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	<title>Auch lesenswert Archives - Ehmers-Blog</title>
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	<title>Auch lesenswert Archives - Ehmers-Blog</title>
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		<title>Aspekte des neuen Rechtsradikalismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 20:44:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auch lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Adorno]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsradikalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Buch mit dem Titel „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“ scheint angesichts der aktuellen politischen Entwicklung nicht überraschend zu sein. Aber was ist, wenn es die Verschriftlichung eines Vortrages ist, der vor 57 Jahren gehalten wurde? Im Berliner KulturKaufhaus Dussmann bin ich unlängst über das kleine Taschenbuch gestolpert: Theodor W. Adorno,...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein Buch mit dem Titel „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“ scheint angesichts der aktuellen politischen Entwicklung nicht überraschend zu sein. Aber was ist, wenn es die Verschriftlichung eines Vortrages ist, der vor 57 Jahren gehalten wurde? Im Berliner KulturKaufhaus Dussmann bin ich unlängst über das kleine Taschenbuch gestolpert: <em>Theodor W. Adorno, Aspekte des neuen Rechtsradikalismus</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Adorno war als Philosoph und Soziologe in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wesentlicher Protagonist der „Frankfurter Schule“ und gewiss ein kritischer Geist. Und natürlich hat er sich auch mit dem Thema Rechtsradikalität auseinandergesetzt. Aber wenn der Suhrkamp Verlag einen seiner Vorträge nach über 50 Jahren neu auflegt und publiziert, dann macht das neugierig – mich zumindest. Was hatte Adorno zu sagen, dass das Suhrkamp-Team motiviert hat, es 2019 zu verlegen? Und was ist so interessant daran, dass es in diesem Jahr in der siebten Auflage fortgeführt wird?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich den Text der Rede las, war ich gleichermaßen überrascht wie erschrocken. Über weite Passagen könnte man meinen, das Buch sei ganz aktuell geschrieben worden und es beschreibe die derzeitige politische Situation, nicht die der 60er Jahre. Vieles von dem, was Adorno scharfsinnig in Bezug auf die unbelehrbaren Altnazis und die Aktivitäten der damaligen NPD beschreibt, liest sich wie eine Blaupause für das heutige Handeln und „Argumentieren“ der AfD und ihrer parteiinternen Scharfmacher und Hetzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Adorno ordnet historisch ein, liefert mit seinem Erklärungsmodell Ansätze zur Beantwortung der Frage nach dem „Warum“ und unterbreitet auch konkrete Vorschläge zum Umgang mit dem neuen Rechtsradikalismus seiner Zeit. Besonders spannend ist, wie er populistische Narrative erkennbar macht, sie entlarvt und Wege aufzeigt, diesen zu begegnen. All dies hat (leider) nichts an Aktualität verloren. Es sind zum Teil die gleichen Narrative und es folgt dem gleichen Drehbuch wie vor 60 Jahren. Und damit ist die Rede Adornos auch heute noch ein wertvoller Impuls.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich bringt es der Verlag im Klappentext sehr treffend auf den Punkt: „…Und so liest sich „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“ wie eine Flaschenpost an die Zukunft…“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Habe ich Sie neugierig auf diese Flaschenpost gemacht? Dann sind die zehn Euro, die das Büchlein kostet, gut angelegt. Und wenn Sie schon einmal dabei sind, dann empfehle ich, aus der gleichen Reihe die Rede „Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute“ zu kaufen – und natürlich zu lesen. Angesichts des damaligen Auditoriums (eine Pädagogen-Konferenz) setzt sich Adorno intensiv damit auseinander, wie man im Bildungsumfeld Antisemitismus erkennen und ihm entgegenwirken kann. Auch diese Rede ist nach gut 60 Jahre leider angesichts der Situation heute in Teilen mindestens ebenso aktuell wie seinerzeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Bücher empfehle ich gerne zur Lektüre und zum Nachdenken. Danke an den <a href="https://www.suhrkamp.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Suhrkamp-Verlag</a> für die Veröffentlichung und an das Team des <a href="https://www.kulturkaufhaus.de/">KulturKaufhauses </a><a href="https://www.kulturkaufhaus.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dussmann</a> für die sichtbare Platzierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://www.suhrkamp.de/buch/theodor-w-adorno-aspekte-des-neuen-rechtsradikalismus-t-9783518587379" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Theodor W. Adorno, Aspekte des neuen Rechtsradikalismus, Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3-518-58737-9</a></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="https://www.suhrkamp.de/buch/theodor-w-adorno-zur-bekaempfung-des-antisemitismus-heute-t-9783518588239" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Theodor W. Adorno, Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute, Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3-518-58823-9</a></em></p>
