit kaum Bessermacher.</strong> Und ich bin begeistert, wie gut unser Gesundheitssystem funktioniert sowie darüber, was zahllose Menschen in vielen Bereichen für das Gemeinwohl leisten.</p>



<p>Nach massiven Schwächen des föderalistischen Systems haben
wir nun einen Status erreicht, der es auch Apollo ermöglicht, vernünftig zu
arbeiten und dem Versorgungsauftrag flächendeckend gerecht zu werden. Das hat –
auch uns – einiges an Überzeugungsarbeit und Kraft gekostet. </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><em>DOZ: Wie kommen Sie bei Apollo mit der aktuellen Herausforderung klar?</em></strong></h4>



<p>Es ist sicher keine einfache Situation, aber <strong>ich bin sehr stolz auf das, was unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten</strong> – und auch mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Das bedarf viel Improvisation, schneller Entscheidungen und unternehmerischen Handelns – schön, dass wir als großes Unternehmen dazu in der Lage sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><em>DOZ: Welche Maßnahmen ergreift Apollo zum Schutz seiner  Mitarbeiter und Kunden bzgl. der Corona-Pandemie?</em></strong></h4>



<p>Von Anfang an stand für uns ohne jeden Zweifel fest, dass <strong>oberste Priorität die körperliche Unversehrtheit von Menschen</strong> hat – egal ob es sich um unsere Mitarbeiter, unsere Kunden oder sonstige Dritte handelt. Wir haben schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt zusätzlich zu den allgemeinen Verhaltens- und Hygieneregeln eigene zusätzliche Sicherheitshinweise und Handlungsanweisungen an unsere Teams gegeben, um bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Dabei haben wir uns an den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation sowie des Robert Koch Instituts orientiert, es aber auch um eigene Maßnahmen ergänzt, die wir gemeinsam mit internen und externen Spezialisten definiert haben. Natürlich haben wir auch von Erkenntnissen aus unserem globalen Unternehmensverbund <a href="https://www.grandvision.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="GrandVision (öffnet in neuem Tab)">GrandVision</a> profitiert.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><em>DOZ: Wie geht Ihre Belegschaft mit der Situation um?</em></strong></h4>



<p>Die allermeisten Mitarbeiter gehen sehr <strong>besonnen und professionell</strong> mit der Situation um. Sicher hilft an der Stelle unsere sehr intensive, transparente und detaillierte Kommunikation, inklusive der zahlreichen praktischen Tipps und Handlungsanweisungen. Manche Mitarbeiter haben trotzdem Ängste und Sorgen, die wir natürlich sehr ernst nehmen. Im Rahmen der Möglichkeiten eröffnen wir hier Wege, um möglichen Konfliktsituationen auszuweichen. Gleichzeitig bin ich wirklich sehr beeindruckt, mit wie viel Engagement und Herzblut viele Mitarbeiter den Versorgungsauftrag für die Bevölkerung wahrnehmen. <strong>Dafür bin ich sehr dankbar</strong>.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><em>DOZ: Können Ihre Mitarbeiter bei den Kunden einen Abstand  von mindestens 1,5 Metern einhalten?</em></strong> </h4>



<p>Vorab: noch wichtiger als der Mindestabstand ist, dass kranke oder möglicherweise kranke Personen den Laden nicht betreten. Wir haben entsprechende Verhaltensanweisungen an allen Zutrittstüren angebracht und unser Personal angewiesen, darauf zu achten, dass erkennbar erkrankte Personen den Laden nicht betreten bzw. vor der Beratung wieder verlassen, wenn sie ihn doch betreten. In vielen unserer kleineren Filialen, wird Zutritt nur nach Anklopfen ermöglicht. Generell besteht die Anweisung, den Zutritt so zu begrenzen, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann. Bereits zu einem frühen Zeitpunkt haben wir unsere Mitarbeiter angewiesen, ausreichenden Abstand insbesondere im frontalen Kontakt einzuhalten. Wir haben an mehreren Stellen im Laden klar erkennbare Schilder angebracht, die um Einhaltung des Mindestabstands bitten und unseren Mitarbeitern praktische Verhaltenstipps gegeben. Unter anderem bitten wir auch den Kunden mitzuhelfen, indem er manche Handgriff einfach selbst übernimmt. &nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><em>DOZ: Bieten Sie bestimmte Dienstleistungen oder Produkte nicht mehr an?</em></strong></h4>



<p>Wir bieten keine Dienstleistung mehr an, die nur unter Verletzung unserer Sicherheitsregeln erbracht werden könnten. Zwei praktische Beispiele: Die Arbeit mit der Spaltlampe oder die Messung der PD mit dem Pupillometer wird nicht mehr durchgeführt – meistens kann man beispielsweise die PD ohnehin aus der Kundendatei ermitteln. </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><em>DOZ: Warum haben Sie weiterhin geöffnet? Wäre die Umstellung auf Notbetrieb eine Maßnahme, um die Ausbreitung des Coronavirus auszubremsen oder zu verlangsamen?</em></strong> </h4>



