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	<title>Verbundgruppen Archives - Ehmers-Blog</title>
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	<title>Verbundgruppen Archives - Ehmers-Blog</title>
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		<title>In Zukunft alles online?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 08:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Quergedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufsstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Folgt man der öffentlichen Diskussion, könnte man meinen, 80 Prozent aller Einkäufe erfolgten online und 20 Prozent stationär. In Wirklichkeit ist das Verhältnis eher umgekehrt. Daraus abzuleiten, stationäre Händler könnten sich entspannt zurücklegen, wäre ein fataler Irrtum. Es gilt die alte Regel „wer nicht mit der Zeit geht, der geht...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Folgt man der öffentlichen Diskussion, könnte man meinen, 80 Prozent aller Einkäufe erfolgten online und 20 Prozent stationär. In Wirklichkeit ist das Verhältnis eher umgekehrt. Daraus abzuleiten, stationäre Händler könnten sich entspannt zurücklegen, wäre ein fataler Irrtum. Es gilt die alte Regel „wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit“. Und die Zeiten wandeln sich dramatisch. Nicht nur dass alles immer schneller wird, durch die digitalen Möglichkeiten verändert sich auch die (Kommunikations-) Kultur mit atemberaubender Geschwindigkeit.</p>
<p>Die wahre Herausforderung der digitalen Welt mit ihrer grenzen- und schwellenlosen Kommunikation ist nicht die Preistransparenz, sondern umfassender: die Leistungstransparenz. Wer nichts zu bieten hat, wird entlarvt: das Ende für Blender! Wer behauptet, er habe die günstigsten Preise und das größte Sortiment, der wird an diesem Versprechen gemessen. Erfüllt er es nicht, wird er abgestraft – Kunden lassen sich nicht mehr für blöd verkaufen. Genau hierin liegt aber nicht etwa nur eine Bedrohung, sondern auch eine Chance – zumindest für die, die etwas zu bieten haben.</p>
<p>In dieser Gemengelage ist der stationäre Handel gut beraten, sich auf das zu besinnen, was ihn einzigartig macht. Und die Industrie hat nicht nur die moralische, sondern auch die ökonomische Pflicht, den stationären Handel mit passenden Sortimenten und Leistungen zu unterstützen.</p>
<p>Händler, die ihren Kunden eine angenehme Einkaufsatmosphäre bieten, sie ihre Ware begreifen und erleben lassen,  werden auch zukünftig erfolgreich qualitativ gute Ware verkaufen können – vorausgesetzt, sie beraten ebenso fachkundig wie fair. Bei kleineren Flächen muss dies durch die Persönlichkeit des Unternehmers und einen ausgezeichneten Service, auch nach dem Kauf, ergänzt werden. Unternehmer mit größeren Flächen müssen die Chance der größeren Fläche nutzen, um neben aller Preisaktivität Ware zu zelebrieren und den Nutzen der Produkte erlebbar zu machen. Wer seinen Kunden in einem verstaubten Laden lustlos gegenübertritt, weniger weiß, als seine immer besser informierten Kunden und ihnen dann noch lieblos hingestellte, veraltete Ware überteuert verkauft, der hat nichts zu bieten und damit auch keine wirtschaftliche Existenzberechtigung. Solche Händler sind leichte Beute für Onlinehändler – oder professionellere stationäre Kollegen.</p>
<p>Zu den Stärken erfolgreicher stationärer Händler gehörte es schon immer, alle Kommunikationsmöglichkeiten zu nutzen und sich zu vernetzen. Die Kommunikationswege und Möglichkeiten haben sich jedoch verändert. Die Mitgliedschaft im örtlichen Sportverein und das Streuen einer Werbebeilage in der örtlichen Zeitung reichen nicht mehr aus. Wer beispielsweise junge Zielgruppen gewinnen und binden möchte, der muss in ihren Kanälen kommunizieren – und das bedeutet auch, neue Spielregeln zu akzeptieren und ungeschminktes Feedback nicht nur zu ertragen, sondern positiv zu nutzen. Unsere Mitglieder sehen zunehmend die hierin liegenden Chancen, über 100 Fachhändler haben wir bereits im Umgang mit Social Media geschult und bei der Umsetzung begleitet.</p>