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		<title>Von schrumpfenden Tintenfischen und windfesten Eidechsen</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2023/klimawandel-buchempfehlung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 10:23:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auch lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakrise]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was für ein komischer Titel, mag man denken: Von schrumpfenden Tintenfischen und windfesten Eidechsen &#8211; falls Sie es nicht ahnen: es geht (auch) um den Klimawandel. Aber wenn ich Sie neugierig gemacht habe, dann freue ich mich, wenn Sie diese Buchempfehlung weiter lesen – auch und gerade für Nicht-Biologen lohnt...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Was für ein komischer Titel, mag man denken: Von schrumpfenden Tintenfischen und windfesten Eidechsen &#8211; falls Sie es nicht ahnen: es geht (auch) um den Klimawandel. Aber wenn ich Sie neugierig gemacht habe, dann freue ich mich, wenn Sie diese Buchempfehlung weiter lesen – auch und gerade für Nicht-Biologen lohnt es sich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Thema &#8211; Klimawandel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Klimawandel ist in vielen Ländern der Welt das dominierende politische Thema. Bei aller berechtigten Betroffenheit über den Angriffskrieg auf die Ukraine mit all seinen schrecklichen Folgen, bei aller Sorge über die Situation in Taiwan oder die Entwicklung in einigen Regionen im „nahen Osten“, der Klimawandel und seinen Folgen sind in vielen Staaten der Welt mit mindestens gleichem Nachdruck auf der politischen Tagesordnung und bewegen die Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicher kann man im Zusammenhang mit Klima und CO2 Ausstoß bei vielen Details, und insbesondere auch bei den Maßnahmen, unterschiedlicher Meinung sein und leidenschaftlich streiten. Aber in einem Punkt gibt es keine ernsthafte Diskussion: Der Klimawandel ist ebenso ein Fakt, wie die Tatsache, dass er in wesentlichen Teilen durch menschliches Verhalten verursacht wird. Wer das bestreitet, ersetzt allgemein anerkannte wissenschaftliche und statistische Fakten durch Bauchgefühl und unreflektierte Parolen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Buch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das hier vorgestellte Buch des promovierten Biologen und anerkannten Biodiversitätsspezialisten Thor Hanson begeistert, weil es gleichermaßen eindrücklich die Dringlichkeit von Maßnahmen schildert wie Hoffnung weckt. So ist es erschreckend zu lesen, welche Veränderungen in der Natur bereits stattgefunden haben – und das, obwohl die Klimaveränderung gemessen an dem, was noch zu befürchten ist, erst in geringem Umfang fortgeschritten ist. Gleichzeitig ist es faszinierend zu sehen, wie die Tier- und Pflanzenwelt auf die Veränderungen reagiert – und das in kürzester Zeit. Gemessen an der Evolutionsgeschichte ist der Zeitraum des menschgemachten Klimawandels ein kurzer Wimpernschlag. Trotzdem hat die Natur sich an einigen Stellen bereits darauf reagiert und Abwehrmechanismen gefunden. Und dazu gehören dann eben schrumpfende Tintenfische und windfeste Eidechsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Pluspunkt des Buches: Es kommt ohne Ideologie und moralische Zeigefinger zum Punkt. Der Text ist sehr gut lesbar geschrieben, streckenweise wirklich unterhaltsam und alles andere als trocken. Es ist ein faszinierender Einblick in die Natur, der mich an Filme von Jacques Cousteau erinnert, die ich als Kind gesehen habe, oder an spannende Artikel in der National Geographic.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dennoch ist am Ende klar: Die Natur alleine wird es nicht richten, wir als Menschen haben den Klimawandel verursacht, und daher ist es auch unsere Aufgabe, sinnvolle Maßnahmen zu definieren und vor allem zu handeln, um gemeinsam mit den Anpassungsmechanismen der Natur unseren Planeten für zukünftige Generationen lebenswert zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Bibliographische Informationen &#8211; Bezugsnachweis</h3>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2023/06/Buchcover-Thor-Hanson.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="920" height="720" src="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2023/06/Buchcover-Thor-Hanson.jpg" alt="Das Bild zeigt links das Deutsche Buchcover und rechts die englische Ausgabe - die Titel sind im Text genannt. Klimawandel und Klimakrise sind im Subtitel enthalten" class="wp-image-3005" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2023/06/Buchcover-Thor-Hanson.jpg 920w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2023/06/Buchcover-Thor-Hanson-300x235.jpg 300w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2023/06/Buchcover-Thor-Hanson-768x601.jpg 768w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2023/06/Buchcover-Thor-Hanson-600x470.jpg 600w" sizes="(max-width: 920px) 100vw, 920px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Thor Hanson, Von schrumpfenden Tintenfischen und windfesten Eidechsen, Faszinierende Antworten der Natur auf die Klimakrise, ISBN 9 783466372898</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kann man die Deutsche Ausgabe des Buches bestellen: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://nicolaische-buchhandlung.buchhandlung.de/shop/article/46635316/thor_hanson_von_schrumpfenden_tintenfischen_und_windfesten_eidechsen.html">https://nicolaische-buchhandlung.buchhandlung.de/shop/article/46635316/thor_hanson_von_schrumpfenden_tintenfischen_und_windfesten_eidechsen.html</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Englische Ausgabe &#8220;Hurricane Lizards and Plastic Squids&#8221; hat die ISBN 9781541672420 oder 9781785789786.</p>