<p>Die weit überwiegende Mehrzahl der Apollo-Filialen hat aus mehreren Gründen geöffnet: Einerseits vertrauen wir den Profis, die definiert haben, dass <strong>Optiker und Akustiker zu den systemrelevanten Unternehmen </strong>gehören, die für die Versorgung der Bevölkerung im jetzigen Stadium ihren Betrieb aufrecht erhalten sollten. Diese klare Entscheidung von Bundes- und Landesregierung ist nicht einfach so und ohne Abwägung der Risiken getroffen worden, sondern professionell beraten durch führende Spezialisten und nach gründlicher Abwägung. <strong>Wir setzen uns nicht über diese Bewertung hinweg. </strong></p>



<p>Ich finde es auch schwierig, wenn einzelne Unternehmen sich das Recht einräumen, diese Entscheidung der Regierungen auszuhebeln. Was würde man sagen, wenn Ärzte, Pflegepersonal, Polizisten oder die Mitarbeiter in Lebensmittelhandel und Drogerien so agieren würden? Die Entscheidung liegt bei den Verantwortungsträgern unseres Staates und solange diese nicht evident falsch entscheiden, sollten Unternehmen dies auch nicht ohne Not abweichend bewerten und sich verweigern.<br>Natürlich gilt dies nur in den Grenzen des wirtschaftlich Leistbaren. Deswegen haben auch wir bereits einige Filialen zusammengelegt und unsere Öffnungszeiten angepasst. Auch zukünftig werden wir unsere Leistung und Präsenz dem Bedarf anpassen, dabei aber gleichzeitig versuchen, eine <strong>bestmögliche Versorgung der Bevölkerung in der Breite sicherzustellen</strong>.</p>



<p>Abschließend ein weiterer Grund: Es entspricht nicht meinem Grundverständnis von unternehmerischer Verantwortung, sich bei der ersten sich bietenden Gelegenheit unter das staatliche Dach der vollständigen Kurzarbeit zu flüchten. Auch wir werden Kurzarbeit durchführen. Aber eben nur im wirklich erforderlichen Umfang. Wir haben an uns selbst den Anspruch, so lange wie möglich und so weitgehend wie möglich auf eigenen Füßen zu stehen und <strong>nicht der Allgemeinheit zur Last zu fallen.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><em>DOZ: Profitiert Apollo bisher von der Schließung aller Fielmann-Filialen in Deutschland?</em></strong></h4>



<p>Uns geht es aktuell nicht darum, zu profitieren und wir messen unseren Erfolg auch nicht daran. <strong>Wir messen unseren Erfolg daran, dass wir auch in einer für alle schweren Situation für die Menschen da sind, die uns brauchen </strong>–auch wenn wir, wie im Moment, damit kein Geld verdienen. Deshalb haben wir auch unsere Aktion <strong><a href="https://cos.flexvault.de/shop-uploads/200322_Apollo_Newsticker_Corona-Hilfe.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="#füreinander (öffnet in neuem Tab)">#füreinander</a></strong> ins Leben gerufen: Wir bieten allen Kliniken in Deutschland an, für ihre Belegschaft kostenlos Expressreparaturen durchzuführen oder bei Bedarf auch Brillen zu ersetzen, damit Ärzte und Pflegepersonal sich auf das konzentrieren können, worauf es im Moment ankommt: Leben retten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><em>DOZ: Wie ist die Situation für Sie als Unternehmer?</em></strong></h4>



<p>Natürlich ist es extrem anstrengend und persönlich
herausfordernd. Gleichzeitig ist es aber auch sehr befriedigend, zu sehen, wie
sehr man auf ein tolles Team zählen kann und wie engagiert die allermeisten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitziehen. Viele sind auch sehr stolz auf das,
was wir leisten. Die entsprechenden Rückmeldungen &#8211; auch und gerade von Kunden,
die dringend unsere Hilfe benötigen &#8211; entschädigen für Vieles und bestätigen
mich darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><em>DOZ: Welche finanziellen Auswirkungen erwarten Sie wegen des Coronavirus?</em></strong></h4>



