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Bilder statt vieler Worte

Selbst Vielreisende sind gut beraten, sich vor jeder (Fern-)Reise bewusst noch einmal die kulturellen Besonderheiten des besuchten Kontinents, des Landes und/oder der Region vor Augen zu führen. Dies gilt in besonderem Maße für Reisen nach Asien. Auch wenn asiatische Gesprächspartner oftmals in der westlichen Welt erfahren sind, teilweise sogar einige Zeit in Europa oder Amerika gelebt haben, das kulturelle Fundament unterscheidet sich deutlich von unserem. Und dieses unterschiedliche Fundament prägt die Bewertung des Verhaltens unseres Gegenübers. Das alles gilt natürlich auch bei umgekehrter Reiserichtung – wenngleich europäische oder amerikanische Manager, die eine Zeit ihres Lebens in Asien gelebt und gearbeitet haben, (noch) eher die Ausnahme sind.

Mein Lesetipp für diese Situation lautet „Ost trifft West“ von Yang Liu. Frei nach dem Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ beschreibt die Künstlerin mit Piktogrammen, wie sie die unterschiedlichen Denkweisen und Umgangsformen in China und Deutschland erfahren hat. So werden mehr als vierzig unterschiedliche Aspekte beleuchtet, welche die Eckpfeiler der kulturellen Unterschiede abstecken. Die Autorin hat in beiden Ländern viele Jahre gelebt und bringt das Erlebte ebenso unterhaltsam wie treffsicher auf den Punkt.

Apropos treffsicher: Wie gesagt, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das gilt selbstverständlich auch für diese Buchempfehlung. Also, lassen wir als kleine „Leseprobe“ die Bilder/Piktogramme sprechen:

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Das Kind

Ost trifft West – Ein interkultureller Dialog in Piktogrammen, Yang Liu
Verlag Hermann Schmidt, Mainz
Leineneinband mit farbiger Prägung, ISBN 978-3-87439-733-9

http://www.typografie.de/Unsere-Buecher/Grafikdesign/Yang-Liu/Ost-trifft-West::71.html

East meets West

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Das Kind

East meets West
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1 Antwort : “Bilder statt vieler Worte”

  1. Toll, treffend diese Piktogramme.
    Nach den Erzählungen meines Sohns, der gerade vom Schüleraustausch
    mit China zurückgekehrt ist, sind diese Piktogramme sehr treffend
    gewählt.
    Ich muss bemerken, das mein Sohn sehr herzlich in China aufgenommen wurde. Das so eine Reise sicherlich das Verständnis
    unterschiedlicher Kulturen fördert.
    Auch wenn man über die Piktogramme schmunzeln kann.

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