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		<title>Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Aug 2018 08:03:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auch lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Anstand]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Axel Hacke hat mit “Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen” ein überaus lesenswertes Buch zu einem Thema vorgelegt, das sicher nicht nur mich immer intensiver beschäftigt. Wie kommt es, dass allenthalben gerade dieser Anstand verloren zu gehen scheint? Und warum verroht gerade in...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Axel Hacke hat mit “Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen” ein überaus lesenswertes Buch zu einem Thema vorgelegt, das sicher nicht nur mich immer intensiver beschäftigt. Wie kommt es, dass allenthalben gerade dieser Anstand verloren zu gehen scheint? Und warum verroht gerade in „sozialen“ Medien offenkundig der Umgang miteinander?</p>
<p>Beim Lesen fällt angenehm auf, dass der Autor nicht nur Schriftsteller, sondern auch Kolumnist des Süddeutsche Zeitung Magazins ist. Hacke erspart seinem Leser Langatmigkeit und fesselt mit spannenden Stilwechseln und anschaulichen Beispielen, die jeder schon erlebt und von denen jeder schon gehört hat. Auf den 183 Seiten des (physisch) kleinen Büchleins versteht der Autor es, die Entwicklung unserer Gesellschaft scharf nachzuzeichnen und Ursachen für die aktuelle Entwicklung aufzuzeigen. Der Bogen wird breit gespannt, von urzeitlichen<span class="Apple-converted-space">  </span>Höhlenmenschen bis hin zur aktuellen Tagespolitik.</p>
<p>„Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir damit umgehen“ ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt und das den Leser involviert. Was ist eigentlich unter „<a href="https://www.ehmers-blog.de/2014/von-recht-und-anstand/" target="_blank" rel="noopener">Anstand</a>“ zu verstehen? Hat die menschliche Entwicklungsgeschichte und Prägung einen bestimmenden Einfluss? Wie steht es um den Zusammenhalt in der Gesellschaft? Welche Konsequenzen hat es, wenn ein Teil der Menschen zunehmend den Eindruck hat, nicht gebraucht zu werden, die Kontrolle zu verlieren und nicht mehr teilzuhaben? Wie wichtig ist Stolz, welche Funktion hat gegenseitiger Respekt? Und was bedeutet das für jeden Einzelnen?</p>
<p>Mein Tipp für den lauen Sommerabend auf Balkon oder Terrasse: Lesen Sie mal wieder und beschäftigen Sie sich mit einem Thema, das für unser aller Zusammenleben von überragender Bedeutung ist: „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“ &#8211; von Axel Hacke.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-2527" src="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2018/08/551970BF-0FC5-4CDF-B78A-2BC507A586BE-212x300.jpeg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2018/08/551970BF-0FC5-4CDF-B78A-2BC507A586BE-212x300.jpeg 212w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2018/08/551970BF-0FC5-4CDF-B78A-2BC507A586BE.jpeg 724w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2018/08/551970BF-0FC5-4CDF-B78A-2BC507A586BE-600x849.jpeg 600w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></p>
<p><a href="https://www.kunstmann.de/buch/axel_hacke-ueber_den_anstand_in_schwierigen_zeiten_und_die_frage-_wie_wir_miteinander_umgehen_cd-9783956142123/t-99/">Axel Hacke, Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen, Verlag Antje Kunstmann, 2017, ISBN 978-3-95614-200-0 </a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Lotsen in der Informationsflut</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2017/lotsen-in-der-informationsflut/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Mar 2017 17:47:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auch lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Irgendwie spürt es jeder: Die Informationsflut der digitalen Welt ist einfach Zuviel des Guten. Wenn es nicht gelingt, das Relevante vom nicht Relevanten zu trennen, dann geht man unter. Wo sind die Lotsen, die einem den Weg weisen? Genau hier setzt das überaus lesenswerte neue Buch von Kerstin Hoffmann an....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie spürt es jeder: Die Informationsflut der digitalen Welt ist einfach Zuviel des Guten. Wenn es nicht gelingt, das Relevante vom nicht Relevanten zu trennen, dann geht man unter. Wo sind die Lotsen, die einem den Weg weisen? Genau hier setzt das überaus lesenswerte neue Buch von Kerstin Hoffmann an. Es trägt den Titel: <em>Lotsen in der Informationsflut</em>.</p>
<p>Das Buch empfehle ich nicht nur Marketing-Spezialisten zur Lektüre, sondern vor allem der ersten Führungsebene in jedem Unternehmen &#8211; allen voran dem CEO. Warum? Weil das Buch auch ein Lotse dabei sein kann, die eigene Kommunikationsstrategie auf den Prüfstand zu stellen. Gerade die Unternehmensführung muss sicherstellen, dass die Digitalisierung nicht nur pro forma und nach Maßgabe oberflächlicher Schlagworte erfolgt, sondern unter Ausnutzung aller sich bietenden Chancen. Denn die Digitalisierung ist keine Bedrohung, sondern eine Chance &#8211; zumindest für diejenigen, die verstehen, was um sie herum passiert und möglich ist.</p>
<p>Zur Verdeutlichung der Situation ein Blick auf Social-Media und Content-Marketing: Im B2C-Bereich schlittern viele Unternehmen in eine Social-Media-Strategie, die vordergründig hip und modern, bei genauerem Hinsehen aber einfach nur am Thema vorbei und nutzlos ist. Das Topmanagement erfreut sich an großen Follower- und Like-Zahlen bei Facebook, ohne zu verstehen, woher diese kommen und was sie wirklich wert sind:</p>
<p>Sind es echte Follower oder gekaufte Schein-Accounts? Wenn es echte Personen sind, wurden sie nur durch und für Gewinnspiele mobilisiert oder stehen wirklich Menschen dahinter, die sich ernsthaft für die Marke interessieren? Ganz automatisch stellt sich die Frage nach der Werthaltigkeit. Zahlreiche Follower mit niedriger Interaktionsrate haben einen sehr begrenzten Wert &#8211; genau das muss man eben zu deuten wissen (und das ist nur ein ganz einfaches Beispiel).</p>