<p>Aber das ist natürlich nicht alles. So wie die Kunden sich immer mehr online informieren, so muss auch der stationäre Handel online präsent sein. Die Anforderungen hierdurch sind gewaltig. Es bedarf eines professionellen Online-Auftritts, intelligenten Online-Marketings und vieler Dinge mehr. Aktuell haben wir uns für die Marke EP: dazu entschieden, unseren Mitgliedern die Möglichkeit zu bieten, als Abrundung ihres Leistungsangebotes Ware nicht nur wie bisher online zu zeigen, sondern sie auch zu verkaufen und zu versenden. Die meisten Händler sind gut beraten, diese Option  zu nutzen, ohne dabei jedoch den Fokus zu verlieren. Denn die Aufgabe lautet nicht, den bestmöglich Onlineshop anzubieten, sondern das eigene Leistungsangebot klar zu profilieren und bestmöglich über alle Kommunikationskanäle anzubieten. Das Herzstück bleibt der Laden und die dort erbrachte Leistung.  Dies alles kann kaum ein Händler alleine schaffen. Die Unterstützung bei alledem, analog wie digital, ist eine wesentliche Aufgabe moderner Verbundgruppenarbeit. Händler, die versuchen sich alleine durchzukämpfen, werden überwiegend scheitern.</p>
<p>Auch für reine Online-Händler wird es immer anspruchsvoller. So werden beispielsweise die Anforderungen der Kunden an die Warendarstellung (hochwertiger Content, der aufwändig produziert werden muss) und an die Logistik (taggleiche Lieferung) deutlich steigen. Aber selbst hierdurch wird der Kostenvorteil eines Online-Händlers gegenüber einem stationären Händler nicht komplett wegschmelzen. Den Preiswettbewerb wird der stationäre Händler häufig nicht gewinnen können, den Leistungswettbewerb schon.</p>
<p>Also, allen anderslautenden Gerüchten zum Trotz: In Deutschland verfügen viele Menschen über ausreichende Mittel und die Bereitschaft, für echte Mehrleistung einen angemessenen Preis zu bezahlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>P.S. Dieser Beitrag erscheint heute auch in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift hitec Handel.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Für &#8216;n guten Zweck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 08:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Quergedacht]]></category>
		<category><![CDATA[spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundgruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geld spenden kann man für viele Dinge. Zum Beispiel für einen Wahlkampf. Im US-Wahlkampf wurden viele Milliarden Dollar eingesammelt und dann sogleich hemmungslos verbraten. Kurze Andachtspause: eine Milliarde = 1.000.000.000 &#8211; (und davon mehrere!). Realistisch betrachtet geht es politischen &#8220;Spendern&#8221; allzu oft nicht nur, aber gerade auch in den USA...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Geld spenden kann man für viele Dinge. Zum Beispiel für einen Wahlkampf. Im US-Wahlkampf wurden viele Milliarden Dollar eingesammelt und dann sogleich hemmungslos verbraten. Kurze Andachtspause: eine Milliarde = 1.000.000.000 &#8211; (und davon mehrere!). Realistisch betrachtet geht es politischen &#8220;Spendern&#8221; allzu oft nicht nur, aber gerade auch in den USA primär nicht, um die Unterstützung politischer Willensbildung, sondern vor allem auch um Einflussnahme &#8211; bei manchem wäre &#8220;Investor&#8221; sicher passender als Spender&#8230;</p>
<p>Da lobe ich mir doch diejenigen, die selbstlos spenden. Auch kleine Beträge, um etwas Gutes zu bewirken. Und zwar ohne jegliches Eigeninteresse &#8211; außer vielleicht dem, der Hölle zu entkommen. Und gerade jetzt ist es wieder soweit: Weihnachten naht. Damit naht für viele auch die Zeit der gesteigerten Bereitschaft, etwas Gutes zu tun. Und, frei nach Wowi: Das ist auch gut so.</p>
<p>Interessant, aber gleichzeitig nicht wirklich überraschend in diesem Zusammenhang: Die Masse aller Spenden kommt von Privatleuten und mittelständischen Unternehmen &#8211; und nicht etwa von globalen Großkonzernen und Banken. Das Institut für Mittelstandsforschung in Bonn hat in einer <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ifm-bonn.org/assets/documents/94-NF.pdf" target="_blank">Studie</a></span> belegt, dass kleine und mittlere Firmen in Relation zum Umsatz rund dreimal mehr für soziales Engagement ausgeben als die größeren Unternehmen. Das ist auch wenig verwunderlich, entscheidet doch bei mittelständischen Unternehmen in der Regel der (Familien-) Eigentümer nach seinen Wertmaßstäben frei, für was er das erwirtschaftete Geld einsetzen möchte. Bei börsennotierten Großunternehmen entscheiden dies die Anleger, und die verfolgen, insbesondere wenn sie institutionelle Anleger sind, eher andere Ziele. Dazu passend verweise ich gerne auf meinen Blog-<span style="text-decoration: underline;"><a title="Die Spiele sind vorüber – toll war es, danke an alle" href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/2012/olympia/" target="_blank">Beitrag</a></span>, den ich zur Olympiade verfasst habe – auch in der Sportförderung übernimmt der Mittelstand mit Abstand mehr Verantwortung. Da zeigt sich einmal mehr, wie wichtig und gesellschaftlich bereichernd der Mittelstand für Deutschland ist. Egal ob Fachhändler, Produzent von Automobilteilen oder Elektrokleingeräten.</p>