<p>Die wirtschaftlichen Auswirkungen werden global ganz
erheblich sein, nur ganz wenige Länder werden diese Krise so gut verkraften
können wie Deutschland – wir sehen also alle gemeinsam stürmischen Zeiten entgegen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2020/augenoptische-versorgung-sicherstellen/">Augenoptische Versorgung sicherstellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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		<title>Verantwortung übernehmen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2018 20:48:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Atemberaubend, das umschreibt die Entwicklung gut, die wir aktuell in unserer Gesellschaft erleben. Vieles, was gestern noch breiter Konsens zu sein schien, wird heute von Einigen offen frontal angegriffen. Eine solche Entwicklung ist grundsätzlich nichts Neues, wie ein Blick in die Geschichte verrät. Der Blick in unsere Geschichte verrät aber...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2018/verantwortung-uebernehmen/">Verantwortung übernehmen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Atemberaubend, das umschreibt die Entwicklung gut, die wir aktuell in unserer Gesellschaft erleben. Vieles, was gestern noch breiter Konsens zu sein schien, wird heute von Einigen offen frontal angegriffen. Eine solche Entwicklung ist grundsätzlich nichts Neues, wie ein Blick in die Geschichte verrät. Der Blick in unsere Geschichte verrät aber auch, was passieren kann, wenn man Exzessen nicht rechtzeitig entgegentritt und „Dinge geschehen lässt“.</p>
<p>Rote Linien verschieben sich wenn Tabus gebrochen werden und die Mehrheit statt aufzuschreien, träge oder gar gleichgültig zuschaut. Wenn fundamentale Werte unseres Zusammenlebens angegriffen werden, wenn das Wertesystem des Grundgesetzes mit Füßen getreten wird, dann ist mehr als nur höchste Aufmerksamkeit geboten.</p>
<p>In diesem Sinne hatte ich diese Woche ein alarmierendes Erlebnis:</p>
<p>In einer Dialogrunde mit Filialleitern stellte eine Filialleiterin, sichtlich verunsichert, eine Frage: Sie habe einen Mitarbeiter mit dunkler Hautfarbe und erlebe immer häufiger, dass dieser lautstark von Kunden diskriminierend behandelt und auf das Übelste rassistisch beleidigt werde. Kunden wollen von ihm wegen seiner Hautfarbe nicht bedient werden. Sie beschimpfen ihn als Affe, der gefälligst zurück in den Urwald gehen solle&#8230; (und noch Schlimmeres, das ich Ihnen ersparen möchte). Der betroffene Mitarbeiter selbst trage es zwar mit Fassung und sage ihr, das höre er öfters – aber unwohl fühle sie sich deswegen trotzdem.</p>
<p>Auch andere Filialleiter bestätigten: Das passiere auch in ihren Läden. Und in letzter Zeit sogar immer häufiger. Meine Antwort auf die Frage der Filialleiterin war eindeutig: „Schmeißen Sie den Kunden raus bei derart offenem Rassismus, erteilen Sie ihm Hausverbot &#8211; wir verzichten auf den Umsatz!“</p>
<p>Über meine Aussage musste ich nicht lange nachdenken &#8211; und das aus zwei Gründen: Das Naheliegendste ist, dass der betroffene Mitarbeiter uns als Mensch wichtig ist. Er soll erleben, dass wir hinter ihm stehen, indem wir uns vor ihn stellen &#8211; selbst wenn er das nicht offensiv einfordert. Aber es geht um noch mehr: Führungskräfte tragen nach meinem Verständnis eine Verantwortung, die über den unmittelbaren Arbeitsinhalt hinausgeht. Diese Verantwortung besteht nicht nur gegenüber den Mitarbeitern, den (anderen) Kunden und dem Unternehmen, sondern auch gegenüber der Gesellschaft. Wer als Führungskraft vorangeht, der trägt auch Verantwortung dafür, dass es eben nicht zu solchen Exzessen kommt, dass all das nicht zur geduldeten Normalität wird und dass das Fundament unseres Zusammenlebens geschützt wird. Auch insoweit sollten Führungskräfte selbstbewusst mit gutem Beispiel vorangehen.</p>
<p>Die „rote Linie“ mag manchmal schwer zu definieren sein. Aber bei derart offenem Rassismus ist die „rote Linie“ eindeutig überschritten. Das hat nichts mit der zulässigen (und vorzugsweise sachlich zu führenden) Diskussion darüber zu tun, wie gut oder schlecht unsere Migrationspolitik ist. Es geht um das, was in Artikel 1 des Grundgesetzes steht: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Und es ist eben nicht nur Aufgabe des Staates, die Menschenwürde zu achten und zu schützen. Es ist die Aufgabe eines jeden Einzelnen, der in diesem Staat leben möchte und damit Teil dieses Staats sein möchte. Das gilt natürlich ganz besonders für diejenigen, die in unserer Gesellschaft eine Führungsrolle innehaben &#8211; egal ob in Politik oder Wirtschaft.</p>
<p>In diesem Sinne: Übernehmen auch Sie Verantwortung und sagen Sie klar „Stopp, das akzeptiere ich nicht“!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2018/verantwortung-uebernehmen/">Verantwortung übernehmen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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