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	<title>Messe Archives - Ehmers-Blog</title>
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	<title>Messe Archives - Ehmers-Blog</title>
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		<title>Messe einmal anders betrachtet – die deutsche Sprache bietet ungeahnte Möglichkeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 08:14:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[CeBIT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieder einmal zeigte sich in den vergangenen Wochen, dass es kaum eine bessere Möglichkeit gibt, die Vielschichtigkeit der deutschen Sprache zu studieren, als ein Messebesuch. Reichtum und sprachliche Armut konkurrieren in unmittelbarer räumlicher Nähe, und Sprachschaffende sind sich vermutlich sicher: Ich habe es perfekt auf den Punkt gebracht, besser kann...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2013/messesprech/">Messe einmal anders betrachtet – die deutsche Sprache bietet ungeahnte Möglichkeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal zeigte sich in den vergangenen Wochen, dass es kaum eine bessere Möglichkeit gibt, die Vielschichtigkeit der deutschen Sprache zu studieren, als ein Messebesuch. Reichtum und sprachliche Armut konkurrieren in unmittelbarer räumlicher Nähe, und Sprachschaffende sind sich vermutlich sicher: Ich habe es perfekt auf den Punkt gebracht, besser kann man die Kernbotschaft nicht transportieren.</p>
<p>Während es mir die professionelle Höflichkeit gebietet, großzügig über die eine oder andere Werbebotschaft auf den Messeständen der ElectronicPartner Jahresveranstaltung hinwegzusehen, gilt dies nicht für verbale Ergüsse, die in großen Lettern auf den Messeständen der CeBIT zu bestaunen waren. Was halten Sie zum Beispiel hiervon:</p>
<p>„Ideen mit Perspektive“</p>
<p>Das hat es doch in sich. Spüren Sie die Kraft? Da hat jemand eine Idee, und die hat auch noch eine Perspektive (oder bringt sie eine?). „Perspektive“ kann man ja etymologisch mit „Hindurchsehen“ übersetzen, gemeint ist hier aber wahrscheinlich weniger Durchsicht als eher etwas im Sinne von „Zukunftsaussicht“. Und das ist ja nicht schlecht, wenn eine Idee Zukunftsaussicht hat. Aber was hat denn genau Zukunftsaussicht, worum geht es auf diesem einen von mehreren hundert Messeständen, die um meine Aufmerksamkeit buhlen? Wirklich weiter bringt diese Phrase einen Messebesucher nicht – worum geht es wohl, fragt man sich flüchtig und eilt sodann am Stand vorbei. Schade, Chance vertan.</p>
<p>Deutlich weniger geschmeidig elegant, dafür aber ungleich präziser und konkreter ist das Institut für Technische und Betriebliche Informationssysteme  der Universität Magdeburg: „Technologien zur intelligenten, kontextsensitiven Organisation heterogener Informationsbestände“. Hier weiß jeder aus der relevanten Zielgruppe, worum es geht. Und diejenigen, die nicht zur Zielgruppe gehören, klauen dem Standpersonal auch nicht die wertvolle Zeit, sondern grübeln im Weitergehen darüber „Was wollte mir der Dichter damit sagen? Aber klug sind die schon, vielleicht sollte ich die Uni meinem Kind/Neffen/Enkel empfehlen…“ (Sekundärziel erreicht)</p>
<p>Doch diese prägnante Beschreibung ist nicht alles, was die Universität Magdeburg zu bieten hat. Den visuell veranlagten Flowchart-Fans wird der Inhalt zusätzlich veranschaulicht (siehe Bild) – die Nicht-Zielgruppe wird hierdurch noch intensiver abgeschreckt. Und um noch ein Aufmerksamkeits-Ausrufungszeichen hinzuzufügen, wird ein dreifacher sprachlicher Regelbruch begangen, der aber irgendwie modern aussieht. Beworben wird nämlich<a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2013/03/20130305_1603191.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1275" title="Flowchart" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2013/03/20130305_1603191-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/20130305_1603191-225x300.jpg 225w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/20130305_1603191-768x1024.jpg 768w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/20130305_1603191-600x800.jpg 600w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a> der „re:Search Lösungsansatz“ (man achte auf das kleine „r“ am Anfang und die Abtrennung der Binnenmajuskel durch einen „:“!). Spätestens hier klinkt sich der mittelmäßig begabte sprachliche Bodenturner aus und überlässt das Feld den Profis, die aus diesem heterogenen Sprachbestand mit der notwendigen Intelligenz die richtigen Schlüsse ziehen.</p>
<p>Manchmal erkennt man auch klar den Widerstreit und spürt geradezu die Auseinandersetzung, die es intern bei der Definition der Messe-Botschaft gegeben hat. Das beste Beispiel hierfür liefert die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur der Universität Leipzig. Der Eye-Catcher war gut gewählt: zwei Roboter auf einem kleinen Stück Kunstrasen, einer im Tor, der andere im Feld und dazwischen ein roter Ball. Die Überschrift war recht gefällig gewählt: „Doppelpass und Tor“. Wahrscheinlich lag hier die Federführung im  Fachbereich Marketing des Wirtschaftsteils der Hochschule. Aber die Subline zeigte erst wirklich, worum es ging. Und da hat sich offenkundig der Technik-Zweig der Hochschule durchgesetzt: „Autonome <a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2013/03/20130305_160415.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1274" title="Roboter" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2013/03/20130305_160415-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/20130305_160415-225x300.jpg 225w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/20130305_160415-768x1024.jpg 768w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/20130305_160415-600x800.jpg 600w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>Interaktion humanoider Roboter“. Damit ist alles gesagt. Die Robos kicken nicht planlos, sie interagieren. Und unter einem actiongeladenen Bild werden auch alle potentiellen Zweifel bei Seite gewischt: „Humanoider Roboterfußball als Benchmark“ – herzliche Grüße an alle unterhalb der Relegationsplätze in den diversen Ligen.</p>