<p>Sie wollen auch etwas Gutes tun, kennen aber keinen richtig guten Zweck? Kein Problem. Ich helfe gerne und stelle hier drei Projekte vor, von denen ich persönlich begeistert bin:</p>
<p>1) <span style="text-decoration: underline;"><a href=" http://alemania.asociacion-pachamama.org.pe/index.php" target="_blank">ASOCIACION PACHAMAMA e.V.</a></span></p>
<p>Ich habe es mir selber privat vor Ort in Peru angesehen und unterstütze dort unter anderem ein Patenkind. Jeder Euro kommt vor Ort an, es gibt keinen Verwaltungswasserkopf. Die Organisation leistet hervorragende Hilfe für Kinder aus armen und Problemfamilien. Bildung und herzliche Menschlichkeit stehen im Vordergrund. Die Asociacion Pachamama ist in jeder Hinsicht förderungswürdig und chronisch geldbedürftig.</p>
<p>2) <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.torzurhoffnung.de/" target="_blank">Tor zur Hoffnung e.V. </a></span></p>
<p>Ebenfalls ein hilfreiches Projekt. Auch hier bin ich persönlich engagiert und weiß aus einem privaten Besuch in Brasilien, dass das Geld zu hundert Prozent ankommt. Über Sport &#8211; Beachsoccer &#8211; werden Kinder aus einem Armenviertel von Gewalt-und Drogenkarriere ferngehalten, erhalten Bildung und Lebensperspektive. Auch hier bewirken kleine Beträge viel.</p>
<p>3) <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.buchkinder.de/" target="_blank">BUCHKINDER LEIPZIG e.V. </a></span></p>
<p>Ein beeindruckendes Projekt, das Kindern in Deutschland nicht nur an das Kulturgut &#8220;Buch&#8221; und damit auch an Bildung heranführt, sondern auch Selbstbewusstsein und Stärke aufbaut. Soziale Kompetenz wird begründet, Werte werden vermittelt &#8211; und all dies offenkundig mit viel (Lebens-) Freude. Ich bekomme beruflich bedingt sehr viele Spendenwünsche und natürlich kann man leider nicht jeder Bitte entsprechen. Selten hat mich etwas so überzeugt wie dieses Projekt. Und: Auch in Deutschland kann man nicht jeden Hilfebedarf auf den Staat abschieben – bürgerliches und unternehmerisches Engagement ist erforderlich.</p>
<p>Es gibt zweifelsohne noch zahllose weitere gleichermaßen vorbildliche Projekte. Wer etwas (oder gerne auch etwas mehr) Geld abzweigen kann, der findet viele Gelegenheiten, sich für einen wirklich guten Zweck zu engagieren. Es hilft nichts, über &#8220;man müsste mal&#8221; zu sinnieren &#8211; bekanntlich gibt es nichts Gutes, außer man tut es.</p>
<p>Also, wenn Sie es sich irgendwie leisten können, geben Sie sich einen Ruck.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Höhere Preise bringen Chancen, kaum einer nutzt sie!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 07:57:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brancheninsides]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro-Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Netzbetreiber]]></category>
		<category><![CDATA[strom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer angesichts der Überschrift hofft, ich könnte berichten, dass die Wertevernichtung und Preistreiberei in Consumer-Electronic und Multimedia ein Ende hat, den muss ich leider enttäuschen. Nein, Fernseher und Notebooks werden nicht teurer &#8211; leider. Hier geht es um etwas anderes, das teurer wird. Und zwar etwas, das mit stabilen Margen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer angesichts der Überschrift hofft, ich könnte berichten, dass die Wertevernichtung und Preistreiberei in Consumer-Electronic und Multimedia ein Ende hat, den muss ich leider enttäuschen. Nein, Fernseher und Notebooks werden nicht teurer &#8211; leider. Hier geht es um etwas anderes, das teurer wird. Und zwar etwas, das mit stabilen Margen vermarktet wird und das sonstige Geschäft nicht kannibalisiert. Etwas, das jeder braucht, das einfach zu verkaufen ist und dem Kunden ohne Nachteile einen Nutzen bringt. Wovon ich rede?</p>