<p>Ähnliches gilt für die Contentstrategie. Die Plattitüde &#8220;Content is King&#8221; macht die Runde. Aber was heißt und bedeutet das wirklich? Und noch viel spannender: Wie ist die richtige Kommunikationsstrategie für ein Unternehmen und, darin eingebettet, wie ist die richtige Contentstrategie?</p>
<p>Oftmals besteht in der Praxis die alleinige Antwort darin, analogen Content zu digitalisieren. So wird aus einer langweiligen Unternehmensbroschüre eine noch langweiligere Website. Daran anschließend wird die langweilige Webseite in Social-Media-Kanäle verlängert. Hierdurch wird Inhalt breitgetreten, der nicht Medien-adäquat ist &#8211; oder zumindest nicht angemessen aufbereitet ist. Ein solches Vorgehen verschwendet Unternehmensressourcen und ist im Ergebnis eher kontraproduktiv als hilfreich. Gerade in Social-Media-Kanälen erwartet der Nutzer adäquat aufbereitete Inhalte, die seine Interessen haargenau treffen. Wer mit der Schrotflinte irrelevante oder langweilige Nachrichten verschießt, wird mit dieser einseitigen Kommunikation keine begeisterten Kunden gewinnen oder binden.</p>
<p>Genau hier greift Hoffmann an, wenn sie formuliert:</p>
<p><em>Die Frage lautet nicht: &#8220;was sollen wir denn in den Social Media posten, um unsere Zielgruppe zu erreichen&#8221; sondern &#8220;wie können wir als unverwechselbare Marke mit unverwechselbaren Gesichtern an den wirklich relevanten Gesprächen teilnehmen&#8221;?</em></p>
<p>Ein weiteres Beispiel ist der weitverbreitete Glaube, Suchmaschinenoptimierung (SEO) sei der ausschließliche Schlüssel zum Erfolg. Unzweifelhaft ist die Optimierung des eigenen Auftritts hinsichtlich der Sichtbarkeit für Suchmaschinen von sehr, sehr großer Bedeutung. Eine gute Suchmaschinenoptimierung ist die Basis für viele weitere Maßnahmen. Denn ein hoher Anteil der Zugriffe auf digitale Inhalte erfolgt über Suchmaschinen, allen voran Google. Aber eben nur ein großer Teil.</p>
<p>Ein durchaus nennenswerter Teil der Produktsuche erfolgt beispielsweise über die Amazon-Suchfunktion. Auf YouTube wird über die dortige Suchfunktion gesucht, ebenso wie Spezialisten-Foren Ihre eigenen Suchfelder innerhalb der Plattformen bereitstellen (und in geschlossenen Benutzergruppen kann allenfalls intern gesucht werden). Wie macht man sich dort sichtbar und wie erfährt man, was über einen kommuniziert wird? Oder, noch besser: Wie schafft man es, dass andere einen dort sichtbar(er) machen und sich als Markenbotschafter für einen einsetzen?</p>
<p>Auch die Technik verändert sich mit den Plattformen. Das, was SEO für die eigene Webseite ist, ist in anderen Umgebungen das intelligente Setzen von Hashtags, um nur ein banales Beispiel zu nennen. All dies entzieht sich der klassischen Suchmaschinenoptimierung, die im Kern auf Google abzielt. Mit der Zunahme an Kommunikationsmöglichkeiten nimmt die Komplexität zu, mit dem Anstieg des Kommunikationsvolumens das Bedürfnis, qualifiziert und glaubwürdig zu kommunizieren. Ziel muss es dabei sein, nicht nur sichtbar zu werden, sondern etwas zu bewegen. Gefunden zu werden ist das eine &#8211; Sichtbarkeit alleine reicht jedoch immer weniger aus, denn Glaubwürdigkeit ist nicht mit Visibilität gleichzusetzen.</p>
<p>Die bloße Verlagerung von Teilen des Media-Budgets von tradierten, analogen Kanälen hin zu digitalen Kanälen, die gelegentlich als heilbringende Maßnahme propagiert wird, hilft nur, wenn man die Gesamtzusammenhänge versteht und die Mittel richtig investiert. Denn neben den kanaladäquaten Inhalten ist gerade im digitalen Marketing besonders Augenmerk darauf zu richten, dass die Nutzer Werbung häufig eher als Belästigung empfinden.</p>
<p>Dies ist einer der Gründe, warum gerade für junge Menschen immer neue soziale Medien entstehen, mit denen die Community befristet vor Werbung flieht. Wer vorgestern über Skype und gestern über Facebook chattete, der kommuniziert heute vielleicht über WhatsApp, Instagram, Ask.fm oder Snapchat. Aber auch das ist nur von begrenzter Dauer. Dienste wie &#8220;Jodel&#8221; hat die Werbeindustrie noch nicht eingenommen, was folgt dann? Einerseits kann man also im digitalen Marketing viel zielgruppenspezifischer kommunizieren als je zuvor, andererseits ist es immer anspruchsvoller, die Zielgruppe tatsächlich inhaltlich zu erreichen.</p>
<p><a href="http://digitale-markenbotschafter.de/" target="_blank"><img decoding="async" class="alignright wp-image-2238 size-medium" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2017/03/Lotsen_in_der_Informationsflut-276x300.png" alt="" width="276" height="300" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2017/03/Lotsen_in_der_Informationsflut-276x300.png 276w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2017/03/Lotsen_in_der_Informationsflut.png 289w" sizes="(max-width: 276px) 100vw, 276px" /></a>Ausgehend hiervon zeigt Kerstin Hoffman in <em>Lotsen in der Informationsflut</em> auf, wie man in diesem Umfeld kommunizieren sollte (und das ist nicht monodirektional gemeint), um aus der Masse herauszustechen. Im Zentrum des Buches steht die Gewinnung und Entwicklung von Personenmarken und Markenbotschaftern, einschließlich der richtigen Nutzung der verfügbaren Plattformen durch diesen Personenkreis. Der Autorin gelingt es, dies auch für Nicht-Spezialisten gut nachvollziehbar darzustellen. Sie gibt damit dem Leser das Hintergrundverständnis, um die eigene Strategie auf den Prüfstein zu stellen oder um zumindest die richtigen Fragen stellen zu können. Genau das macht das Buch nicht nur für Marketing-Führungskräfte so lesenswert. Aber auch die Spezialisten kommen auf ihre Kosten, vor allem im zweiten Teil des Buches, wenn es um die Praxis der Markenbotschafter geht.</p>