<p>Wie viel ausdrucksschwächer ist es sprachlich doch, wenn jemand auf seinen Stand groß schreibt „Vorsprung schaffen, Zukunft sichern“! Das ist beliebig und austauschbar. Wahrscheinlich könnte das jeder zweite über seinen CeBIT-Messestand schreiben, ohne dass jemand auf dem Stand Widerspruch erheben würde: „klar schafft unsere Lösung dem Anwender einen Vorsprung und sichert seine Zukunft…“.</p>
<p>Also, wenn Sie Vergnügen an den feinen Unterschieden der deutschen Sprache haben, achten Sie einmal darauf, wenn Sie die nächste Messe besuchen – es lohnt sich.</p>
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		<title>Hannover, eine Reise wert?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 08:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[CeBIT]]></category>
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		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin ist ja bekanntlich immer &#8211; und gerade auch zur IFA &#160;&#8211; eine Reise wert. Aber wie sieht es mit Hannover aus? Der Höflichkeit halber halte ich mich mit jedem Vergleich der touristischen Qualität zurück und beschränke mich auf einen Blick auf die CeBIT 2013. Zu Hochzeiten der&#160; .com-Blase und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin ist ja bekanntlich immer &#8211; und gerade auch zur IFA &nbsp;&#8211; eine Reise wert. Aber wie sieht es mit Hannover aus? Der Höflichkeit halber halte ich mich mit jedem Vergleich der touristischen Qualität zurück und beschränke mich auf einen Blick auf die CeBIT 2013.</p>
<p>Zu Hochzeiten der&nbsp; .com-Blase und Mobilfunk-Boomphase schien die CeBIT unantastbar und die&nbsp;IFA schwächelte. Während die Berliner Nehmerqualitäten bewiesen und mit einem klugen Konzept, der Integration der weißen Ware und harter professioneller Arbeit eindrucksvoll auf die Gewinnerstraße zurückkehrten, blieb das Bild der CeBIT viele Jahre diffus und die Richtung wies eher nach unten. Was darf man 2013 erwarten? Lohnt sich die Reise an die Leine?</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2013/02/CeBIT-2013-300x200-Kopie.jpg"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-1237" title="CeBIT-2013-300x200 Kopie" src="/wp-content/uploads/2013/02/CeBIT-2013-300x200-Kopie.jpg" alt="" width="132" height="225"></a>Klappern gehört ja bekanntlich zum Handwerk. So wundert es auch wenig, wenn die Verantwortlichen die CeBIT anpreisen als die &#8220;weltweit wichtigste Veranstaltung der digitalen Wirtschaft&#8221;. Bereits <span style="text-decoration: underline;"><a title="CeBIT" href="/2012/cebit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">im letzten Jahr</a></span> hatte ich von der CeBIT einen überwiegend positiven Eindruck&nbsp; und bin mit der Erkenntnis heimgefahren, dass endlich wieder ein sinnvolles Profil heranreift. Frank Pörschmann, in diesem Jahr erstmals auch formal der CeBIT-Chef, hat in den vergangenen beiden Jahren mit seinem Team erkennbar daran gearbeitet, die Messe (wiech-Plattform sein, die Innovationen und Trends zeigt, aber auch konkretes Geschäft in der digitalen Wirtschaft beflügelt, qualitativ hochwertiges Networking ermöglicht sowie hochkarätige Konferenzen bietet. Und, im allgegenwärtigen „war for talents“ wichtig, die CeBIT 2013 soll ein „Treffpunkt Karriere“ sein, der für Talente und Fachkräfte gleichermaßen interessant ist.eder) zu einer Veranstaltung für ITK-Profis zu entwickeln.</p>
<p>Diese Handschrift und Zielrichtung erkennt man auch klar, wenn man sich die Gründe ansieht, welche die CeBIT-Macher für einen Messebesuch ins Feld führen. Die Messe soll eine HightHierzu passen dann auch die Messeschwerpunkte, nämlich Branchenlösungen als klares inhaltliches Fokusthema (CeBIT pro), daneben Public Sector (CeBIT gov), Innovationen (CeBIT lab) und, etwas weniger stringent, CeBIT life (letzteres hat hoffentlich in diesem Jahr deutlich mehr als den im letzten Jahre von mir bereits als unpassend empfundenen Games-Bereich zu bieten). Last not least dürfte auch in diesem Jahr der Planet Reseller wieder für Händler ein bevorzugter Anlaufpunkt werden. Bei der Gelegenheit: wenn Sie den Planet Reseller besuchen, schauen Sie mal bei comTeam vorbei &#8211; es lohnt sich.</p>
<p>Mit dem Leitthema &#8220;Shareconomy&#8221; wird ein heißes Eisen gewählt, das unzureichend verstanden wäre, wenn man nur an Facebook, Pinterest und Instagram dächte. Im professionellen Bereich denkt man eher an moderne Unternehmenskommunikation und -prozesse, Zusammenarbeit in Teams und mit Partnern, Sharing, virtualisierte Services und nicht zuletzt auch an neue Geschäftsmodelle und Chancen. Es wird spannend sein, zu beobachten, wie der Brückenschlag und die übergreifende Bearbeitung gelingen. Das Thema ist breit. Es konkret und anfassbar, nutzbar und nützlich zu präsentieren, ist die Herausforderung.</p>
<p>Wer wehmütig an die Messepartyexzesse der 90er zurückdenkt, wer laut und schrill sowie Konsumententhemen sucht, der sollte wohl eher zuhause bleiben und das sicher auch in diesem&nbsp; Jahr wieder wenig einladende CeBIT Wetter nebst Messeschnellweg-Einbahnstraßenregelung meiden. Für ITK-Profis sieht es aus heutiger Sicht anders aus, für sie ist das Programm durchaus vielversprechend. Ich jedenfalls bin gespannt und freue mich auf die CeBIT 2013.</p>