<p>Strom!</p>
<p>Schließe ich jetzt die Augen und höre gut hin, vernehme ich genau, wie die meisten Fachhändler unter den Lesern sofort mindestens tausend gute Gründe haben, warum Strom verkaufen keine gute Idee ist. War da nicht ein Kollege, der berichtet hat, dass die Provision einmal verspätet gezahlt wurde? Und dass das Webportal mal eine Störung hatte? War da nicht auch ein Kollege, der es mal versucht hat und einen Physiklehrer oder Ingenieur als Kunden hatte, der eine Frage gestellt hat, die nicht aus dem Erfahrungsschatz zu beantworten war?</p>
<p>Ja, das hat es sicher alles gegeben &#8211; und bestimmt noch ärgerlichere Dinge. Aber wie ist es denn beim Verkaufen von Fernsehern und Waschmaschinen &#8211; oder gar Notebooks, mit dem oft lausigen Herstellerservice? Schaut man genauer hin, dann gibt es gegen die Vermarktung der meisten Produkte viele (wirklich gute?) Gründe. Der einzige Unterschied ist, dass man mit dem Verkaufen der aktuell vermarkteten Produkte aufhören müsste. Während ähnlich gute oder schlechte Gründe bei neuen Geschäftsfeldern nur gegen etwas Neues, gegen Veränderung sprechen. Also bleibt man lieber beim Alten, das ist schon ärgerlich genug.</p>
<p>Wer nichts macht, der macht keine Fehler &#8211; wer nichts unternimmt, der ist kein Unternehmer! Bei dieser Gelegenheit kann ich nur den Klassiker der Managementliteratur <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21086863.html" target="_blank">&#8220;Who moved my cheese&#8221;</a></span>  empfehlen &#8211; eine nette Fabel. Die Botschaft lautet: Wenn sich das Umfeld ändert, dann muss man sich aufmachen, um neue Chancen zu suchen und zu finden. Und damit sind wir wieder bei der Stromvermarktung, einem Mosaiksteinchen in diesem Sinne.</p>
<p>Letzte Woche berichteten alle Zeitungen darüber, dass die Stromanbieter zum Jahreswechsel die Preise stark anheben werden. Da ist es absehbar, dass Kunden &#8211; gerade auch in wirtschaftlich schwieriger werdenden Zeiten &#8211; offen dafür sind, die Preissteigerung durch einen Anbieterwechsel wegzusparen. Außerdem haben viele Verbraucher eine hohe Bereitschaft, unabhängig vom Preis durch die Wahl von Ökostrom ein Bekenntnis abzugeben. Was auch immer die Motivation für die Bereitschaft zum Wechsel des Anbieters sein mag: Das Potential ist gigantisch!</p>
<p>Ich habe diese Nachrichten zum Anlass genommen, selber einmal in unserem ElectronicPartner Infonet auszuprobieren, wie die Stromvermarktung funktioniert. Klare Erkenntnis: Einfacher geht es nicht. Ein übersichtliches Portal, Antworten auf alle erdenklichen Fragen und ein Auftragsprozess, den ich beim ersten Versuch verstanden habe. Es gibt schlicht und ergreifend keinen Grund, es nicht einmal auszuprobieren &#8211; gerade jetzt. Dass ist nicht Kür, sondern Pflicht, nicht Hochreck, sondern einfacher Purzelbaum auf dick gepolsterter Matte.</p>
<p>Also, liebe Fachhändler für alles, das mit Strom betrieben wird: aufwachen, Chance ergreifen, Kunden begeistern und Geld verdienen!</p>
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		<title>Die Dominostein-Krankheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Nov 2012 08:07:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brancheninsides]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab wann eine Situation als bedrohlich empfunden wird, beurteilt jeder Mensch vor dem Hintergrund seiner Erfahrung und Entwicklung unterschiedlich. Ist diese Schwelle jedoch überschritten, steuert das Stammhirn das Verhaltensmuster; dies ist tief im genetischen Code (auch) der Spezies Mensch verankert. Die Reaktion ist situationsabhängig Gegenwehr (Kampf) oder ersatzweise Flucht. Und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab wann eine Situation als bedrohlich empfunden wird, beurteilt jeder Mensch vor dem Hintergrund seiner Erfahrung und Entwicklung unterschiedlich. Ist diese Schwelle jedoch überschritten, steuert das Stammhirn das Verhaltensmuster; dies ist tief im genetischen Code (auch) der Spezies Mensch verankert. Die Reaktion ist situationsabhängig Gegenwehr (Kampf) oder ersatzweise Flucht. Und wenn auch dies nicht hilft oder als nicht aussichtsreich erscheint, ist (Angst-)Starre die nächste Stufe.</p>