<p>Also, in Summe eine klare Leseempfehlung &#8211; ich wünsche anregende Lektüre.</p>
<p><em><span class="th">Kerstin Hoffmann, Losten in der Informationsfluft, <a href="https://shop.haufe.de/prod/lotsen-in-der-informationsflut" target="_blank">Haufe Verlag</a> 2016, ISBN:</span> <span class="attribute_item_isbn">978-3-648-08781-7, </span><span class="th">2</span><span class="attribute_item_unitAmount">24</span> <span class="attribute_item_unitDimension">Seiten.</span></em></p>
<p><em>Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin: <a href="http://digitale-markenbotschafter.de/" target="_blank">http://digitale-markenbotschafter.de/</a></em></p>
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		<title>Diese Jugend von heute&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2016 19:16:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auch lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Z]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Shell Jugendstudie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei jedem Generationswechsel ist es das Gleiche: &#8220;Diese Jugend von heute: keine Werte, keine Manieren&#8221;. So oder ähnlich tönten Großeltern über die Generation unserer Eltern, manche unserer Eltern über unsere Generation und nun wir über die kommende Generation? Hoffentlich nicht, denn das wäre der bornierte Geist des &#8220;früher war alles...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei jedem Generationswechsel ist es das Gleiche: &#8220;Diese Jugend von heute: keine Werte, keine Manieren&#8221;. So oder ähnlich tönten Großeltern über die Generation unserer Eltern, manche unserer Eltern über unsere Generation und nun wir über die kommende Generation? Hoffentlich nicht, denn das wäre der bornierte Geist des &#8220;früher war alles besser&#8221;, der jenseits romantischer Schwärmereien kaum über eine Tatsachengrundlage verfügt.</p>
<p>Ob es uns gefällt oder nicht, die &#8220;Generation Y&#8221;, also die zwischen 1980 und der Jahrtausendwende Geborenen, und die nachfolgende &#8220;Generation Z&#8221; werden die Zukunft unserer Welt gestalten &#8211; und damit auch unsere! Es lohnt sich also, einen Blick darauf zu werfen, was diese jungen Menschen antreibt.</p>
<p><a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2016/03/image.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-2040 size-medium" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2016/03/image-196x300.jpeg" alt="17. Shell Jugendstudie" width="196" height="300" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2016/03/image-196x300.jpeg 196w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2016/03/image-668x1024.jpeg 668w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2016/03/image-600x920.jpeg 600w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2016/03/image.jpeg 770w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" /></a>Natürlich gibt es hierzu jede Menge Meinungen und Kommentare. Auch wenn sich einiges davon mit meiner persönlichen Vater-Erfahrung (n=3) deckt, besser geeignet ist die &#8220;Shell Jugendstudie 2015&#8221;. Hier erfährt man auf gut 400 Seiten aus erster Hand, wie junge Menschen zwischen 12 und 25 ticken, was sie denken, wie sie fühlen, was sie möchten und was ihnen egal ist. Bereits seit 1953 werden im Auftrag von Shell Jugendstudien durchgeführt. Die Reihe ist damit längst zur vielleicht bedeutendsten Chronik der deutschen Jugendkultur im Wandel der Zeit geworden.</p>
<p>Auch aus der aktuellen Shellstudie erfährt man wieder Interessantes aus vielen Lebensbereichen: zum Beispiel zum Verhältnis zu den Eltern (besser als zuvor), zur Einstellung zu Kindern (Wunsch nach eigenen Kindern steigend) oder zu den Ängsten (Angst vor einer Wirtschaftskrise deutlich gesunken). Hätten Sie das gewusst oder zumindest geahnt?</p>
<p>Zum besseren Verständnis der Studie hilft es, wenn man sich vor Augen führt, in welchem Umfeld die heute bis 25jährigen aufgewachsen sind. Es ist eine Generation, die in Deutschland keine Mauer und Teilung erlebt hat, die keine Wählscheibentelefone mehr kennt und für die existentielle Not und Kriege in Europa unendlich weit weg sind. Die RAF, die Notstandsgesetze und den NATO-Doppelbeschluss kennen sie (im besseren Fall) nur aus den Geschichtsbüchern &#8211; oder sollte ich eher sagen von Wikipedia? Und damit sind wir auch schon in der digitalen Welt, dem natürlichen Lebensumfeld dieser Generation der vielbesprochenen &#8220;digital natives&#8221;.</p>
<p>Es wundert natürlich kaum, dass lediglich die kleine Gruppe der Gelegenheitsnutzer &#8220;nur&#8221; gut zehn Stunden in der Woche das Internet nutzt, fast die Hälfte aber zwanzig Stunden und mehr „online“ ist. Wer hierbei nur an Facebook, Spiele und YouTube denkt, der irrt. Zwar ist richtig, dass sozialer Kontakt sich verlagert &#8211; Engagement in Vereinen ist deutlich zurückgegangen und Interaktion über soziale Plattformen hat stark zugenommen. Aber richtig ist auch: Je nach sozialer Schicht, nutzt ein Drittel bis die Hälfte das Internet täglich, um benötigte Informationen zu suchen. Etwa die Hälfte davon für Schule, Ausbildung oder Beruf. Das spiegelt die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegene Bedeutung der Ausbildung wider: 55% der Jugendlichen streben das Abitur an, 2002 waren es noch 49%.</p>
<p>Noch bemerkenswerter wird es, wenn man die Erwartung der Befragten an die Berufstätigkeit betrachtet. Auf die Frage &#8220;Was müsste Dir eine berufliche Tätigkeit bieten, damit Du zufrieden sein kannst?&#8221; lauten die Top-Nennungen:</p>
<p>&#8211; Einen sicheren Arbeitsplatz<br />