<p>Also, um die eingangs gestellte Frage zu beantworten: Für mich sieht es so aus, als sei die CeBIT eine Reise wert!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Photokina 2012 &#8211; vernetztes Vergnügen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2012 22:30:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Photokina]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine weitere Etappe im Messe-Monat September: 2012 ist Photokina-Jahr. Da gab es in diesem Jahr Beachtenswertes zu sehen. Und damit meine ich nicht nur schnellere Autofokus-Systeme, die auch im Halbbdunkel arbeiten, hellere Fotolampen, leichtere Stative und viele andere Innovationen im Detail, aber mit echtem Mehrwert. Es ist schon eindrucksvoll, welche...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2012/photokina/">Photokina 2012 &#8211; vernetztes Vergnügen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine weitere Etappe im Messe-Monat September: 2012 ist Photokina-Jahr. Da gab es in diesem Jahr Beachtenswertes zu sehen. Und damit meine ich nicht nur schnellere Autofokus-Systeme, die auch im Halbbdunkel arbeiten, hellere Fotolampen, leichtere Stative und viele andere Innovationen im Detail, aber mit echtem Mehrwert.</p>
<p><a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/09/20120921_151153.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-970" title="Photokina 2012" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/09/20120921_151153-e1348519336190-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Es ist schon eindrucksvoll, welche Bandbreite die Hersteller mittlerweile abdecken und wie schnell die Entwicklung voranschreitet. Bei Canon beispielsweise ist an der Spitze des Sortiments die EOS 1Dx als Top-Spiegelreflex-Kamera für Profis gerade erst auf dem Markt, da wird auch schon als Vorserienmodell auf gleicher Plattform die EOS 1Dc gezeigt &#8211; für Video-Profis ein Hammer. Sie verspricht mit ihrer Fähigkeit zur Aufnahme von 4K Videos Content für die auf der IFA gezeigten 4 K Fernseher. Das ist natürlich High End und selbst für die meisten ambitionierten Hobby-Fotografen kaum bezahlbar. Doch auch unterhalb dieser Leistungsspitze gab es viel zu sehen und auszuprobieren. So zeigte Nikon beispielsweise eine Kamera mit weniger als 100 Gramm Gewicht in der Größe einer Kreditkarte &#8211; damit ist die Bandbreite abgesteckt.</p>
<p>Alles beherrschendes Kernthema der Photokina 2012 war Connectivity. An allen Ecken und Enden, bei jedem Aussteller, der was auf sich hält, wimmelte es vor WiFi, Facebook und Youtube Logos sowie Cloud-Symbolen. Und in Anlehnung an den im CE-Bereich gut bekannten Airplay-Begriff sah man natürlich auch (selbsterklärend) &#8220;Airprint&#8221;.</p>
<p>Wie erwartet halten auch Apps zur Steuerung Einzug auf Kameras.<a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/09/20120921_153242.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-971" title="Photokina 2012" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/09/20120921_153242-e1348519434688-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><br />
Sony und Samsung stehen hier in der ersten Reihe und nutzen ihre Kompetenz aus dem Smartphone-Bereich. Smartphone ist ein gutes Stichwort. Samsung hat eine neue Kamera nicht ohne Grund &#8220;Galaxy Camera&#8221; genannt &#8211; die Welten verschwimmen auch hier. Die Benutzeroberfläche der Galaxy Camera ist mit der des Smartphones nahezu identisch &#8211; kein Wunder, ist doch Android 4.1 (Jelly Bean) als Betriebssystem an Bord. Selbtsverständlich inklusive 3G/4G und WiFi-Netzverbindung.</p>
<p>Aber auch die tradierten Foto-Schwergewichte drängen in dieses Feld: Canon verbindet Kameras via WiFi mit dem Tablet und zeigt mit einer Beta Version der Canon Cloud wie das Geschäftsmodell ausgedehnt werden soll.</p>
<p>Wohin die Reise geht, verdeutlicht auch, dass htc mit seinen Smartphones auf der Photokina vertreten ist &#8211; schräg gegenüber wird unter der Traditionsmarke Rollei ein 12 x Zoom für iPhones angeboten&#8230;</p>
<p>Interessant ist, wie sich Sony in Richtung hoher (bis höchster) Bildqualität positioniert. Mit der neuen RX1 hat man einen der großen und vielbeachteten Messeknaller geliefert. Super Optik und Vollformat-Sensor in einer kompakten Kamera höchsten Niveaus. Trotz des stolzen Preises von ca.  3.100 Euro wird sie ihre Fans und Abnehmer finden. Einmal mehr ist es nicht nur für die Marke, sondern auch für den Markt gut, wenn jemand zeigt, was geht und in Preisklassen vordringt, die bisher eher Leica vorbehalten waren. Das macht es dann einfach leichter, den Kunden zu erklären, warum ca. 649 Euro für die RX100 ein echtes Schnäppchen sind.</p>
<p>Auch deutlich unterhalb der RX1-Preisreferenz gibt es offenkundig von mehreren Herstellern ausgezeichnete Bildqualität. Was vor kurzer Zeit noch Spiegelreflexkameras vorbehalten war, ist jetzt eindeutig im Bereich der spiegellosen Kameras angekommen. Panasonic bringt es auf den Punkt: &#8220;Suddenly professional Images derive from DSLM Cameras&#8221;.</p>
<p>Ein weiterer großer Hit der Photokina waren Action-Kameras in allen erdenklichen Formen und Qualitätsstufen. Egal ob hochwertig und generalistisch im schlag- und wasserdichten Gehäuse oder ob bereits in Ski- oder Taucherbrillen verbaut. Das Angebot ist groß &#8211; sicher auch ein Trend für Weihnachtsgeschäft und Skisaison. Dieser Trend könnte der Branche auch etwas darüber hinweghelfen, dass das Preiseinstiegssegment zunehmend von Smartphones &#8220;aufgefressen&#8221; wird.</p>
<p>Mein Fazit: Foto wird viel interessanter und dynamischer &#8211; und die Heimvernetzung bekommt durch diese Entwicklung zusätzliche Impulse. Das ist im Handel gut für diejenigen, die sich der Herausforderung stellen und die erforderliche Kompetenz aufbauen. Insbesondere für Foto- und Telekommunikations-Fachhändler heißt es, aufmerksam zu sein. Die Veränderungen in der Produktwelt bieten wechselseitig gute Chancen, in neue Märkte vorzudringen.</p>
<p>Also, auch im Foto-Bereich spannende Zeiten und tolle Produkte, um Kunden zu begeistern &#8211; und für den Handel, um Geld zu verdienen.</p>
<div></div>
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		<title>Kein Schatten ohne Licht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2012 11:53:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brancheninsides]]></category>