<p>Intensität und Dauer der drei Phasen sind individuell. Manch einer hält stets jegliche Gegenwehr für aussichtslos und flüchtet sogleich &#8211; oder erstarrt. Andere geraten sehr schnell in den Modus Gegenwehr und verharren dort sehr lange und heftig. Auch die Wahl der Art der Gegenwehr ist durchaus bedeutend: Lebewesen, die in operativer Hektik die falsche Gegenwehrmaßnahme ergreifen, sind in freier Wildbahn ein Fall für die natürliche Selektion &#8211; vermutlich wäre oft &#8220;Flucht&#8221; die bessere Wahl&#8230; Das gilt im übertragenen Sinne auch für Menschen und weniger existentielle Bedrohungen.</p>
<p>Sicher sind Starre und Flucht interessant, aber besonders spannend finde ich die Stufe &#8220;Gegenwehr&#8221;. In Unternehmen jeder Größenordnung ist all dies nicht nur für politische Macht- und Ränkespiele relevant, sondern in besonderem Maße auch für die Marktgestaltung, also für das Wettbewerbsverhalten. Gerade ehrgeizige Menschen mit Führungsanspruch haben den Antrieb, sich durchzusetzen. Bei ihnen ist der Urinstinkt der Arterhaltung besonders stark ausgeprägt. Und weil man heute nicht mehr mit der Keule um sein Überleben kämpfen muss, wird halt für den beruflichen Erfolg gekämpft. Sei es innerhalb der Unternehmens (Beförderung/Aufstieg), sei es nach außen gerichtet.</p>
<p>Für gute Beobachter ist dies bereits in &#8220;normalen Zeiten&#8221; zu erkennen. Noch deutlicher tritt es jedoch in Zeiten zu Tage, die für den erzielbaren Erfolg besondere Bedeutung haben &#8211; in der Hochsaison. In vielen Bereichen des Handels beispielsweise ist das Weihnachtsgeschäft eine solche &#8220;heiße Phase&#8221;. In einem immer kürzer werdenden Zeitraum wird der 13. Monat eingefahren &#8211; oder auch nicht, wenn es schlecht läuft. Diese Saison entscheidet bei vielen Unternehmen wesentlich über die Höhe des Gewinns, oder darüber, ob das Jahr mit Gewinn oder Verlust endet. So steigt angesichts der Bedeutung bei Vielen die Nervosität. Jedes kleine Hindernis wird von Manchen als Gefahr empfunden. Als Gefahr, die schnelle Gegenwehr erfordert. Das System läuft heiß, hinter jedem Busch lauert etwas, das mit zahllosen Maßnahmen bekämpft wird.</p>
<p>Menschen mit Souveränität aufgrund entsprechender Erfahrung und Stressbewältigungs-kompetenz gelingt es, in solchen &#8220;heißen Phasen&#8221; operative Hektik zu vermeiden und trotzdem sich und andere mit angemessenen Maßnahmen zum Erfolg zu führen; das ist von Hektik und Panik ebenso deutlich abzugrenzen wie von Flucht und Starre.</p>
<p>Wer erfahrener ist oder eine deutlich höhere Alarmschwelle hat als der operative Hektiker, der wundert sich über Hektik und das als blinden Aktionismus empfundene Handeln &#8211; &#8220;&#8230;was der wieder hat&#8230;&#8221; Dieses Schauspiel wiederholt sich wie gesagt in jeder Hochsaison, wann auch immer die im jeweiligen Unternehmen ist. Um beim Handelsbeispiel zu bleiben: je ausgeprägter die Bedeutung des Weihnachtsgeschäfts ist, umso stärker sind im November und Dezember die Ausschläge &#8211; egal, ob es um Smartphones, Spielwaren oder Parfüm geht.</p>
<p>Ein guter Beobachter hat das vorstehend Beschriebene einmal fatalistisch-humorvoll als &#8220;Dominostein-Krankheit&#8221; bezeichnet. Warum? Weil die Symptome sich jedes Jahr genau dann zeigen, wenn die Dominosteine in den Regalen des Lebensmittel-Einzelhandels in die Pole-Position geräumt werden und die Eisdielen in den Innenstädten von Lebkuchen-Händlern (mit Dominosteinen im Begleitgepäck) übernommen werden. Natürlich hat das eine mit dem anderen kaum etwas zu tun. Aber &#8220;Dominostein-Krankheit&#8221; ist für Insider &#8211; und dazu gehören Sie jetzt &#8211; hinreichend klar und klingt nicht so negativ wie &#8220;panische Vorweihnachtshektik&#8221;.</p>
<p>Also, wenn in den kommenden Tagen und Wochen Menschen um Sie herum komisch werden und panisch &#8220;am Rad drehen&#8221;, dann denken Sie an die Dominostein-Krankheit; das macht es nicht besser, aber wenn man die Wirkmechanismen kennt und sogar versteht, dann ist es vielleicht einfacher auszuhalten.</p>
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		<title>Kein Schatten ohne Licht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2012 11:53:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brancheninsides]]></category>
