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Höhere Preise bringen Chancen, kaum einer nutzt sie!

Wer angesichts der Überschrift hofft, ich könnte berichten, dass die Wertevernichtung und Preistreiberei in Consumer-Electronic und Multimedia ein Ende hat, den muss ich leider enttäuschen. Nein, Fernseher und Notebooks werden nicht teurer – leider. Hier geht es um etwas anderes, das teurer wird. Und zwar etwas, das mit stabilen Margen vermarktet wird und das sonstige Geschäft nicht kannibalisiert. Etwas, das jeder braucht, das einfach zu verkaufen ist und dem Kunden ohne Nachteile einen Nutzen bringt. Wovon ich rede?

Strom!

Schließe ich jetzt die Augen und höre gut hin, vernehme ich genau, wie die meisten Fachhändler unter den Lesern sofort mindestens tausend gute Gründe haben, warum Strom verkaufen keine gute Idee ist. War da nicht ein Kollege, der berichtet hat, dass die Provision einmal verspätet gezahlt wurde? Und dass das Webportal mal eine Störung hatte? War da nicht auch ein Kollege, der es mal versucht hat und einen Physiklehrer oder Ingenieur als Kunden hatte, der eine Frage gestellt hat, die nicht aus dem Erfahrungsschatz zu beantworten war?

Ja, das hat es sicher alles gegeben – und bestimmt noch ärgerlichere Dinge. Aber wie ist es denn beim Verkaufen von Fernsehern und Waschmaschinen – oder gar Notebooks, mit dem oft lausigen Herstellerservice? Schaut man genauer hin, dann gibt es gegen die Vermarktung der meisten Produkte viele (wirklich gute?) Gründe. Der einzige Unterschied ist, dass man mit dem Verkaufen der aktuell vermarkteten Produkte aufhören müsste. Während ähnlich gute oder schlechte Gründe bei neuen Geschäftsfeldern nur gegen etwas Neues, gegen Veränderung sprechen. Also bleibt man lieber beim Alten, das ist schon ärgerlich genug.

Wer nichts macht, der macht keine Fehler – wer nichts unternimmt, der ist kein Unternehmer! Bei dieser Gelegenheit kann ich nur den Klassiker der Managementliteratur „Who moved my cheese“  empfehlen – eine nette Fabel. Die Botschaft lautet: Wenn sich das Umfeld ändert, dann muss man sich aufmachen, um neue Chancen zu suchen und zu finden. Und damit sind wir wieder bei der Stromvermarktung, einem Mosaiksteinchen in diesem Sinne.

Letzte Woche berichteten alle Zeitungen darüber, dass die Stromanbieter zum Jahreswechsel die Preise stark anheben werden. Da ist es absehbar, dass Kunden – gerade auch in wirtschaftlich schwieriger werdenden Zeiten – offen dafür sind, die Preissteigerung durch einen Anbieterwechsel wegzusparen. Außerdem haben viele Verbraucher eine hohe Bereitschaft, unabhängig vom Preis durch die Wahl von Ökostrom ein Bekenntnis abzugeben. Was auch immer die Motivation für die Bereitschaft zum Wechsel des Anbieters sein mag: Das Potential ist gigantisch!

Ich habe diese Nachrichten zum Anlass genommen, selber einmal in unserem ElectronicPartner Infonet auszuprobieren, wie die Stromvermarktung funktioniert. Klare Erkenntnis: Einfacher geht es nicht. Ein übersichtliches Portal, Antworten auf alle erdenklichen Fragen und ein Auftragsprozess, den ich beim ersten Versuch verstanden habe. Es gibt schlicht und ergreifend keinen Grund, es nicht einmal auszuprobieren – gerade jetzt. Dass ist nicht Kür, sondern Pflicht, nicht Hochreck, sondern einfacher Purzelbaum auf dick gepolsterter Matte.

Also, liebe Fachhändler für alles, das mit Strom betrieben wird: aufwachen, Chance ergreifen, Kunden begeistern und Geld verdienen!


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3 Antworten : “Höhere Preise bringen Chancen, kaum einer nutzt sie!”

  1. Georg Oecking sagt:

    100% Zustimmung!

  2. udo Reichert sagt:

    Welche dicke matte — so läuft das nicht !

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