		<category><![CDATA[easyTel]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro-Handel]]></category>
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		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Netzbetreiber]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundgruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klagen ist bekanntlich der Gruß der Kaufleute. Ebenso bekannt ist auch, dass Klagen alleine selten hilft. Ja, es ist beklagenswert, dass wertige Produkte sehr oft auf dem Altar der Umsatz-Marktanteile geopfert und unter Wert vermarktet werden. Der IT-Bereich hat es vorgemacht:  Ständig sinkende Preise und steigender Margendruck machen entlang der...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2012/kein-schatten-ohne-licht/">Kein Schatten ohne Licht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Klagen ist bekanntlich der Gruß der Kaufleute. Ebenso bekannt ist auch, dass Klagen alleine selten hilft. Ja, es ist beklagenswert, dass wertige Produkte sehr oft auf dem Altar der Umsatz-Marktanteile geopfert und unter Wert vermarktet werden. Der IT-Bereich hat es vorgemacht:  Ständig sinkende Preise und steigender Margendruck machen entlang der Wertschöpfungskette allen Marktteilnehmern wenig Freude. Und dennoch hat es sich in den vergangenen Jahren genauso entwickelt. Auch in der Unterhaltungselektronik ist diese Tendenz zu erkennen. Und selbst in der lange stabilen Welt der Elektrogroßgeräte ist angesichts der vordrängenden Marktteilnehmer aus Asien mit hoher, leider auch preisgetriebener Wettbewerbsaktivität zu rechnen.</p>
<p>Natürlich sind alle Marktteilnehmer dazu aufgerufen, sich hiergegen zur Wehr zu setzen und langfristig auch im Sinne des Verbrauchers/Gebrauchers sicherzustellen, dass Innovationen und qualifizierter Dienst am Kunden angemessenen honoriert werden. In der Realität verhindern aber all diese Bemühungen nicht, dass Produktpreise und erzielbare Margen weiter unter Druck kommen. Darauf muss jeder verantwortungsvolle Unternehmer sich und sein Unternehmen einstellen.</p>
<p>Dies beginnt damit, die Marktentwicklung sorgsam zu beobachten und sich bietende Chancen zu ergreifen. Die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/2012/ifa/" target="_blank" rel="noopener">IFA</a></span> hat es klar und deutlich gezeigt:  Warenbereiche wachsen immer stärker zusammen. Bestes Beispiel: Consumer Electronic und IT verschmelzen zu Consumer Media. Wer gestern noch gut davon leben konnte „nur“ Fernseher zu verkaufen, der wird dies morgen und übermorgen kaum noch können. In Zeiten, in denen Smartphones und Tablets zur Fernbedienung (neudeutsch: „user interface“) werden, wird wertiges Verkaufen immer schwerer, wenn man nur das halbe Produkt bietet. Wird der Kundennutzen des vernetzten Heims für den Verbraucher greifbar, wäre es unternehmerisch das Gegenteil von weitblickend, die sich hieraus ergebenden Möglichkeiten nicht zu nutzen.</p>
<p>Konkret bedeutet dies, dass Beratungskompetenz in den Bereichen Multimedia / TK / IT (konkret: vor allem Heimnetzwerk und netzwerkfähige Endgeräte) wesentliche Erfolgsvoraussetzung für die Zukunft ist. Doch wer nur berät und Hardware verkauft, der springt zu kurz und nutzt die sich bietenden Ertragsaussichten unzureichend. Neben Beratung und Verkauf von Hardware sowie den nachfolgenden Installations-/Konfigurationsleistungen bieten auch Software und Dienste Chancen, anderweitig wegbrechende Deckungsbeiträge zumindest zu kompensieren.</p>
<p>Wer Smartphones vertreibt, der verkauft sinnvoller Weise auch die zugehörige Netzleistung, also den Mobilfunkvertrag. Wer Smart-TV verkauft und diese in das Heimnetzwerk einbindet, der sucht auch im Bereich Festnetzbandbreite nach Vermarktungspotential. Und wer besonders energiesparende Produkte anbietet, der sollte die Ökologie- und Kostenspar-Geschichte weitererzählen. Zum Beispiel mit einem Wechsel des Stromanbieters. Und, um das Bild abzurunden, Finanzierung, Garantieverlängerung, TV-Inhalt (egal ob von Sky, Telekom, Vodafone oder Maxdome)  und andere Services nutzen den Kunden und bringen weitere zusätzliche Deckungsbeiträge. Keiner wird und muss alle sich ergebenden Möglichkeiten ausschöpfen. Aber alle oder die Mehrzahl der Chancen liegenzulassen wäre sträflich.</p>
<p>Für eine Verbundgruppe mit vielschichtiger Mitgliederstruktur ist es daher wichtig, den ihr angeschlossenen Unternehmern ein möglichst breites Leistungsangebot zu unterbreiten. Daher freue ich mich, dass wir an diesem Wochenende auf der ElectronicPartner Hausmesse den angeschlossenen Unternehmen mehrere neue Dienstleistungen zur Vermarktung anbieten können. Zum einen den für Kunden attraktiven eigenen Prepaid-Mobilfunktarif easyTel, bei dem die vermarktenden Fachhändler und -märkte dauerhaft von den Erträgen profitieren &#8211; im Prepaid-Bereich alles andere als üblich. Auch dass Amazon mit ElectronicPartner als erstem stationären Handelsunternehmen in Deutschland einen Vertrag abgeschlossen hat, der die Vermarktung der neuen Kindle-Tablets am POS ermöglicht, ist eine gute Nachricht – zumal die vermarktenden Fachhändler und -märkte langfristig an den Download-Erträgen teilhaben.</p>
<p>Also, so beklagenswert die Margen-Entwicklung ist: Es gibt keinen Schatten ohne Licht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2012/kein-schatten-ohne-licht/">Kein Schatten ohne Licht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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		<title>IFA 2012 &#8211; zehn gute Gründe, nach Berlin zu reisen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2012 07:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro-Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[IFA]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die IFA ist für jeden aus der Branche ein Muss. Die Internationale Funkausstellung zeigt, was heute den Markt prägt und morgen unser Geschäft bestimmen wird. Hier meine Top 10 &#8211; für alle, die schon in Berlin sind oder noch zur zweiten Halbzeit anreisen: 1) Miele Softtronic Solar. Wer glaubt, das...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die IFA ist für jeden aus der Branche ein Muss. Die Internationale Funkausstellung zeigt, was heute den Markt prägt und morgen unser Geschäft bestimmen wird. Hier meine Top 10 &#8211; für alle, die schon in Berlin sind oder noch zur zweiten Halbzeit anreisen:</p>