&#8211; Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen<br />
&#8211; Möglichkeiten, etwas zu tun, das ich sinnvoll finde<br />
&#8211; Genügend Freizeit neben der Berufstätigkeit<br />
&#8211; Möglichkeiten, etwas Nützliches für die Gesellschaft zu tun</p>
<p>Falls Sie es vermisst haben: &#8220;hohes Einkommen&#8221; rangiert auf Platz 8&#8243;, knapp hinter &#8220;guten Aufstiegsmöglichkeiten&#8221;. Und damit keine Zweifel bleiben, hier noch die bei weiblichen und männlichen Befragten mit Abstand meistgenannte Antwort auf die Frage, wie die Berufstätigkeit gestaltet und organisiert sein soll: &#8220;Ich finde es wichtig, dass neben dem Beruf Familie und Kinder nicht zu kurz kommen&#8221;. Mit anderen Worten: Die Jugendlichen erwarten, dass sich die Arbeit ihrem bevorzugten Lebensrhythmus anpasst. Dazu passend stimmt auch nur rund die Hälfte der Befragten der Aussage zu &#8220;ich finde, wenn man in seinem Beruf etwas werden will, gehören Überstunden einfach dazu&#8221;.</p>
<p>Dies ist eine bemerkenswerte Abweichung zum Wertesystem, das heute in weiten Bereichen der Wirtschaft vorherrscht. Die Vierziger und Fünfziger, die heute vielfach die obere Führungsebene von Unternehmen dominieren, pflegen allenfalls zwischen Weihnachten und Neujahr über Work-Life-Balance zu sinnieren (um spätestens Ende Januar das Pendel wieder überaus eindeutig ausschwingen zu lassen).</p>
<p>Wer mit offenen Augen und Ohren junge Menschen im Beruf beobachtet, dem wird jedoch nicht verborgen bleiben, dass diese Generation es ernst meint. Karriere und Arbeit haben für sie oftmals einen anderen, deutlich weniger herausgehobenen Stellenwert. Die Bereitschaft, dem Beruf viel unterzuordnen, ist merklich zurückgegangen und wird der Studie zufolge weiter sinken.</p>
<p>Nun mag man sich darüber ärgern oder die Jugend ob ihrer Weisheit preisen. Am Ende wird sich jeder Einzelne und jedes Unternehmen darauf einstellen müssen. Denn mit dem demographischen Wandel wird der Arbeitsmarkt immer mehr ein Arbeitnehmermarkt werden. Wer die Bedürfnisse und Erwartungen der immer begehrter werdenden Mitarbeiter nicht kennt und beachtet, der wird es immer schwerer haben, Mitarbeiter zu binden oder gar neue zu finden. Ganz abgesehen davon, dass er mit seinen Produkten oder Dienstleistungen auch die nachwachsende Kunden-Zielgruppe nicht erreichen wird.</p>
<p>Sie sehen, es macht Sinn, eingehender über die Generationen Y und Z nachzudenken. Also, wenn auch Sie über die kleine Fokusgruppe aus dem persönlichen Umfeld hinausgehen möchten, mein Buchtipp: die Shell Jugendstudie 2015.<br />
<em>Albert, Hurrelmann, Quenzel, TNS Infratest Sozialforschung, Jugend 2015 &#8211; 17. Shell Jugendstudie, Fischer Taschenbuch Verlag 2015, ISBN 978-3-596-03401-7.</em> <a href="http://www.fischerverlage.de/buch/jugend_2015/9783104035918" target="_blank">Link zum E-Book (hier klicken)</a>.</p>
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		<title>Schwarmdumm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2015 18:09:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auch lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarmdumm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manch einer liest gerne Sachbücher, um das zu lesen, was er ohnehin schon weiß. Das kann bequem sein: Man geht bestärkt aus der Lektüre hervor, fühlt sich in seiner Sicht bestätigt. Und wenn es gut läuft, erhält man zusätzliche Argumente, die das eigene Weltbild untermauern. Konservative lesen konservative Bücher, Christen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manch einer liest gerne Sachbücher, um das zu lesen, was er ohnehin schon weiß. Das kann bequem sein: Man geht bestärkt aus der Lektüre hervor, fühlt sich in seiner Sicht bestätigt. Und wenn es gut läuft, erhält man zusätzliche Argumente, die das eigene Weltbild untermauern. Konservative lesen konservative Bücher, Christen lesen christliche Bücher und Weltverbesserer lesen systemkritische Bücher. Sicher bildet auch diese Lektüre, aber doch allzuoft eher eindimensional.</p>
<p>Möchte man den Horizont erweitern, so muss man diese Komfortzone verlassen. Man sollte sich mit etwas auseinandersetzen, das nicht nur die eigene Sichte der Dinge bestätigt, sondern den Horizont erweitert und zum Nachdenken und Überprüfen der eigenen Sicht anregt. Der Christ sollte also nicht nur die Bibel, sondern auch den Koran lesen. Davon wird man nicht zum Muslim, aber man versteht den Anderen besser, erkennt Gemeinsamkeiten und Unterschiede, und ist weniger anfällig für Stereotype aus der Sekundärliteratur oder Vorurteile.</p>
<p>Sie wollen etwas lesen, an dem Sie sich zumindest auch reiben können? Bitteschön, meine Empfehlung:</p>
<p><i>Gunter Dueck: Schwarmdumm &#8211; So blöd sind wir nur gemeinsam</i></p>
<p><a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2015/03/image.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1945 size-medium" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2015/03/image-188x300.jpg" alt="Schwarmdumm" width="188" height="300" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2015/03/image-188x300.jpg 188w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2015/03/image-642x1024.jpg 642w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2015/03/image-600x955.jpg 600w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2015/03/image.jpg 1594w" sizes="auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px" /></a>&#8220;Schwarmdumm&#8221; als Titel und dazu dieses Buchcover: das verspricht eine anregende Lektüre. Schon öfter habe ich im Stillen darüber sinniert, wie weit es mit der Schwarmintelligenz wirklich her ist. Einerseits gibt es beeindruckende Beispiele, andererseits aber auch genug Massenirrtümer, die das Gegenteil zeigen. Gunter Dueck gibt in seinem Buch eine scharfe Einschätzung zu diesem Thema &#8211; und viel mehr.</p>