		<category><![CDATA[easyTel]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro-Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Netzbetreiber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klagen ist bekanntlich der Gruß der Kaufleute. Ebenso bekannt ist auch, dass Klagen alleine selten hilft. Ja, es ist beklagenswert, dass wertige Produkte sehr oft auf dem Altar der Umsatz-Marktanteile geopfert und unter Wert vermarktet werden. Der IT-Bereich hat es vorgemacht:  Ständig sinkende Preise und steigender Margendruck machen entlang der...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Klagen ist bekanntlich der Gruß der Kaufleute. Ebenso bekannt ist auch, dass Klagen alleine selten hilft. Ja, es ist beklagenswert, dass wertige Produkte sehr oft auf dem Altar der Umsatz-Marktanteile geopfert und unter Wert vermarktet werden. Der IT-Bereich hat es vorgemacht:  Ständig sinkende Preise und steigender Margendruck machen entlang der Wertschöpfungskette allen Marktteilnehmern wenig Freude. Und dennoch hat es sich in den vergangenen Jahren genauso entwickelt. Auch in der Unterhaltungselektronik ist diese Tendenz zu erkennen. Und selbst in der lange stabilen Welt der Elektrogroßgeräte ist angesichts der vordrängenden Marktteilnehmer aus Asien mit hoher, leider auch preisgetriebener Wettbewerbsaktivität zu rechnen.</p>
<p>Natürlich sind alle Marktteilnehmer dazu aufgerufen, sich hiergegen zur Wehr zu setzen und langfristig auch im Sinne des Verbrauchers/Gebrauchers sicherzustellen, dass Innovationen und qualifizierter Dienst am Kunden angemessenen honoriert werden. In der Realität verhindern aber all diese Bemühungen nicht, dass Produktpreise und erzielbare Margen weiter unter Druck kommen. Darauf muss jeder verantwortungsvolle Unternehmer sich und sein Unternehmen einstellen.</p>
<p>Dies beginnt damit, die Marktentwicklung sorgsam zu beobachten und sich bietende Chancen zu ergreifen. Die <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://redesign.ehmers-blog.de.w0123a6b.kasserver.com/2012/ifa/" target="_blank" rel="noopener">IFA</a></span> hat es klar und deutlich gezeigt:  Warenbereiche wachsen immer stärker zusammen. Bestes Beispiel: Consumer Electronic und IT verschmelzen zu Consumer Media. Wer gestern noch gut davon leben konnte „nur“ Fernseher zu verkaufen, der wird dies morgen und übermorgen kaum noch können. In Zeiten, in denen Smartphones und Tablets zur Fernbedienung (neudeutsch: „user interface“) werden, wird wertiges Verkaufen immer schwerer, wenn man nur das halbe Produkt bietet. Wird der Kundennutzen des vernetzten Heims für den Verbraucher greifbar, wäre es unternehmerisch das Gegenteil von weitblickend, die sich hieraus ergebenden Möglichkeiten nicht zu nutzen.</p>
<p>Konkret bedeutet dies, dass Beratungskompetenz in den Bereichen Multimedia / TK / IT (konkret: vor allem Heimnetzwerk und netzwerkfähige Endgeräte) wesentliche Erfolgsvoraussetzung für die Zukunft ist. Doch wer nur berät und Hardware verkauft, der springt zu kurz und nutzt die sich bietenden Ertragsaussichten unzureichend. Neben Beratung und Verkauf von Hardware sowie den nachfolgenden Installations-/Konfigurationsleistungen bieten auch Software und Dienste Chancen, anderweitig wegbrechende Deckungsbeiträge zumindest zu kompensieren.</p>
<p>Wer Smartphones vertreibt, der verkauft sinnvoller Weise auch die zugehörige Netzleistung, also den Mobilfunkvertrag. Wer Smart-TV verkauft und diese in das Heimnetzwerk einbindet, der sucht auch im Bereich Festnetzbandbreite nach Vermarktungspotential. Und wer besonders energiesparende Produkte anbietet, der sollte die Ökologie- und Kostenspar-Geschichte weitererzählen. Zum Beispiel mit einem Wechsel des Stromanbieters. Und, um das Bild abzurunden, Finanzierung, Garantieverlängerung, TV-Inhalt (egal ob von Sky, Telekom, Vodafone oder Maxdome)  und andere Services nutzen den Kunden und bringen weitere zusätzliche Deckungsbeiträge. Keiner wird und muss alle sich ergebenden Möglichkeiten ausschöpfen. Aber alle oder die Mehrzahl der Chancen liegenzulassen wäre sträflich.</p>