<p><a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/09/IFA_Solartrockner.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft  wp-image-919" title="IFA_Solartrockner" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/09/IFA_Solartrockner-e1346653873472-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>1) Miele Softtronic Solar. Wer glaubt, das Thema Energiesparen beim Trocknen sei mit Wärmepumpentrocknern am Ende des Machbaren angekommen, der wird eindrucksvoll eines Besseren belehrt. Die Gütersloher setzen solarthermische Energie (in vielen Haushalten bereits über entsprechende Kollektoren gewonnen) ein, um die Hitze zum Wäschetrocknen zu nutzen. Ergebnis: mehr als die Hälfte weniger Stromverbrauch &#8211; klasse!</p>
<p>Miele hat natürlich auch sonst einiges zu bieten &#8211; der Stand ist daher allemal einen Besuch wert. Von der Weiterentwicklung Smart Grid bis zum Duft-Wäschetrockner, der Wäsche wahlweise in den Noten Aqua, Nature und Cocoon beduftet. Das regt die  Phantasie an: wie wäre es beispielsweise mit &#8220;Workout&#8221; für den, der sportliche Aktivität vortäuschen will oder &#8220;Cohiba Siglo VI&#8221; für passionierte Raucher vor dem Interkontinentalflug. Spaß bei Seite, auch diese Innovation wird sicher begeisterte Käufer bringen und bietet „Geruchsstoff“ für ein gutes Verkaufsgespräch.</p>
<p>2) OLED. Erwartungsgemäß ein Top-Thema von Samsung und LG &#8211; der eine wirbt in Berlin auf Häuserfassaden für die weltgrößte OLED-Erfahrung, der andere für das weltbeste OLED 3D Bild. In der Sache bleibt es dabei: unglaublich flach, sensationelle Bildqualität, brillante Farben &#8211; und das Fragezeichen nach wirklichem Marktstarttermin und Haltbarkeit. Neben OLED sieht man bei mehreren Herstellern 4K-Auflösung mit LED Technologie &#8211; das ist ein großer Schritt zu einem noch besseren Bild gerade auch auf sehr großen Bildschirmen. Und es geht weiter, wie zum Beispiel die 8K-Studie von Panasonic zeigt.</p>
<p>3) Nochmals Korea &#8211; aber Weiße Ware. Wer Zweifel daran hat, ob Samsung es ernst meint, der muss in Halle 5.1 gehen. Ein selbstbewussteres Statement kann man kaum abgeben, die Absichtsbekundung ist unmissverständlich.</p>
<p>4) Appmania. Alles ist App. Alles ist Content. Und wer hier nur an Consumer Electronic denkt, der irrt sich gewaltig. Siemens zeigt sehr umfassend und gereift, wie man mit dem Tablet-PC alle Elektrogroßgeräte via Wlan bedient – selbstverständlich auch aus der Ferne. Der Kühlschrank schießt sogar jedes Mal, sobald man ihn wieder schließt, ein Foto vom verbliebenen Inhalt, damit man von unterwegs sehen kann, was noch da ist. Miele geht in einer Konzeptstudie sogar so weit, eine Waschmaschine ohne Knöpfe zu zeigen (&#8220;Smartcontrol&#8221;), die ausschließlich über eine App bedient wird. Mal schauen, was sich von alledem durchsetzen wird &#8211; sicher nicht alles, aber noch sicherer vieles.</p>
<p>5) Loewe Reference ID. Es gibt keine Nische, die zu klein wäre, um sie zu besetzen. Loewe zeigt einen neuen Reference ID am Beispiel eines Manufakturmodells als Auftakt zu <a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/09/IFA_Loewe.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-920" title="IFA_Loewe" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/09/IFA_Loewe-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>einem neuen, höchst individuellen Spitzenprodukt &#8211; „Meisterwerke“ ist das Schlagwort. Zukünftig können die Kunden in wenigen ausgesuchten Stützpunkten bei einem qualifizierten Fachhändler die wertigen Materialen auswählen, mit denen ihr Fernseher individualisiert wird. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Dies ist in mehrerlei Hinsicht gut. Es stützt das Markenimage. Und in Zeiten, in denen ein Fernseher nicht mehr von Loewe kommen muss, um gut auszusehen, ist es wichtig, die Exklusivität zu betonen und sich an die Spitze zu setzen. Dies umso mehr, als es in der Spitzenpreisklasse einsam geworden ist, seit sich der skandinavische Preisführer faktisch aus dem Markt weitgehend verabschiedet hat.</p>
<p>Interessant in diesem Zusammenhang: Metz hat bereits vor einiger Zeit unter dem Oberbegriff &#8220;Manufaktur&#8221; ein Individualisierungskonzept gestartet, dass im Fachhandel begeistert aufgenommen wurde und überaus erfolgreich vermarktet wird &#8211; natürlich am Metz-Stand zu sehen. Metz ist, um ein Bild aus der Mode zu wählen, im positiven Sinne eher Maßkonfektion, und die wird häufiger gekauft als Haute Couture &#8211; letztere entsteht in der Loewe-Manufaktur.</p>
<p>Also ein guter Zug aus Kronach, wenngleich es mir bei dem Gedanken graut, welch hässliche Fernseher zukünftig auf individuellen Kundenwunsch gefertigt werden. Egal, manchmal heiligt der Zweck die Mittel.</p>
<p>6) Look East &#8211; China. Man hört und liest es allenthalben: Die Chinesen kommen. Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, wer das Potential hat, in einigen Jahren selbstbewusst komplette Messehallen zu bestücken, der sollte die Messestände von Haier und Hisense besuchen. Die Geschwindigkeit, mit der Haier im Bereich der weißen Ware und Hisense in der Unterhaltungselektronik aufholen, ist beeindruckend. Hier geht es nicht mehr um das Geschäftsmodell &#8220;günstige Werkbank&#8221;. Es geht um den strategischen Aufbau starker Marken mit leistungsstarken Produkten. Weg und Trend sind klar erkennbar, und ich bin mir sicher: Hier wird noch viel passieren. Wer bei chinesischen Produkten noch immer an billiges Plastikspielzeug und mindere Qualität denkt, der sollte einfach einmal genauer das Top-Waschmaschinenmodell von Haier ansehen oder genauer unter die Lupe nehmen, was Hisense unter Smart TV versteht&#8230;</p>