<p>Sicher hätte ich &#8220;Schwarmdumm&#8221; nach den ersten fünfzig Seiten aus der Hand gelegt, wenn ich Sachbücher lesen würde, um Bestätigung für das zu suchen, was ich ohnehin weiß und denke. Dieses Buch ist unbequem. Es regt zum Nachdenken an, zur kritischen Selbstreflexion, manchmal auch zum Widerspruch. Langweilig wird es nie.</p>
<p>Über weite Passagen übt Dueck scharfe Kritik am System. Sein Credo: Wo das Faustprinzip herrscht und diese Masse sich dummdreist durchsetzt, wird allzuoft verkürzend und dumm vereinfacht. Seine Kritik an der Führung und Funktion gerade von Großunternehmen ist heftig. Sie lebt in der Veranschaulichung sicher auch von Überzeichnung. Aber wer große Unternehmen und ihre Funktionsmechanismen aus der Innensicht kennt, der kann kaum bestreiten, dass die Kritik in vielen Punkten durchaus berechtigt ist. Charakterstarke unter den Lesern werden sich sogar eingestehen müssen, den einen oder anderen der beschrieben Fehler selber schon begangen zu haben.</p>
<p>Die folgenden Kapitelüberschriften sind ebenso vielsagend wie exemplarisch für den Inhalt:</p>
<p><i>Dauertagesgeschäft verliert den Sinn für First Class</i></p>
<p><i>Statistiknieten suchen nach der simplen Erfolgsregel</i></p>
<p><i>Wir heizen das Thermometer auf, damit der Chef weiß, dass es draußen warm ist</i></p>
<p><i>Wir kommunizieren wie beim Turmbau zu Babel</i></p>
<p>Also, wenn Sie offen dafür sind, sich kritisch mit diesem Themenkomplex und sich selbst auseinanderzusetzen, dann empfehle ich Ihnen &#8220;Schwarmdumm&#8221; als anregende Lektüre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i><a title="Dueck, Schwarmdumm" href="http://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wirtschaft-gesellschaft/wirtschaft/schwarmdumm-9655.html" target="_blank">Gunter Dueck, Schwarmdumm &#8211; so blöd sind wir nur gemeinsam</a>, Campus Verlag 2015, ISBN 978-3 -593-50217-5. Link zum E-Book: <a title="Schwarmdumm E-Book" href="http://www.campus.de/e-books/wirtschaft-gesellschaft/wirtschaft/schwarmdumm-9794.html" target="_blank">hier klicken.</a></i></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2015/schwarmdumm/">Schwarmdumm</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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		<item>
		<title>Was Verkäufer von Psychotherapeuten lernen können – MiniMax-Interventionen</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2014/minimax-interventionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 15:53:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auch lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Minimax-Interventionen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkäufer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verkaufen ist ein Handwerk, das erlernt und gepflegt sein will, um erfolgreich zu sein. Zahllose Trainer und Buchautoren bemühen sich um die Aus- und Fortbildung von Verkäufern. Gestandene Verkäufer sind jedoch oft ermüdet davon, immer wieder auf ähnliche Art ähnliche Dinge zu hören. Daran sind natürlich die Trainer und Autoren...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2014/minimax-interventionen/">Was Verkäufer von Psychotherapeuten lernen können – MiniMax-Interventionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1610" title="minimaxinterventionen" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2014/01/minimaxinterventionen2.png" alt="" width="150" height="225" />Verkaufen ist ein Handwerk, das erlernt und gepflegt sein will, um erfolgreich zu sein. Zahllose Trainer und Buchautoren bemühen sich um die Aus- und Fortbildung von Verkäufern. Gestandene Verkäufer sind jedoch oft ermüdet davon, immer wieder auf ähnliche Art ähnliche Dinge zu hören. Daran sind natürlich die Trainer und Autoren nicht schuld: es gibt nun einmal einfach einige Dinge, die man zum erfolgreichen Verkaufen beachten muss.</p>
<p>Dieser Tage ist mir zufällig ein Buch in die Hände gefallen, das sich eigentlich an Psychotherapeuten richtet. Dennoch ist <a title="MiniMax Interventionen - Verlagsseite" href="http://www.carl-auer.de/programm/978-3-89670-866-3" target="_blank">„MiniMax-Interventionen“ von Manfred Prior</a> gerade auch für Vertriebsprofis (und für Führungskräfte jeglicher Bereiche und Ebene) interessant. Es ist als kleines Taschenbuch mit weniger als 100 Seiten schnell gelesen und übrigens auch für unter 10 Euro günstig zu kaufen. Wichtiger ist aber natürlich der Inhalt. Der Autor schildert, wie Psychotherapeuten ihre Patienten mit der Macht einer klug gewählten Sprache in die richtige Richtung lenken. Dies erfolgt sehr konkret anhand von Beispielen und praktisch umsetzbaren Empfehlungen.</p>
<p>Auch wenn Verkäufer oder Führungskräfte keine erkrankten Patienten behandeln, in der Zielrichtung gibt es Gemeinsamkeiten. Es geht darum, Menschen zu etwas zu bewegen und Hindernisse soweit es geht aus dem Weg zu räumen. Dafür ist es hilfreich, sprachlich geschult zu sein, Signale zu verstehen und selber die richtigen Impulse setzen zu können. Und hierfür gibt der Autor gute Anregungen und Hilfestellung &#8211; daher diese MiniMax-Buchempfehlung.</p>
<p>Also, auf zum freundlichen Buchhändler – selbst wenn Sie nicht alle Empfehlungen im Beruf benötigen, auch im privaten Umfeld ist das Buch eine Bereicherung (insbesondere für Eltern!).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>MiniMax-Interventionen &#8211; 15 minimale Interventionen mit maximaler Wirkung, </em>Autor: Manfred Prior, Carl-Auer-Verlag, 98 Seiten, ISBN 978-3-89670-866-3.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2014/minimax-interventionen/">Was Verkäufer von Psychotherapeuten lernen können – MiniMax-Interventionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Digitaler Darwinismus – Der stille Angriff auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Marke</title>