<p>Für eine Verbundgruppe mit vielschichtiger Mitgliederstruktur ist es daher wichtig, den ihr angeschlossenen Unternehmern ein möglichst breites Leistungsangebot zu unterbreiten. Daher freue ich mich, dass wir an diesem Wochenende auf der ElectronicPartner Hausmesse den angeschlossenen Unternehmen mehrere neue Dienstleistungen zur Vermarktung anbieten können. Zum einen den für Kunden attraktiven eigenen Prepaid-Mobilfunktarif easyTel, bei dem die vermarktenden Fachhändler und -märkte dauerhaft von den Erträgen profitieren &#8211; im Prepaid-Bereich alles andere als üblich. Auch dass Amazon mit ElectronicPartner als erstem stationären Handelsunternehmen in Deutschland einen Vertrag abgeschlossen hat, der die Vermarktung der neuen Kindle-Tablets am POS ermöglicht, ist eine gute Nachricht – zumal die vermarktenden Fachhändler und -märkte langfristig an den Download-Erträgen teilhaben.</p>
<p>Also, so beklagenswert die Margen-Entwicklung ist: Es gibt keinen Schatten ohne Licht.</p>
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		<title>Lebendiger Handel in langweiligen Einkaufsstraßen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Jörg Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2012 06:29:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Quergedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufsstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundgruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennen Sie das Gefühl? Man kommt in irgendeine Innenstadt und hat, auch wenn es nicht so ist, immer häufiger das Gefühl &#8220;Das kenne ich doch schon&#8221;. Egal ob Frankfurter Zeil, Dortmunder Westenhellweg oder Kölner Schildergasse &#8211; in den Einkaufsstraßen der deutschen Innenstädte sieht es überall mehr oder minder gleich aus....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie das Gefühl? Man kommt in irgendeine Innenstadt und hat, auch wenn es nicht so ist, immer häufiger das Gefühl &#8220;Das kenne ich doch schon&#8221;. Egal ob Frankfurter Zeil, Dortmunder Westenhellweg oder Kölner Schildergasse &#8211; in den Einkaufsstraßen der deutschen Innenstädte sieht es überall mehr oder minder gleich aus. Sicher ergeht es vielen wie mir: Ich finde dies extrem langweilig.</p>
<p>Die Entwicklung spiegelt eine soziologische Veränderung wider. Im Gewohnten findet der Mensch Festigkeit und Halt. In dem Maße, in dem in den letzten Jahren und Jahrzehnten andere Orientierung gebende Faktoren verloren gegangen sind, haben starke Marken diese Funktion teilweise übernommen. Ihnen vertraut man nicht nur, mit ihnen gehört man auch dazu &#8211; gerade bei jungen Menschen eine teilweise fatale Entwicklung. Sie wird geboren aus einem hohen Maß an persönlicher Unsicherheit und den fehlenden sozialen Strukturen, um dies aufzufangen oder auf wichtigere Werte zu fokussieren. Wer schon als Kind oder Jugendlicher eher Schuh- oder Bekleidungsmarken folgt als den vermittelten positiven Wertmaßstäben, dem wird es auch als Erwachsenem schwer fallen, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese selbstbewusst zu vertreten. Ohne fehlendes Werte-Fundament wird man leicht beeinflussbar, egal ob für Konsumtrends oder politische Modeströmungen ohne gesunde Substanz.</p>
<p>Ein Blick über die Grenzen Deutschlands zeigt, dass es sich um eine globale Entwicklung handelt. Selbst im chinesischen Quingdao, um nicht Beijing zu nennen, ähneln mittlerweile die Einkaufsstraßen dem Bild, das man in zahllosen Städten Europas findet. Folgerichtig tragen die Menschen auch die gleiche Kleidung. Und diese Strukturveränderung macht nicht in den Großstädten Halt. Gehen Sie einmal bewusst in die Innenstadt einer beliebigen Stadt mit beispielsweise 50.000 Einwohnern, dann sehen Sie, wovon ich spreche &#8211; oftmals wurde dort die Westenhellweg-Einzelhandelsstruktur kleingeschrumpft.</p>
<p>All dies kann man &#8211; wie ich – beklagen, oder man mag es gut finden. Es sind Fakten. Für den mittelständischen Unternehmer stellt sich die Frage, wie er sich bei dieser Entwicklung erfolgreich behaupten kann. Klar ist, dass die hohen Mieten in vielen der Top-Lagen nur einigen wenigen Filialketten ausgewählter Branchen noch wirtschaftlich sinnvoll eine Existenz ermöglichen. Oft genug ist es eher eine Marketinginvestition, um an hochfrequenter Lage dem Markenpublikum &#8211; egal wo es dann kauft &#8211; das gewünschte Markenbild zu vermitteln. In diesem Konzert kann, muss und will der normale Einzelhandelsunternehmer nicht mitspielen.</p>