<p>7) Emotionen verkaufen. Auch wenn es eingefleischten CE-Händlern schwerfallen mag: Ein Glück, dass die IFA-Macher vor einigen Jahren die Welt der weißen Ware gewinnen konnten. Wie schon in den Vorjahren zeigen die Hersteller von Elektrogeräten ihren CE-Brüdern, wie man Erlebniswelten aufbaut und über Emotionen verkauft. Perfekt bringt es Bosch auf den Punkt: Über einer Live-Koch-Erlebnisstation steht in großen Lettern &#8220;Unterhaltungselektronik für Ihre Geschmacksnerven&#8221;.</p>
<p>Selbstverständlich ist Energiesparen richtigerweise wieder ein großes Thema &#8211; ist es nicht toll, dass ein Gefrierschrank mittlerweile weniger Energie verbraucht als eine Energiesparlampe? Und zu allem Überfluss sehen viele Produkte und <a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/09/IFA_BZ.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-922 alignright" title="IFA_BZ" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/09/IFA_BZ-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Designstudien auch noch richtig stylisch aus &#8211; wie titelte doch die Berliner Zeitung am Freitag so schön: &#8220;Möbelstück für die Schmutzwäsche&#8221;.</p>
<p>Hierzu passen dann auch immer wieder Innovationen, die dem Kunden im Detail signalisieren: Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir Dir relevanten Nutzen stiften. Ein Beispiel: Siemens zeigt ein Induktionskochfeld, auf dem man Töpfe beliebiger Größe und Formate auf eine beliebige Stelle des Kochfeldes stellen kann. Der besondere Clou: das Kochfeld &#8220;merkt sich&#8221; den Topf und behält die Heizstufe bei, auch wenn man den Topf auf dem Feld verschiebt.</p>
<p><a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/09/IFA_Stand.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft  wp-image-921" title="IFA_Stand" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/09/IFA_Stand-300x225.jpg" alt="" width="359" height="269" /></a>8) Ehrensache: der ElectronicPartner Messestand in Halle 6.2. Er gehört  nicht  nur im Sinne der Ehrensache zu meinen Top 10, sondern aus gutem Gewissen nach zahllosen positiven Rückmeldungen von Fachhandelsunternehmern, Industriepartnern, Medienvertretern und Endkunden.</p>
<p>9) Let&#8217;s Party. Jeden Abend mindestens drei große Partys und zahllose kleinere. Zusätzlich noch das einzigartige Berliner Nachtleben. Wer hier abends Langeweile verspürt, dem ist nicht zu helfen.</p>
<p>10) Noch viel mehr. Ich habe längst noch nicht alle Partner besucht und alles gesehen. Wie man den Top 10 entnimmt, war ich bisher schwerpunktmäßig im Bereich weiße Ware unterwegs. Es gibt noch viel mehr zu sehen. Da hilft Ihnen nur eines: Selber ansehen.</p>
<p>Also, machen Sie sich auf den Weg nach Berlin, die IFA lohnt sich.</p>
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		<title>Let&#8217;s rock it</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 09:45:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[75 Jahre ElectronicPartner]]></category>
		<category><![CDATA[ElectronicPartner]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Status Quo]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-277 alignleft" style="border: 0pt none;" title="ehmers-blog" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/03/ehmers-blog-681x1024.jpg" alt="" width="262" height="392" /></p>
<p>Als wir die Band für die 75-Jahr-Party von ElectronicPartner gebucht haben, hätte ich nicht geglaubt, dass es jemanden gibt, der sie nicht kennt. Doch dann wurde ich von Einigen unter 40 eines Besseren belehrt. Daher extra und nur für diese Zielgruppe: Anfang der 60er Jahre gegründet, war die Rocklegende in den 70ern eine der absoluten Top-Bands &#8211; ohne Synthesizer und anderen Schnickschnack, einfach nur mit Schlagzeug, ehrlicher Bass-/ E-Gitarre, Keyboard und kernigem Gesang. Die Rede ist von Status Quo. Und am Wochenende durfte ich erleben, wie Status Quo auch heute noch einen Saal ordentlich rockt. Sensationell, welchen Spaß die Herren jenseits der 60 auf der Bühne hatten. Großartig, wie schnell sie das Publikum in den Griff bekommen und begeistert haben.Vorsichtshalber hatten wir einen anderen Raum zu einem Schlager- und Volksmusikstadl umgebaut, eine Chill-Out-Lounge eingerichtet, eine karibische Bar und eine Jazz-Lounge aufgebaut für all diejenigen der über 2.000 Partygäste, denen es im Hauptsaal zu laut und rockig werden würde.</p>
<p><a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/03/ehmers-blog211.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-279 alignleft" style="border: 0pt none;" title="ehmers-blog21" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/03/ehmers-blog211-1024x752.jpg" alt="" width="535" height="393" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/ehmers-blog211-1024x752.jpg 1024w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/ehmers-blog211-300x220.jpg 300w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/ehmers-blog211.jpg 1875w" sizes="auto, (max-width: 535px) 100vw, 535px" /></a></p>