		<link>https://www.ehmers-blog.de/2013/digitaler-darwinismus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2013 10:10:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auch lesenswert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie der Titel &#8220;Digitaler Darwinismus&#8230;&#8221; schon ahnen lässt, geht es in meinem heutigen Buchtip um die massiven Veränderungen, die die Digitalisierung gebracht hat. Vor allem aber um die, die sie noch bringen wird. Hierbei handelt es sich für viele sicher um keine leichte Kost à la Sommersalat. Bei manchen dürfte...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2013/digitaler-darwinismus/">Digitaler Darwinismus – Der stille Angriff auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Marke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1590" title="Digitaler Darwinismus" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2013/12/digitalerdarwinismus-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/12/digitalerdarwinismus-210x300.jpg 210w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/12/digitalerdarwinismus-717x1024.jpg 717w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/12/digitalerdarwinismus-600x856.jpg 600w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/12/digitalerdarwinismus.jpg 827w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" />Wie der Titel &#8220;Digitaler Darwinismus&#8230;&#8221; schon ahnen lässt, geht es in meinem heutigen Buchtip um die massiven Veränderungen, die die Digitalisierung gebracht hat. Vor allem aber um die, die sie noch bringen wird. Hierbei handelt es sich für viele sicher um keine leichte Kost à la Sommersalat. Bei manchen dürfte die Lektüre das Gehirn eher in eine ähnliche Situation versetzen, wie Gans mit Klößen den weihnachtlichen Magen.</p>
<p>Die Autoren sind Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer, ein Berliner Professor für Marketing und Karl-Heinz Land, erfolgreicher Unternehmer und digitaler Visionär. Es handelt sich also um ein Gemeinschaftswerk von Wissenschaft und Praxis. Und genau dies macht die Lektüre gleichermaßen reiz- wie anspruchsvoll.</p>
<p>Das Buch richtet sich gerade auch an diejenigen, die in und für Unternehmen Verantwortung tragen. Stets mit konkreten Beispielen, oft grafisch aufbereitet, führen Kreutzer und Land durch die digitale Welt. Sie zeigen unter anderem,</p>
<p>&#8211;        welche Chancen und Risiken aus den unglaublichen Datenströmen erwachsen (Stichwort Big Data);</p>
<p>&#8211;        wie intensiv die Marktkommunikation von Unternehmen durch die „Social Revolution“ bereits verändert wurde und sich noch verändert werden wird und</p>
<p>&#8211;        welche Konsequenzen die „Digitale Revolution“ für die Kundenführung und Unternehmenssteuerung hat.</p>
<p>Wer die Tiefe erahnen möchte, mit der aus Sicht der Autoren Veränderungen erforderlich sind, der muss nur die Überschrift des letzten Kapitels lesen: <em>„Die Notwendigkeit eines Change-Managements – oder warum unsere tradierten Kommunikations- und Organisationsstrukturen obsolet werden“. </em></p>
<p>Auf 266 Seiten wird der Leser, so er es denn noch nicht ist, sicher wachgerüttelt und klappt das Buch zumindest mit der Erkenntnis zu, dass bei aller Unsicherheit eines sicher ist: wer nichts macht, wer statt die Chancen aktiv zu nutzen es mit „Aussitzen“ versucht, der wird scheitern und ein Opfer der digitalen Welt werden – Digitaler Darwinismus eben.</p>
<p>Es wird dem Leser schwer gemacht, sich entspannt zurückzulehnen und in eine „man-müßte-mal-Position“ zu verfallen. Jedes Kapitel beinhaltet mehrere „Think-Boxen“, in denen konkrete Nachdenk-Fragen gestellt werden – die erforderlichen konkreten Maßnahmen ergeben sich für den mitdenkenden Leser von selber.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1588" title="Vom Affen zum Nerd" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2013/12/Digitaler-Darwinismus-300x142.jpg" alt="" width="300" height="142" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/12/Digitaler-Darwinismus-300x142.jpg 300w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/12/Digitaler-Darwinismus-1024x487.jpg 1024w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/12/Digitaler-Darwinismus-600x285.jpg 600w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/12/Digitaler-Darwinismus.jpg 1999w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ihnen steht der Sinn nach einer anregenden Lektüre und Sie suchen pragmatische Anregungen, wie Sie die Chancen der digitalen Veränderungen nutzen können? Also, dann auf zum freundlichen Fachbuchhändler um die Ecke – oder vielleicht doch zum Online-Shop als Ihren persönlichen Beitrag zum digitalen Darwinismus?</p>
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<p><em>„<a title="Link zur Verlagsseite" href="http://www.springer.com/springer+gabler/marketing+%26+sales/medien/book/978-3-658-01259-5" target="_blank">Digitaler Darwinismus – Der stille Angriff auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Marke</a>“</em>, Autoren: Ralf T. Kreutzer, Karl-Heinz Land, Verlag Springer Gabler, Seitenzahl 275, ISBN 978-3-658-01259-5.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2013/digitaler-darwinismus/">Digitaler Darwinismus – Der stille Angriff auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Marke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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