<p>Aber neben den Top-Einkaufsstraßen gibt es auch andere hoch interessante Einkaufslagen. Hier ist dann in der Praxis auch ein exzellenter Raum für erfolgreichen, lebendigen &#8211; und nicht monoton-langweiligen &#8211; Einzelhandel. Hier ist Raum für mittelständisches Unternehmertum. Wie aber soll der Unternehmer der auch in diesem Umfeld immer stärker werdenden Sog- und Bindungswirkung von Marken begegnen?</p>
<p>Die gute Nachricht für mittelständische Unternehmer ist, dass nicht nur Filialunternehmen eine starke Marke bieten, die diese Funktion gegenüber dem Verbraucher übernehmen kann. Wahrscheinlich gibt es kein Land, in dem es stärkere Verbundgruppen gibt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Unternehmer bei ihrem Erfolg zu unterstützen. Wir sind in Deutschland in der glücklichen Lage, dass sich dies über alle Handelsbereiche erstreckt.</p>
<p>Wer kennt sie nicht, die VEDES Spielwarengeschäfte, INTERSPORT Sportgeschäfte, die Einzelhandelskaufleute unter den Dächern von REWE und EDEKA &#8211; und natürlich, soviel Eigenwerbung muss erlaubt sein, in der Consumer Electronic die Marken der ElectronicPartner Unternehmensgruppe, wie EP: oder MEDIMAX. Und es gibt in den genannten und zahlreichen anderen Handelsbereichen viele weitere erfolgreiche Verbundgruppen, die eines gemeinsam haben: Sie ermöglichen mittelständischen Unternehmern, als Teil eines Großen und Ganzen aufzutreten und mit den zentralen Marken Konsumentenvertrauen zu gewinnen und zu behalten.</p>
<p>Mit fortschreitender Entwicklung wird die Luft für Einzelkämpfer außerhalb dieser Systeme dünner. Sicher, wer sich einer Verbundgruppe anschließt und zusätzlich entscheidet, eine ihrer Marken zu führen, gibt immer auch ein Stück unternehmerischer Freiheit auf. Denn er kann nicht mehr in jeder Hinsicht tun und lassen, was er will. Eine Marke kann gegenüber dem Konsumenten nur dann strahlen und Vertrauen entfalten, wenn das Vertrauen auch durchgehend gerechtfertigt wird. Dies gilt gerade in Social-Media-Zeiten mehr denn je. Daher gehören gewisse Mindeststandards und ein gemeinsames Verständnis von Markenwerten dazu. Wer sich dem nicht unterwerfen möchte, dem darf zum Wohle der Anderen und zum Schutz der Marke auch kein zu deutlich abweichender Sonderweg zugestanden werden. Wer die Mindeststandards nicht einhalten möchte, der findet angesichts der Vielzahl von Verbundgruppen in Deutschland ein einzigartig vielschichtiges Angebot, mit einer Vielzahl von Marken. Da sollte für jeden das Passende dabei sein.</p>
<p>Übrigens sind nicht nur die Marken ein Erfolgsfaktor der in Verbundgruppen organisierten Unternehmer. Die beratende Begleitung durch den Verbund gewinnt in dem Maße an Bedeutung, in dem sich die Welt immer schneller dreht und immer globaler wird. Kaum ein Einzelhändler kann aus eigener Kraft die passende Kommunikationsstrategie in Richtung seiner Kunden definieren und umsetzen, angefangen von Print- über Online-Kommunikation inklusive intelligenter Social-Media-Aktivität. Verbundgruppen beraten und begleiten die Unternehmer auch betriebswirtschaftlich. Deswegen kommen die Verbundgruppenmitglieder auch seltener in wirtschaftliche Schwierigkeiten und gehen seltener insolvent, als komplett auf sich gestellte Unternehmer. Dies bestätigt eine Untersuchung des Mittelstandsverbundes, und auch die Banken erkennen es mit günstigeren Finanzierungskonditionen an &#8211; weil das Risiko geringer ist.</p>
<p>Auch auf Warenseite wird das Einzelkämpfertum immer schwieriger. In Zeiten, in denen die Industrie auf integrierte Logistikkonzepte mit vernetzter IT baut und in denen langfristige Disposition zur Selbstverständlichkeit wird, ist man in einer leistungsstarken Gemeinschaft zukunftsfähiger aufgestellt. Exklusive Produkte, in einigen Warenbereichen Eigenmarken und viele andere strategisch wichtige Dinge sind klassische Verbundleistungen, die ein wichtiger Erfolgsbaustein sind. Das gilt für Handel mit Schuhen ebenso wie für den Handel mit Spielwaren, Sportgeräten oder Consumer Electronic.</p>
<p>Also, liebe Einzelhandelsunternehmer, falls Sie noch keiner Verbundgruppe angeschlossen sind oder diese lediglich als Großhandelsunternehmen in Anspruch nehmen, überdenken Sie dringend Ihre Strategie &#8211; der andere Weg ist erfolgversprechender.</p>
<p>&nbsp;</p>
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