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<p>Die Vorsichtmaßnahme war völlig überflüssig. Der Saal blieb voll und viele hundert seriöse Inhaber und Mitarbeiter von Fachhandels- und Fachmarktgeschäften rockten, was das Zeug hielt. Ihre Kunden hätten sie so sicher nicht wiederkannt. Selbst die Jüngeren haben den Raum nicht fluchtartig den Raum verlassen – ganz im Gegenteil. Und ich habe viele wild tanzend auf der Tanzfläche gesehen, die ich eher im Volksmusikstadl oder fein gedeckten Restaurant erwartet hätte. Dem Fass den Boden ausgeschlagen hat ein Unternehmer (über 50), der mir hinterher augenzwinkernd vorwarf, ihm nicht vorher gesagt zu haben, dass Status Quo spielt &#8211; dann hätte er sich die Haare länger wachsen lassen&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-281 alignleft" style="border: 0pt none;" title="ehmers-blog3" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/03/ehmers-blog3-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/ehmers-blog3-199x300.jpg 199w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/ehmers-blog3-681x1024.jpg 681w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/ehmers-blog3.jpg 1535w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" />Es ist schon verrückt. Da gibt man sich zum 75-jährigen Jubiläum mit der Messe riesige Mühe. 250 Aussteller lassen Messebauer tagelang hämmern und sägen. Zahllose Lastwagen füllen große Messehallen mit Innovationen und phantastischen Produkten. Fast 15.000 Menschen strömen in drei Tagen durch die Messehallen. Staunen über 80 Zoll Fernseher mit gestochen scharfem Bild (&#8230;es gibt keine zu großen Fernseher, nur zu kleine Wände), über neue ökologische Höchstleistungen der Elektrogroßgeräte, Ultrabooks und vieles andere aus der Welt der Consumer Electronic, Haushaltsgeräte, TK und IT. Köche zaubern Lifestyle auf die Messestände, es wird gegrillt, Kaffeespezialitäten werden gezaubert, Frisöre zeigen, was man mit Haarschneidern alles machen kann und und und… Aber am Ende &#8211; und da bin ich mir sicher &#8211; wird in einigen Jahren kaum noch einer wissen, welche neuen Produkte 2012 vorgestellt und verkauft wurden. Fast alle werden sich aber begeistert an Status Quo erinnern.</p>
<p>Also, man täusche sich weder in Menschen noch in Unternehmen: auch im reiferen Alter kann man noch gewaltig rocken!</p>
<p>Kurzes Update:  Herzlichen Dank für die zahlreichen positiven Rückmeldungen, die ich zu diesem Beitrag auf verschiedenen Wegen bekommen habe. Viele hatten Freude an den Fotos, daher hier noch ein Nachschlag – viel Spaß damit!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-333 alignleft" title="kundenzugang_75jahre_dsc-1740" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1740-300x199.jpg" alt="" width="336" height="222" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1740-300x199.jpg 300w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1740-1024x681.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 336px) 100vw, 336px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-334 alignleft" title="kundenzugang_75jahre_dsc-1748" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1748-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1748-198x300.jpg 198w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1748-676x1024.jpg 676w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1748.jpg 1056w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-335 alignleft" title="kundenzugang_75jahre_dsc-1761" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1761-300x199.jpg" alt="" width="406" height="269" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1761-300x199.jpg 300w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1761-1024x681.jpg 1024w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1761.jpg 1598w" sizes="auto, (max-width: 406px) 100vw, 406px" /></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-336 alignleft" title="kundenzugang_75jahre_dsc-1820" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1820-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1820-198x300.jpg 198w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1820-676x1024.jpg 676w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1820.jpg 1056w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-337" title="kundenzugang_75jahre_dsc-1873" src="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1873-300x199.jpg" alt="" width="331" height="219" srcset="https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1873-300x199.jpg 300w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1873-1024x681.jpg 1024w, https://www.ehmers-blog.de/wp-content/uploads/2012/03/kundenzugang_75jahre_dsc-1873.jpg 1598w" sizes="auto, (max-width: 331px) 100vw, 331px" /></p>
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		<title>Hier kommen Profis auf ihre Kosten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 00:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[CeBIT]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
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		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer wie ich die CeBIT aus den Jahren des Mobilfunkbooms kennt, der erkennt sie seit einigen Jahren nicht wieder. Doch verklärte Blicke auf Zeiten mit mehr als doppelten Besucherzahlen &#8211; entsprechend kritisch von der Presse kommentiert &#8211; helfen nicht weiter. Die Erinnerung an die Zeit scheinbar unbegrenzter Marketing-Budgets und rauschender...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.ehmers-blog.de/2012/cebit/">Hier kommen Profis auf ihre Kosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.ehmers-blog.de">Ehmers-Blog</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer wie ich die CeBIT aus den Jahren des Mobilfunkbooms kennt, der erkennt sie seit einigen Jahren nicht wieder. Doch verklärte Blicke auf Zeiten mit mehr als doppelten Besucherzahlen &#8211; entsprechend kritisch von der Presse kommentiert &#8211; helfen nicht weiter. Die Erinnerung an die Zeit scheinbar unbegrenzter Marketing-Budgets und rauschender Standpartys trübt offensichtlich bei Manchen den Blick auf das Wesentliche. Denn nüchtern betrachtet ist die CeBIT zu ihren Wurzeln zurückgekehrt. Sie entwickelte sich aus der Hannover Messe und wurde in den 80er Jahren als eigenständige Messe mit dem Namen &#8220;Centrum für Büro- und Informationstechnologie&#8221;, kurz CeBIT, etabliert &#8211; eben als Messe für IT Profis. Und genau das ist sie heute wieder.</p>
<p>IT-Profis finden in Hannover ein weltweit in seiner Vielfalt einzigartiges Angebot. Natürlich sind die großen Aussteller interessant, wie IBM, die Deutsche Telekom und SAP. Oder Microsoft &#8211; nur wenige Wochen nach der Nachricht, dass man sich im eigenen Land von der CES zurückzieht, ein klares Statement mit einem beeindruckenden CeBIT-Messeauftritt. Gerade auch die Art und Weise der Präsenz dieser Unternehmen zeigt die Bedeutung der Messe.</p>
<p>Die wahre Stärke der CeBIT liegt aber in der Vielzahl mittlerer und kleiner Spezialisten, die hier ausstellen. Sie sind die Perlen der Messe, die man suchen und finden muss. Das erfordert Fleiß, aber es lohnt sich. Auch die zahlreichen Expertenforen zu Spezialthemen wie Logistik oder Security sind für diejenigen, die sich für diese Themen interessieren, ein echter Gewinn. Und: ja, nicht alle Vorträge sind gleich gut besucht, aber wen stört das wirklich, wenn über den Messezeitraum rund 1.500 Vorträge gehalten werden und nebenbei noch ein veritabler Kongress stattfindet?</p>
<p>Die CeBIT vermittelt Kompetenz, und zwar nicht nur in der Breite und an der Oberfläche, sondern oft auch spitz und in der Tiefe. Die Herausforderung für das CeBIT-Team ist es, mit den immer schneller werdenden Veränderungen mitzuhalten. In den letzten Jahren war healthcare, insbesondere mobile, noch ein großes Thema. Dieses Jahr scheint sich die Messepräsenz wohl den aktuell erzielbaren wirtschaftlichen Ergebnissen in diesem Bereich angepasst zu haben&#8230; Es gilt, gegenläufige Entwicklungen frühzeitig zu suchen und zu fördern, was in diesem Jahr beispielsweise mit Managed Print Services gut gelungen ist &#8211; gegenüber dem letzten Jahr ein deutlicher Sprung nach oben. Auch das CeBIT lab, mit seinem Blick auf Morgen und Übermorgen ist für jeden, der mit offenen Augen über die Messe geht, inspirierend: es liefert den vielbeschworenen Blick über den Tellerrand.</p>
<p>Ein Erfolgsmodell für sich ist der Planet Reseller, im nunmehr zehnten Jahr auf abermals erweiterter Fläche &#8211; volle Stände, zufriedene Aussteller und Besucher, was will man mehr? Mit unserer Systemhausgruppe comTeam sind wir seit dem ersten Jahr als Aussteller aktiv &#8211; und wir haben es auch dieses Jahr sicher nicht bereut, sondern uns über einen erneut erfolgreichen Messeauftritt gefreut.</p>
<p>CeBIT-Chef Frank Pörschmann und seinem Team kann man nur raten, die Fokussierung auf Profis weiter voranzutreiben und Ballast aus alten Zeiten abzuwerfen. Manchmal ist es eben schwieriger zu sagen, was man nicht mehr macht, als zu sagen, was man noch alles machen könnte. In diesem Sinne kann man aus meiner Sicht auf die Halle 22 einschließlich der Besucher, die sie anzieht, getrost verzichten. Eine überdimensionale Daddelstube passt einfach nicht zu einer ernsthaften B2B-Messe &#8211; und nicht nur als Vater von drei Kindern würde ich mich freuen, wenn gewaltverharmlosenden Ballerspielen keine derartige Plattform geboten würde. Es mag sein, dass man hierdurch den einen oder anderen zukünftigen IT-Profi (noch/so) nicht an die Messe heranführen würde. Richtig ist auch, dass die Halle 22 einen Teil der aktuellen Jugendkultur bedient. Dennoch, meinem Wertesystem entspricht das nicht. Werteverfall ist eben nicht nur ein Thema für Sonntagsreden, sondern auch eines für´s Handeln. Die IT hat gerade für junge Menschen mehr und besseres zu bieten, als Ballerspiele &#8211; und genau das zeigt die CeBIT.</p>
<p>Also, keiner sollte den alten CeBIT-Zeiten nachtrauern: das Minus an verstopften Zufahrtswegen, überfüllten Gängen, Party und Lärm wird für professionelle Besucher überkompensiert durch ein Plus in der Breite und Tiefe des Angebots &#8211; Glückwunsch nach Hannover!</p>
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		<title>&#8230;das braucht kein Mensch!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 12:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Messen & Events]]></category>
		<category><![CDATA[CES]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[IFA]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selten ist etwas so eindeutig, wie das: die CES in Las Vegas braucht außer den örtlichen Taxifahrern, Hotelbetreibern und Casinobesitzern kein Mensch. Es ist schon erstaunlich: jährlich pilgern aus aller Welt zig tausend Menschen wie die Lemminge brav in die Wüste von Nevada, um die vielleicht am schlechtesten organisierte Messe...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Selten ist etwas so eindeutig, wie das: die CES in Las Vegas braucht außer den örtlichen Taxifahrern, Hotelbetreibern und Casinobesitzern kein Mensch. Es ist schon erstaunlich: jährlich pilgern aus aller Welt zig tausend Menschen wie die Lemminge brav in die Wüste von Nevada, um die vielleicht am schlechtesten organisierte Messe der Welt – aber ganz sicher der Branche &#8211; zu besuchen. Nur ein Bruchteil der Messe findet auf dem Messegelände statt, die meisten Aussteller führen ihre Gespräche in irgendeinem Hotel, das man nur durch endlose Staus erreichen kann &#8211; und auch erst dann, wenn man sich durch endlose Taxischlangen gequält hat.</p>
<p>Die CES hat längst ihre Bedeutung als globale Leit- und Neuheitenmesse für Consumer Electronic verloren. In diesem Jahr gab es kaum etwas bemerkenswert Neues, außer der Ankündigung des Gründungsmitglieds Microsoft, dass man im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein werde &#8211; Intel als zweiter IT-Keyplayer ließ Gleiches verlauten.</p>
<p>Die klare Erkenntnis für die Branche kann aus europäischer Sicht nur lauten: lasst uns aufhören mit dem Quatsch und im nächsten Jahr zuhause bleiben. Lasst uns die Kraft und das Geld sparen und lasst uns sinnvollere Investitionen tätigen. Konzentrieren wir uns auf die IFA, die klar in einer anderen Liga als die CES spielt, auf Industrie-Roadshows und Verbundgruppenmessen.</p>
<p>Schade für die Taxifahrer, Hotelbetreiber und Casinobesitzer in Las Vegas, aber sicher gut für uns, unseren Markt und den Handel in Deutschland.</p>
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